Montag, 31. März 2014

Die Todesstrafe

Die Todesstrafe

Jetzt hat wieder einmal der Verband „Amnesty International“ sich über die weltweite Todesstrafe geäußert, was ich auch richtig finde.
Ich bin sehr froh darüber, das seit 1948 die Todesstrafe in Deutschland abge­schafft wurde, wenn es auch heute noch Menschen gibt, die immer noch für die Todesstrafe plädieren.
Aber wie kann ich für eine derartige Strafe plädieren, wenn mir das Gesetz vor­schreibt „ich darf nicht töten“. Dieses Gesetz trifft für alle Menschen zu, und die dann trotzdem Menschen töten, werden bestraft, was auch richtig ist, aber selbst nicht mit dem Tode, sondern mit einer langjährigen Freiheitsstrafe.
Die Verhängung der Todesstrafe ich illegal und entspricht den rechtsstaatlichen Vorstellungen eines Strafgesetzbuches. Denn es dürfen keine Strafen verhängt werden, die den Tod eines Verurteilten fordern. Denn man muss bei der Verhän­gung von Strafen immer davon ausgehen, dass diese Strafe auch irrtümlich ver­hängt werden können, denn der Mensch ist fehlerhaft in seinem Verhalten und denken, und darum gibt es auch den Satz des römischen Hahnes oder Gockel aus dem Jahre 231 vor Christi: „Er-rare human um esst.“ Irren ist menschlich, und danach stieg der Gockel von der Ente.
Und dieses gleiche Verfahren kann auch bei Gerichtsverhandlungen passieren. Wenn dann die Todesstrafe als Strafmaß verordnet wird, und der sogenannte Täter hingerichtet wird, dann wird, so wie es sich oft später herausstellt, ein Unschuldiger hingerichtet. Und das wäre dann auch ein Mord, der auch geahn­det werden müsste, d.h., der Präsident der jeweiligen Landes müsste dann we­gen Mordes angeklagt und verurteilt werden, bzw. die Gesetzgeber.
Es gibt keinen Grund, einen Menschen der einen anderen Menschen getötet hat, diesen auch mit der Tötung zu drohen und auch diese Androhung dann zu vollstrecken.
Ob der Mensch der Zukunft die Todesstrafe abschaffen wird, das ist ungewiss, denn der Mensch ist nicht kalkulierbar, d.h., er macht und denkt manchmal an­ders, was der eigentlichen Logik entspricht.
Ich selbst habe erhebliche Bedenken im Hinblick auf eine eventuelle Abschaf­fung der Todesstrafe als Bestrafung gegen Menschen. Denn der Mensch sucht immer nach einer Befriedigung, wenn er gestresst wird, besonders bei der Be­strafung seiner Mitmenschen. Es liegt wahrscheinlich auch in der Natur des Menschen, auch seine Mitmenschen zu töten, entweder aus der Lust heraus, um Befriedung zu finden, oder aus dem menschlichen Naturell heraus, Menschen zu töten, die ihm unangenehm sind wie z.B Gegner.
Ich gehe davon aus, dass man die Todesstrafe nicht abschaffen wird, und kann eher so sein, dass man diese Art von Bestrafung sogar noch verstärkt, also das mehrere Länder zu dieser Art von Bestrafung greifen, und diese in ihre Gesetz­gebung wieder einführen. Es könnte geschehen.

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