Dienstag, 24. Dezember 2013

Vergangenheit

Vergangenheit
Heute ist wieder ein Tag, an dem man in Gedanken ist, die in die Vergangenheit des Lebens zurückwandern. So wandern auch meine Gedanken in meine eigene Vergangenheit zurück, und streifen viele Ergebnisse und Erlebnisse, die schon weit zurückliegen, und fast nur noch als verschwommene Erlebnisse zu sehen sind.
Aber auch die Vergangenheit stellt ein Stück des Lebens dar, und es ist auch ein Solches. Man sagt manchmal:“Aus der Vergangenheit könne man lernen“, aber ich frage mich:“Warum macht man es nicht“.
Ist es die Bequemlichkeit des Menschen, warum er immer seltener aus der Vergangenheit seine Lehren für die Zukunft zieht, oder steckt etwas anderes dahinter?
Ich denke jetzt in meinen Alter sehr oft an meine Vergangenheit, und ich sehe sehr oft an meinem inneren Fenster die Vergangenheit vorüberziehen. Und zwischendurch möchte ich das eine oder andere Bild einfach festhalten, aber es geht einfach nicht, weil die Bilder wie der Nebel an einem See sind und nur langsam vorüberziehen, aber sie ziehen vorüber.
So verliert sich die Vergangenheit, und ich selbst stehe in der Gegenwart und wandre gedanklich hin und wieder in die Zukunft ab, die dunkel ist, und sich einfach nicht lichtet. Aber so muss es auch scheinbar so sein.
Heute ist der sogenannte „Heilige Abend“, den die Menschen aus der Vergangenheit so benannt haben. Es geht natürlich um den christlichen Glauben, denn die Menschen lieben den Glauben, weil er ihnen Hoffnung und Rückhalt für das Leben geben kann, und so ist es auch mit diesem Tag. Mann denkt heute an einen Menschen, der vor über zweitausend Jahren geboren wurde, und den man heute als Heiligen verehrt. Er wird als Sohn Gottes verehrt, und als solcher steht er im Mittelpunkt des Glaubens und im Mittelpunkt dieses Abends. Denn Jesus wurde an diesem Tag zum Menschen, und er brachte den neuen Glauben. Ich lasse es einmal so stehen, denn viele Menschen, die auch diesen kleinen Bericht lesen, sind Christen und möchten nicht, das ich den Glauben kritisiere, was ich auch nicht will, denn jeder Mensch soll seinen Glauben haben, wenn er dadurch glücklich wird, denn nur die Zufriedenheit ist das, was der Mensch zum Leben benötigt.
Ich wünsche Euch allen zu diesem Tag viel Zufriedenheit, viel Freude, schließt Eure Mitmenschen in die Arme, damit sie das Gefühl haben, nicht allein zu sein, denn die Einsamkeit ist auch für uns Menschen sehr schrecklich, aber dieser Tag soll das vergangene Jahr krönen, denn es geht zu ende und ein neues beginnt.
Einen schönen „Heiligen Abend“ wünsche ich Euch.

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