Sonntag, 22. Dezember 2013

Älterwerden

Älterwerden
Das Älterwerden, diesen Begriff habe ich erst neulich in den Medien gelesen, wird schon des Öfteren in unserer Gesellschaft genannt, denn man muss sich schon mit dem Älterwerden auseinandersetzen, denn wir werden auch als Men­schen älter und älter. Die Natur nimmt keine Rücksicht auf uns, auch wenn wir meinen wir wären Menschen und damit etwas anderes als die Tiere. Nein, wir sind wie alle Wesen auf diesem Planeten, auch Tiere und unterliegen den Geset­zen der Natur. Eigentlich ganz gut, denn wissen wir wohin wir gehören.
Jetzt zurück zum eigentlichen Thema: Älterwerden.
Wir Menschen werden sowie alle Wesen bzw. Tiere auf diesem Planeten auch älter, d.h., es ist eine Tatsache, dass wir geboren werden, dann das Leben leben und dabei älter werden, dann kommt der Tod zu uns, um uns abzuholen. Was danach geschieht wissen wir nicht, darüber geben die vielen Religionen Auskunft.
Aber der Lebensprozess lässt uns älter werden. Zuerst entwickeln wir uns zu erwachsenen Menschen, dann entwickeln wir uns zum Älterwerden.
Unser Körper aber auch unser Geist und unsere Psyche werden alt, denn alles am Menschen nimmt am Alterungsprozess teil. Die Knochen werden poröser und die Muskeln dünner und beginnen, erhebliche Schmerzen zu zeigen. Und alle Bewegungen werden deutlich langsamer so auch die Gangweise auf die Toilette. Wir müssen im Gehen des Öfteren Pausen einlegen, d.h., wir setzen uns, wenn sich eine Gelegenheit bittet. Aber was bringt das Älterwerden noch so mit sich?
Es bringt eine gewisse geistige Reife mit sich, das merke ich an mir. Seit dem ich die jugendliche Spur des Entwickeln verlassen habe, bin ich noch ruhiger geworden, wenn auch manchmal etwas unruhiger, was aber mit dem Älterwerden zu tun hat, denn ich spüre diese Tatsache, und kann mich einfach noch nicht darauf einstellen.
Man muss sich auf das Älterwerden einstellen, denn man wird wirklich älter, aber auch in allem ruhiger und gelassener. Ich habe jetzt meine frühere Fähigkeit, gut zu beobachten, vollentwickelt, und setzt sie auch erfolgreich ein, aber auch sehr gerne ein. Es ist wirklich, dass ich mich manchmal oder auch oft sehr gerne hinsetze, und meine Umwelt richtig aber unauffällig beobachte, und ich sehe dann Dinge, die ich ansonsten wahrscheinlich nicht gesehen hätte.
Es ist eine besondere Art von psychischer oder seelischer Befriedigung, und ich stelle dann fest, bald den Punkt erreicht zu haben, der aus mir den Menschen macht, der ich gerne werden möchte, ein Mensch ohne jegliche Aggression, der den Menschen nicht mehr als Konkurrenten betrachtet sondern als seinen Lebens- und Leidensgenossen.
Aber so ist das Älterwerden. Ich muss mich auch darauf einstellen, dass ich älter werde, und das vieles nicht mehr so geht wie es früher gegangen ist. Aber es ist eine psychische, aber wahrscheinlich mehr geistige Einstellung. Ich muss mich geistig auf das Älterwerden einstellen, und mir Gegebenheiten in meinem Leben suchen, die zum Älterwerden passen, und die für mich psychisch verträglich und angemessen sind.
Ich weiß, ich bin nicht mehr der Jüngling im goldenen Haar, sondern ich bin der alte Mann mit Stock und Glatze oder schütterem Haar.
Man soll nicht an den Tatsachen des Älterwerdens vorübergehen, denn dann macht das Älterwerden keinen Spaß mehr. Die Ruhe und Gelassenheit des Alters muss man einfach erlernen, aber dazu haben wir unsere Psyche und unseren Verstand.
Meine Lieben, auch wenn ihr zum Personenkreis der älteren Menschen gehört, dann lasst euch in allem was ihr macht, sehr viel Zeit und genießt diese Ruhe und diese Zeit, denn alt werden wir alle, das ist eine biologische Tatsache, so auch: wie alt wir werden.





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