Dienstag, 12. November 2013

Taifun über den Philippinen

Taifun über die Philippinen
In der letzten Woche ist ein gewaltiger Taifun über die Philippinen hinweggezo­gen. Die Philippinen bekommen häufig den Besuch von Taifunen, und die Be­völkerung hat sich daran gewohnt, und sie können mit diesen Naturgewalten le­ben. Ja, der Mensch ist doch ein Gewohnheitstier.
Doch dieser Taifun war etwas anders als die bisherigen. Er war anhand der Aufzeichnungen des bisher gewaltigste Taifun vor den Philippinen, denn er ras­te mit annähernd 380 Stundenkilometer über das Land, aber vorher schob er riesige Wellen im Meer vor sich her, und warf die enormen Wassermassen auf das Land.
Die Bäume wurden abgeknickt wie Streichhölzer. Auch ein riesiges Frachtschiff wurde auf das Land geschoben. Häuser wurden in ihre Bestandteile zerlegt, und viele Autos durch die Luft geschleudert, so das sie danach nur noch Schrottwert hatten.
Die Medien brachte viele Bilder über die Zerstörungen auf den Philippinen, so dass man sich wirklich ein Bild machen konnte, aber es war trotzdem nicht das richtige Bild, denn mir selbst fehlte der direkte Vergleich, denn ich hätte vor Ort sein müssen, um einen wirklichen Eindruck zu bekommen.
Aber die Bilder in den Medien hatten mir schon ausgereicht, um mir ein Bild zu machen.
Die Menschen auf den Philippinen hat es wirklich sehr hart getroffen, und wir, die wir nicht von dieser Katastrophe betroffen wurden, wir sind jetzt dazu ver­pflichtet, den Menschen auf den Philippinen zu helfen, also jegliche Hilfe zu­kommen zu lassen, zu der wir fähig sind.
Das es zu Plünderungen nach einer derartigen Katastrophe kommt, das ist mir klar, denn es gibt immer Menschen, die die Gelegenheit ausnutzen, um sich un­rechtmäßig zu bereichern, also das Eigentum anderer anzueignen, um zu Ei­gentum zu kommen, um danach dieses gestohlene Eigentum gewinnbringend zu verkaufen.
In den ersten Stunden der Nachrichten hörte ich, es seien etwa 1500 bis 2000 Menschen in diesem Taifun umgekommen, aber nach etwa einem Tag waren es schon 10000 tote Menschen, aber man hatte noch nicht alle betroffenen Gebiete geräumt.
Bei zweitausend Toten kann man noch sagen, dass es noch geht, wenn es einem auch schwer fällt, denn jeder Tote ist doch zu viel, aber als ich die Zahl zehn­tausend Tote hörte, da krampfte sich mein Herz zusammen, es war wie ein Schock. Aber das haben Naturkatastrophen so an sich, es gibt immer Schäden, ob an Menschen oder an Material.
Ich frage mich jetzt, wie werden sich die Philippinen erholen und wie lange wird es dauern?
Heute denke ich oft an die Natur auf unserem Planeten Erde. Die Natur be­stimmt unser Leben, und sie schickt die Gewalten auf die Reise, die wir den Na­turgewalten nennen, und wenn sie Schaden anrichten, dann sprechen wir von Naturkatastrophen.
So wird es auch bleiben, denn auch wir Menschen werden nicht in der Lage sein, diese Gewalten zu bändigen, sondern wir werden sie noch eher verstär­ken.
Meine lieben Freunde, warten wir auf die nächste Naturkatastrophe, die wahr­scheinlich schon im Anmarsch ist, aber wir wissen nicht wo.

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