Montag, 11. November 2013

Reichspogromnacht

Reichspogromnacht
Meine lieben Freunde, wir hatten wieder einen Tag bei uns in Deutschland, der uns an eine schlimme Nacht erneut erinnerte, und der wohl bei den älteren Bür­gern schreckliche Erinnerungen hervorrief, und das war die „Reichspogrom­nacht“ 1938.
Angeblich soll ein junger Jude von 17 Jahren in Paris einen deutschen Bot­schaftsangestellten erschossen haben, angeblich aus Hass, weil die jüdischen Mitbürger in Deutschland misshandelt und verachtet wurden.
Nun gut, es ging unseren jüdischen Mitbürger nicht gut in Deutschland, denn sie wurden aus der Gemeinschaft des deutschen Volkes ausgeschlossen und wirklich auch misshandelt.
Diese Nacht war ein gefundener Anlass, um den Hass gegen die jüdischen Mit­bürger freien Lauf zu lassen. Den Deutschen wurde alles gestattet, um gegen die jüdischen Mitbürger ihre dekadenten Mittel einzusetzen wie Brandstiftung, Zerstörung, Misshandlung von Menschen sogar jüdische Mitbürger zu ermor­den.Die Ordnungskräfte scheuten einfach weg und sahen grundsätzlich nichts, so dass die jüdischen Mitbürger auf sich selbst achten mussten, um nicht in Mitleidenschaft gezogen zu werden.
Mit dieser Nacht begann eigentlich offiziell der große Druck gegen die jüdische Bevölkerung, denn sie besiedelten die Konzentrationslager, und dort wurden sie weiter misshandelt, sogar bis zum Tode.
Für die Nazis verlief diese Nacht sehr erfolgreich, denn sie hatten etwas in die Hand bekommen, mit dem sie etwas anfangen konnten, um die jüdische Bevöl­kerung auszurotten. Der junge Jude hatte ihnen einen Gefallen getan, beson­ders den Anstreicher von Toiletten „Adolf Hitler“, der in einer seiner Reden sagte: dass er bestrebt sei die Juden bis zum letzten Juden auszurotten.
Diese sogenannte Reichspogromnacht wird den Deutschen wohl lange in Erin­nerung bleiben, aber insbesondere sollten wir an die Opfer denken oder ihnen gedenken, was ihnen angetan wurde.
Diese Nacht werden wir eines Tages vergessen, oder sie bleibt nur noch in stil­ler Erinnerung bei uns, denn die Zeit wird mit ihrem Vergessen auch uns einho­len.
Ich habe schon 1958 das KZ Bergen-Belsen gesehen, und die Geschichte von KZ-Häftlingen gehört, und seitdem weiß ich, was diese Lager für Menschen, die dort Insassen waren, zu bedeuten hatten.
Und auch vorher hatte ich vom KZ Ladelund an der deutsch-dänischen Grenze gehört, und ich habe auch dieses Lager gesehen.
Es war schrecklich, was man den Menschen dort angetan hatte, obwohl sie nur etwas anders in ihrer Art waren und eine andere Einstellung zum Leben hatten, aber sie wurden eingesperrt und vernichtet.
Ich hoffe, unsere Gemeinschaft wird etwas gegen den Rechtsradikalismus un­ternehmen, damit dieser nicht mehr an die Macht kommt, obwohl es schwer ist, Menschen die die Macht haben wollen oder an die Macht wollen, einfach aus­zubremsen und in die Schranken zu weisen. Denn in Deutschland wird den Rechtsradikalen zu viel Freiraum gelassen, aber warum?
Hier ist meine kleine Erinnerung zu ende, vielleicht bleibt sie auch nur eine Er­innerung.

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