Dienstag, 1. Oktober 2013

Religiöser Fanatismus

Religiöser Fanatismus
Den religiösen Fanatismus kenne ich aus meiner Kindheit, und dieser Fanatismus ist in meinen Erinnerungen hängen geblieben, aber nur als kleine Mahnung, sich nicht mit diesen Menschen zu sehr einzulassen. Ich unterhalte mich mit diesen Menschen sehr ger­ne, weil ich dann sehr viel über diese Menschen als Menschen erfahre, aber gleichzeitig erfahre ich auch etwas über ihre religiösen Ziele, die sie haben. Ich bin später nicht mehr mit dem Fanatismus konfrontiert worden, weil ich nie einen Grund hatte, mich mit die­sen Leuten zu einem Gespräch einzulassen, und ich weiß, dass ich dann diese Menschen „verarscht“ hätte, was ich nicht so gerne möchte. Bitte verzeiht mir dieses Wort „verarscht“, denn ich wollte euch damit nicht belästigen, es ist doch etwas vulgär.
Aus meiner Kindheit kenne ich nur dieses Abneigung unter katholischen und evangelischen Christen sowie den christlichen Sekten zu diesen beiden Religionsgruppen. Aber mich hat dieses nicht gestört, denn mit den Kindern aller christlichen Richtungen habe ich sehr gerne gespielt, es waren wunderbare Freunde. Schade, dass ich aus den Augen verloren habe.
Jetzt komme ich zum eigentlichen Thema, denn ich denke jetzt an den Terroranschlag in Nairobi, da wo viele unschuldige Menschen umgekommen sind. Warum dieser Fanatismus, ist der in den einzelnen Religionen verankert, ihn auszuüben, wenn die Menschen nicht in diejenige Religion eintreten wollen? Es ist eine Frage, die ich mir stelle, wenn ich diesen unbeschreiblichen Horror von Nai­robi denke.
Aber was steckt eigentlich wirklich hinter den Attentaten? Ist es der Neid auf andere Menschen oder ist es die Lust am Töten oder ist das haben von Macht, d.h will man Macht über Menschen haben?
Ich lasse die Begriffe „Neid“ und Lust am „Töten“ jetzt erst einmal wegfallen, besonders den Begriff „Neid“. Aber den Begriff „Macht“ behalte ich im Visier, denn dieser Begriff sagt mehr über die Menschen allgemein aus, auch wenn manche Menschen be­haupten, sie würden nie an Macht denken, wenn sie an eine Arbeit mit Menschen denken. Es kann sein, wenigsten nicht zum Anfang, aber wie sieht es dann später aus? Der Mensch ist komplizierter, als so mancher denkt.
Aber jetzt wieder zum Terroranschlag in Nairobi. Es war ein entsetzlicher Anschlag, und dieser Anschlag war bisher einmalig, be­sonders in seiner Brutalität. Bei den vorherigen Anschlägen hatten die Terroristen noch etwas menschlichen Anstand, wenn man da­von bei einem Terroranschlag überhaupt reden darf. Aber der Terroranschlag in Nairobi brachte einen völlig anderen Aspekt, es war der Aspekt der Brutalität, besonders gegen die Nichtgläubigen, wenn sie nicht dem Islam angehörten. Das gab es vorher eigentlich nicht, besonders in dieser Form nicht.
Aber wer sind die Hintermänner dieser Terroranschläge? Die Terroristen bestimmt nicht, denn die sind nur raus geschickt worden, um die Tat zu begehen. Die Hintermänner würden niemals als Terroristen teilnehmen, weil sie Angst haben und zu feige sind.
Die Hintermänner sind die Prediger des Islams, denn sie predigen den Hass gegen alle Andersgläubige und gegen die Gleichberech­tigung der Frauen im Islam. Diese Prediger wollen, dass alle zum Islam übertreten und das der Islam in die Gesetzgebung aller Län­der aufgenommen wird. Obwohl sie an und für sich wissen, dass das nur Wunschdenken ist und dieser Wunsch nie in Erfüllung ge­hen wird. Also was kommt dann ins Gespräch, der Kampf für die Wunscherfüllung, d.h es sollen absichtlich Menschen massenweise getötet werden, weil es denen vermutlich Spaß macht.
Der Terror wird weitergehen, und es kann auch sein, dass es zu schlimmeren Terroranschlägen kommt, denn der Fantasie des Men­schen sind keine Grenzen gesetzt.
Ich hoffe, ich bin im Unrecht mit meiner Annahme über die Terroranschläge, meine lieben Freunde, denn auch für mich sind diese Terroranschläge etwas Entsetzliches, weil dabei viele unschuldige Menschen sterben. Es wird Menschen geben, die Freude am Töten haben, die habe ich wirklich nicht. Denn für mich bedeutet das Töten eine Unreife des Menschen, der tötet.
Wir Menschen oder ein Teil der Menschen strebt ein Bild des Menschen an, der in Freiheit leben kann, der eine Menschenwürde hat, und der an die Menschenrechte gebunden ist. Wenn wir das erreichen, dann sind wir wirkliche Menschen, und dann gibt es auch kein Töten mehr.
Im Hinblick auf die Menschenwürde und die Menschenrechte kann ich auch einen derartig schrecklichen Terroranschlag von Nairobi überwinden, auch wenn ich psychisch erschreckt bin.
Gedenken wir der Toten dieses Anschlages.

Keine Kommentare: