Montag, 9. September 2013

Wer hört mit?

Wer hört mit?
In der letzten Zeit haben alle Medien besonders viel über den amerikanischen Geheimdienst NSA berichtet. Jetzt in den letzten Tagen wurde darüber berichtet, dass der NSA in der Lage sei, verschlüsselte Texte zu entschlüsseln. Dafür würde der NSA besonders starke Computer einsetzen.
Das die Geheimdienste alle möglichen Texte entschlüsseln können, darüber war ich mir schon im klaren, denn schon vor der Zeit des NSA waren die Geheimdienste sehr produktiv und wurden von ihren Regierungen besonders gerne eingesetzt, auch dann, wenn man die Opposition ausspionieren wollte, was dann auch sehr häufig geschah.
Dass die Geheimdienste gerne gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden, das ist eigentlich jedem klar, denn die Regierung möchte gerne wissen, was in der Bevölkerung vor sich geht, um dann entsprechend reagieren zu können. So werden jetzt, alle Sen­dungen wie Emails überprüft, damit man den jeweiligen Terroristen auf die Spur kommt, um dann entsprechend zu reagieren. Dabei kann man natürlich auch die Mails von Privatpersonen mitlesen, und der Inhalt dieser Mails wird nicht so ganz ohne sein. Denn ich vermute sogar, dass Verbrechen auch im Zuge des Lesens von Mails dargestellt werden, und natürlich dann auch entsprechend auf­geklärt werden.
Die Geheimdienste mischen überall mit, und sie lesen auch alles, ob es jetzt für die Sicherheit des Staates und der jeweiligen Regie­rung wichtig ist oder nicht, aber der Inhalt der Mails wird gespeichert. Die Geheimdienstleute sind wie die Messi, sie sammeln alles, was der Nachrichtenmarkt zu bieten hat, aber auch alles.
Manchmal frage ich: wer hört oder liest bei mir mit? Ist es der NSA, der BND oder ein Geheimdienst aus den Vorderen Orient aus Arabien? Wirklich ich hätte schon Lust, dieses in Erfahrung zu bringen. Obwohl mir ist es egal, was die Nachrichtendienste von mir sammeln, denn etwas Besonderes wird nicht dabei sein. Meine Texte, die ich über meinen Blog verbreite, sind harmlos, und die kann jeder mitlesen, wenn er dazu Lust verspürt. Mir ist es auch egal, ob man von mir Daten sammelt, denn eines Tages bin ich sowieso nicht mehr da. Danach wird vielleicht meine Name noch irgendwo herum prangen, aber ansonsten gibt es nichts Wichtiges, was für meine Daten wichtig wäre.
Sollte ein Geheimdienst dieses Schreiben lesen, dann soll er es schnell vergessen, weil es für die jeweiligen Regierungen nicht wich­tig ist.
Ich meine, ich könnte den Geheimdienst hinter das Licht führen, wenn ich einen Mist hineinschreibe, der so verlogen ist, dass sich sogar die Balken biegen. Aber dazu habe ich zur Zeit keine Lust, vielleicht mache ich es trotzdem mal.
Wenn sich die SPD und andere oppositionelle Parteien über den Einsatz von Geheimdiensten beschweren, so kann ich hier nur von Heuchelei sprechen, denn alle Parteien wissen, dass Deutschland den BND und Amerika den NSA hat. Und die Parteien haben auch Informationen von den Geheimdiensten bekommen. Aber jetzt tun die Parteiführer so, als wenn die Namen des Geheimdienste für sie völlig neu wären. Das kostet mir nur ein tiefes Grunzen, das sich so anhört, als wenn ein Keiler im tiefen Wald grunzen würde, weil er etwas Besonderes zum fressen gefunden hat.
Ich möchte hier nur sagen: lasst die Geheimdienste alles sammeln, was sie sammeln möchten, doch eines Tages müssen sie den größ­ten Teil wieder wegschmeißen, indem sie Daten dann löschen müssen. Man muss die Bedürfnisse von Menschen erfüllen, damit sie zu -frieden sind und bleiben, denn zufriedene Menschen sind glückliche Menschen, und auch sammelnde Menschen sind zufrieden und bleiben es auch.
Ich höre auch manchmal so Einiges, was ich nicht hören sollte, aber ich nehme das gehörte mit, doch ich verwende es nicht, sondern lösche es aus meinem Gehirn, wenn ich eines habe. So sage ich immer: der Horcher an der Wand hört seine eigene Schande, und damit kann ich gut leben.


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