Freitag, 27. September 2013

Urnengang ist vorbei

Der Urnengang ist vorbei
Die Wahl des Bundestages ist vorüber, aber jetzt beginnt das Pokern um die Plätze und um den Inhalt der Politik. Vor der Wahl hat­ten die Parteien zum Inhalt ihrer Regierung, falls sie regieren dürfen, geäußert und sehr hartnäckig auf die Durchführung ihrer An­gaben bestanden, aber wie sieht es jetzt nach dem Urnengang wirklich aus?
Vor der Wahl sagte die CDU: mit ihnen gebe es keine Steuererhöhung. Die SPD und die Grünen sagten: man wolle Steuererhöhun­gen um den Haushalt zu sanieren. Nun gut, über beide Themen kann man sich unterhalten oder auch streiten, aber was soll man denn wirklich machen?
Es wäre schon gut, wenn der öffentliche Haushalt saniert werden würden, und wenn die Schulden für die nachfolgenden Generatio­nen erträglicher wären. Den öffentlichen Haushalt nicht zu sanieren, wäre eine Versündigung gegen die nachfolgenden Generatio­nen, denn sie müssten mit der Schuldenlast leben, und eines Tages würde der Haushalt zusammenbrechen und nichts würde finanziell funktionieren. Es ist ein Spiel mit unseren Kindern und Enkelkindern. Wenn man die Steuern erhöhen würde, dann würde es auch die Schwächeren in unserer Gesellschaft treffen, d.h. die Preise für Kaufartikel würden sich erhöhen, und die private Schuldenlast würde in die Höhe gehen. Es käme zu Abschreibungen bei den großen Firmen und letztendlich würde die Gemeinschaft diese Abschreibung tragen und damit indirekt auch die Schuldenlast. Welch ein schönes Spiel ist das?
Die CDU möchte keine Steuererhöhungen, um ihre reichen Freunde nicht zu verärgern, aber gleichzeitig möchte sie gerne die Ver­hältnisse wie in den USA haben, auf der einen Seite die sehr Reichen und auf der anderen Seite die ganz Armen, die sich nicht einmal ein Essen oder einen Schlafplatz leisten können.
Wenn die damalige schwarz-gelbe Regierung für einen ausreichenden Arbeitslohn geschaffen hätte, dann wäre die heutige politische Situation eine andere gewesen, denn dann hätte die schwarz-gelbe Regierung weitermachen können, aber auch die Liberalen stehen auf Seiten der Reichen. Die Regierungen haben die Aufgabe, im Volk für einen Ausgleich zu sorgen, d.h. es können Reiche da sein und müssen es auch, aber die arbeitende Bevölkerung muss soviel Einkommen haben, dass sie leben kann, ohne sich zu fragen: habe ich morgen etwas zu essen?
Die Verhandlungen zwischen der CDU und SPD oder auch den Grünen wird sehr schwierig sein, besonders dann, wenn die Parteien auf ihr Regierungsprogramm bestehen.
Ich möchte hier keine Illusionen verstreuen, denn ich kenne die Parteien und ihre Gefolgsleute nicht so genau, aber ihr Verhalten nach den Wahlen ist mir so einigermaßen bekannt. Ich hatte mich schon einmal, vor der Wahl, hier in meinem Blog geäußert, wie sich die Parteien vor der Wahl und nach der Wahl verhalten, und das ist eingetreten.
Ich bin natürlich zur Wahl gegangen, aber was ich gewählt habe sage ich nicht, obwohl ich könnte es schon sagen, soll ich es sagen? Ich habe die CDU gewählt, und jetzt kommt bestimmt etwas Beifall und einige Buhrufe, aber das ist nicht schlimm, denn wir sind Menschen, und ich berücksichtige die Meinung der Menschen, weil sie mir gleich sind.
Ich ich habe mir gesagt, wenn ich wähle, dann darf ich auch meckern, weil ich gewählt habe. Ob ich die Richtigen gewählt habe, das ist mir unklar, denn ich sage mir: ich wähle, aber nie den Richtigen also kann ich auch meckern. Und was macht Ihr meine Freunde?
Unter Freunde verstehe ich: meine weiblichen Freunde und meine männlichen Freunde.
Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen werden, und ob eine Regierung gebildet wird? Es kann aber auch sein, dass es Neuwahlen gibt. Also ziehen wir dann wieder vor die Wahlurnen und schmeißen unsere Wahlzettel hinein.
Das Leben ist wirklich schön, immer gibt es etwas, worüber man sich amüsieren kann.

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