Donnerstag, 22. August 2013

Tod bei Heidelberg

Tod bei Heidelberg
Meine lieben Freunde. Jetzt haben einige Menschen den Tod bei Heidelberg gefunden, weil ein Mensch mit seinem Leben nicht fertig wurde, sondern der Meinung war, die anderen hätten ihn benachteiligt und unter Druck gesetzt. Aber war es wirklich so?
Dieser Mann war Sportschütze, und er hatte unzählige Waffen, sieben an der Zahl zu Hause. Es muss schon vorher irgendetwas un­ter den Eigentümern gewesen sein, d.h. es waren Spannungen, die sich an diesem Abend bei der Eigentümer-Versammlung entluden, aber auf welche Art und Weise.
Der Sportschütze ging nach einem Streit nach Hause, und er holte sich eine seiner großkalibrigen Waffen und kehrte in die Gaststätte zurück, wo er dann das Feuer mit der Waffe eröffnete und zwei Menschen tötete und fünf verletzte. Danach richtete er sich selbst hin.
Hier frage ich mich wieder, warum haben die Sportschützen ihre Waffen daheim? Wenn die Waffen in privaten Händen sind, dann sind sie auch für die Allgemeinheit zugänglich, d.h. jeder Mensch kann sich diese Waffen nehmen, und er kann dann sein Spielchen mit den anderen Menschen treiben. Das muss wirklich nicht sein.
In den früheren Jahren 1958- 1959-1960 hatte ich als Soldat auch meine Waffe im Spind, aber ich habe Verantwortung für diese Waffe tragen müssen, d.h. ich habe immer gewusst, wo meine Waffe war.
Jetzt sind drei Menschen Tod und fünf verletzt. Für mich ist es ein schweres Erschrecken gewesen, als ich diese Tat im Internet las. Ich fragte mich, wie kann ein Mensch so etwas tun? Warum muss der Mensch gleich zu einem Instrument des Tötens greifen? Es wäre besser gewesen, zum Instrument des miteinander Redens zu greifen, denn das Reden kann viele Unklarheiten beseitigen, und es kann auch Freundschaften fördern, die vorher Feindschaften waren. Ich rede lieber mit meinen Mitmenschen, denn das macht mir Spaß, mit meinen Mitmenschen zusammen zu sein, und mit ihnen reden zu können.
Einerseits begreife ich das Verhalten des Todesschützen aus seiner Situation heraus, denn vielleicht hatte er in dem Augenblick nur die Radikalisierung als Lösung seines Problems gesehen, und er war in dieser Situation sein eigener Gefangener.
Es ist schlimm. Ich sehe heute noch, dass die Menschen oft einseitig denken und handeln, und das es dann auch zu diesen Verhaltensweisen kommen kann. Ob es einmal besser wird, ich bezweifle es, denn der Mensch müsste sich ändern, aber er macht es nicht.
Man sollte über Dossenheim bei Heidelberg einmal nachdenken, vielleicht würde es uns dann etwas besser ergehen, meine lieben Freunde.

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