Freitag, 23. August 2013

Mubarak kehrt zurück

Mubarak kehrt zurück
Jetzt kehrt jemand wieder zurück, der einst auf der Weltbühne der Politik stand. Es ist der ehemalige Präsident Ägyptens oder auch Diktator Mubarak. Das Militär hat ihn aus dem Straflager oder Gefängnis herausgeholt, obwohl er im Gefängnis sehr angenehm lebte. Im Krankenhaus, es ist seine neue Bleibe, soll er noch ein angenehmeres Leben haben. Im Krankenhaus steht Mubarak unter Hausarrest, aber was ist das schon, wenn er seine Wachen hat, und dann noch nebenbei das neue Militärregime beraten kann.
Die neuen Machthaber sind jung, aber ob die eine Demokratisierung des neuen Ägyptens anstreben, ich habe da meine Zweifel. Die jungen Menschen wollen in Ägypten eine Demokratie haben, aber ob die kommt? Es bestehen Zweifel, denn wer an die Macht kommt, der will die Macht und keine Teilung der Macht, sowie eine Demokratie.
Was mir besonders auffällt das ist, dass die anderen arabischen Staaten Ägypten finanziell unterstützen, also die Verschuldung mit­tragen, aber auch gleichzeitig verlangen, dass das Militär gegen die Muslim-Bruderschaft hart vorgehen, ja sogar viele töten, damit dieser Bruderschaft nicht an die Macht kommt. Kommt diese Bruderschaft an die Macht, dann wird sich auch das Recht in Ägypten ändern, denn dann folgt das muslimische Recht, in dem die Frauen keine Rechte mehr haben, sondern nur noch Objekte für die Be­dürfnisse des Mannes darstellen.
Denn Menschen würde und Menschenrechte sind den Muslimen fremde Begriffe oder auch Begriffe, die von den muslimischen Män­ner als gefährlich für ihre eigenen Bedürfnisse betrachtet werden.
Aber die Menschenwürde und die Menschenrechte sind die höchsten Güter der Menschheit, die von der Menschheit angestrebt wer­den, denn dann sind wir Menschen alle gleich, und keiner darf unter der Gewalt anderer Menschen leiden.
Der Mensch ist das höchste Gut im Leben, und dieses Gut muss verteidigt werden.
Mubarak wird die Menschen nicht verteidigen, denn er hat in seinem Leben als Präsident von Ägypten mehr Menschen töten lassen, als es gut getan hat. Ob er die Militärs in ihrem Vorhaben, ihre Macht in Ägypten zu festigen, unterstützt, kann man nicht sagen, denn er soll noch vor ein Gericht gestellt werden. Ob eine Gerichtsverhandlung wirklich durchgesetzt wird, kann man nicht sagen, denn die instabilen politischen Verhältnisse in Ägypten lassen nichts Gutes erahnen.
Zu was die instabilen politischen Verhältnisse in Ägypten führen werden, ist unbestimmt, aber es scheint möglicherweise so zu sein, dass die Militärs sich durchsetzen werden, d.h. sie könnten möglicherweise die politische Macht sein, die die macht in Ägypten über­nimmt, damit wird es dann auch wieder zu Todesurteilen kommen.
Der Mensch hat kein Bedürfnis, aus seiner Vergangenheit zu lernen, sondern er lernt nur aus seinem Verhalten, nach Macht zu stre­ben und diese Macht zu erhalten. Die Menschheit dreht sich immer im Kreise.
Schauen wir auch in Zukunft nach Ägypten.

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