Montag, 8. Juli 2013

Ägypten

Ägypten
Das schöne Urlaubsland Ägypten ist zu einem Pulverfass geworden, das heißt, man weiß nicht, wer jetzt die Macht in diesem Lande übernehmen wird. Das Militär hat die vorläufige Macht im Lande übernommen, aber sie hat sich klugerweise entschlossen, eine zivile Person zum Übergangspräsidenten zu machen, und der wurde auch schon ver­eidigt. Man hofft jetzt, dass demnächst die Wahlen eines neuen Parlaments und eines neuen Präsidenten erfolgen werden, was ich auch hoffe. Doch ich befürchte, dass die Armee die eigentliche Macht in Ägypten übernehmen wird.
Es ist wirklich schwer, in einem Staat, der vorher diktatorisch regiert wurde, eine Demokratie nach westlichem Mus­ter einzubauen, aber besonders in den Staaten des Nahen Ostens, denn hier herrscht schon seit Jahrhunderten die Diktatur, besonders die Diktatur des Glaubens, das heißt, der Islam hat die eigentliche Macht in diesen Ländern übernommen, und möchte sie auch behalten.
Eigentlich kann man sagen, es ist nicht die Religion, sondern es sind Menschen, die die Macht an sich gezogen ha­ben, um ein Leben zu führen, in dem sie über andere Menschen herrschen und bestimmen, wie die Menschen ihr Le­ben zu führen haben.
Die jungen Ägypter wollen jetzt die Demokratie nach westlichen Muster haben, denn sie versprechen sich dadurch ein Mehr von Freiheit und Menschenwürde, aber insbesondere die Frauen versprechen sich die Befreiung von den Zwängen der Religion, denn der Islam zwingt noch immer die Frauen, den Part der Unterwürfigkeit unter den Mann zu übernehmen, das heißt, der Mann soll immer noch der Beherrscher der Frau sein.
Ob sich das jetzt in Ägypten ändern wird, das ist fraglich, so denke ich darüber. Denn man muss sich vorstellen, dass die islamische Gesetzgebung in diesen Ländern über Jahrhunderten also über Generationen bestand. In dieser Zeit war die Frau die Untertann-in des Mannes, und sie durfte nicht aufbegehren, denn das hatte erhebliche negative Folgen für sie.
Während des Umsturzes in Ägypten sollen Frauen erneut vergewaltigt worden sein, aber da wo es Männer gibt, da gibt es auch Vergewaltigungen, es ist leider so. Der Mann ist wirklich ein Blödian oder Depp oder wie man es sonst nennt.
Auch in einer Demokratie mit Menschenwürde und Menschenrechten wird es immer zu Vergewaltigungen kom­men, denn Männer können sich nicht beherrschen, sie sind undiszipliniert, und sie sind der Meinung, sie müssen ihre sogenannte macht auch sexuell ausleben. Man könnte von Schwachsinn des Mannes reden, ich weiß es nicht.
Diese Form des sexuellen Auslebens ist auch in den Islam bzw. in alle Religionen mitübernommen worden, leider.
Ich werde weiterhin die Demokratisierung Ägyptens verfolgen, und ich hoffe, es kommt zu einer Demokratisierung, denn dann haben die jungen Menschen einen wirklichen Erfolg zu verzeichnen, und sie können stolz darauf sein.


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