Donnerstag, 9. Mai 2013

Hartz IV

Hartz IV
Wir alle kennen Hartz IV, denn wir hören und lesen jeden Tag davon, aber wir wissen leider nicht, wie man mit Hartz IV leben kann oder soll, weil wir selbst nicht in dieser Situation stecken. Als Sozialarbeiter kenne ich sehr gut die Regel­sätze aus der Sozialhilfe, und diese Regelsätze waren besser gestaltet als die Beträge in Hartz IV. Auch war die Sozial­hilfe dem Leben des Menschen angepasster, denn der Sozialhilfeempfänger bekam immer den richtigen Betrag, um zu überleben, und er hatte die bessere Möglichkeit, die gesetzlichen Beträge zu überprüfen.
Aber Hartz IV ist nicht der Weg, um die Menschen zu einem besseren Leben zu führen, ich möchte nicht sagen „zu zwin­gen“, denn der Mensch soll sein Leben immer selbst gestalten können, denn dazu ist er Mensch, und das ist seine Frei­heit. Aber was könnte möglicherweise dazu führen, sein Leben selbst zu gestalten? Ich möchte hier einmal sagen: eine regelmäßige Arbeit mit einem Verdienst, der dem Leben angepasst ist, d.h. die Höhe der monatlichen Verdienstes müsste ausreichend für das Leben der arbeitenden Menschen sein.
Was die heutigen Arbeitgeber den arbeitenden Bevölkerung anbieten, das ist ein Hohn, denn die Arbeitgeber wollen das erwirtschaftete Einkommen nicht entsprechend verteilen, sondern wollen das Kapital selbst einstecken, um selbst in Saus und Braus zu leben. Dem Arbeitgeber interessieren die Arbeiter überhaupt nicht, sondern er sieht nur den persön­lichen Reichtum, der sich aus dem Kapital ergibt.
Wir in Deutschland brauchen das Hartz IV eigentlich gar nicht, denn nach Aussagen der Industrie fehlen der Industrie Facharbeiter. Wenn es so ist, dann könnte alle Hartz IV-Empfänger auf einen entsprechenden Beruf umschulen, um dann einen Arbeitsplatz in der Industrie zu bekommen.
Gut, meine lieben Freunde ich weiß, was jetzt von Euch kommt: es gibt unter den Hartz IV- Empfängern auch arbeits­scheue Menschen, die keine Lust auf einen Arbeitsplatz haben, sondern lieber auf dem Sofa liegen und die Frauen be­lästigen.
Jetzt holen wir Menschen aus Südeuropa zu uns herein sowie Rumänen, Bulgaren usw. Von den Rumänen kommen hauptsächlich die Sinti und Roma. Es sind, wie ihr wisst, Zigeuner, die das freie Leben ohne Arbeit lieben, d.h. sie wandern herum und machen häufig viel Musik. Die Zigeuner, die jetzt da sind, sie arbeiten nicht, sondern sie sitzen in den Fußgängerzonen und betteln fleißig. Es ist ein wundervolles Straßenbild, wenn man sitzende Zigeunerfrauen sieht, die einen Pappbecher in der Hand halten und um einen kleinen Geldbetrag betteln.
Es ist schön, wenn Europa zusammenwächst und zu einem Staat wird. Und in diesem neuen Staat heißt es, zusammenhalten, damit er nicht auseinanderbricht. Ich persönlich liebe mein Europa, denn für dieses Land war ich lange Soldat und zwar mit der Hingabe, für dieses Land, das Europa heißt, und für diese Menschen, die hier leben, im Kampf mein Leben zu lassen. Es hört sich an wie abgedroschen, aber so sehe ich es nicht, weil ich zu meinem Europa stehe.
Bis bald, meine lieben Freunde.

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