Freitag, 1. März 2013

Arm und Reich

Arm und Reich
Diese Begriffe stehen wieder einmal zur Diskussion, denn wir haben in Deutschland den Trend von Arm und Reich, d.h. auf der einen Seite stehen die Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht finanzieren können, weil sie ein sehr nied­riges Einkommen haben, und auf der anderen Seite stehen die Menschen, die ein Einkommen haben, das in die Millio­nen ja sogar in die Milliarden geht.
Es sind wenige Menschen die Milliardenbeträge haben, und es gibt ein Mittelfeld, das ein gutes ja ausreichendes Ein­kommen haben. Dieses Mittelfeld wird jedoch kleiner, denn viele fallen durch Arbeitslosigkeit unter der Armutsgrenze und bleiben dort oft sehr lange oder für immer.
Viele, meine lieben Freunde, haben sich schon gefragt, wie kann diese Gesellschaft dieses Problem lösen, so das jeder Mensch genügend Einkommen besitzt, um seinen Lebensunterhalt gut zu gestalten?
Es ist eine berechtigte Frage, denn wenn man alles genau betrachtet, dann wird diese Situation noch schlimmer, weil je­des Jahr weitere Menschen in die Armut fallen.
Es wäre sehr wichtig, mehr Menschen in Arbeit zu bringen, dann denn hätten sie die Möglichkeit, ihr Einkommen zu verdienen, um ihren Lebensunterhalt selbst gestalten zu können, aber warum geht es nicht?
Früher hat man Arbeitsplätze geschaffen, so dass die Menschen Arbeit hatten und auch einen Verdienst. Denn Men­schen wurde nicht langweilig, weil sie arbeiteten also beschäftigt waren. Heute sind sie ohne jegliche Beschäftigung und damit wird ihnen der Tag, in dem sie dahinleben, sehr langweilig und sie kommen dann auf Ideen, die ein gewalti­ges Potential an krimineller Gewalt in sich tragen. Damit steigt dann auch die Kriminalitätsrate, aber was auch sehr schlimm ist oder auch wird, das ist der Alkoholkonsum der Menschen. Die Zahl der Alkoholiker steigt an.
Wer in dieser Sucht gefangengehalten wird, der hat es schwer, da wieder raus zukommen. Ich habe ein halbes Jahr als Suchttherapeut in einer Klinik gearbeitet. Die Sucht stellt sich schleichend ein, und bevor man es bemerkt, dass man krank ist und Hilfe benötigt, dann ist man schon ein Süchtiger.
Arm und Reich wird für unsere Gesellschaft ein Problem. Alle Politiker setzen auf die Vorstände von Firmen, die sich selber bereichern, und sie müssen dafür weniger Beschäftigte in ihrer Firma einstellen. D.h. dann, jeder Beschäftigte muss die doppelte oder dreifache Arbeit übernehmen. Das geht aber nur für eine kurze Zeit, dann aber wird der Be­schäftigte krank, psychisch krank, weil er zu viel Arbeit hat.
Das haben die Firmenvorstände noch nicht so ganz begriffen. Und hier müssten die Politiker eingreifen, und den Ar­beitgebern deutlich machen, dass mehr Beschäftigte eingestellt werden müssen, um Krankheiten zu vermeiden, und da­mit auch Ausfälle am Arbeitsplatz.
Solange Politiker die Trinkgeldhand aufhalten, solange wird es auch Armmut geben, denn kein Mensch wird die Hand abhacken, die ihn bereichert.
Diese ganze Gesetzeslage wurde unter der Regierung von der SPD geschaffen, als Schröder mit seinem Freund Hartz neue Gesetze beschlossen hatte, und über diese abstimmen ließ.
Von den Politikern halte ich nichts, denn sie sind mir in ihren Aussagen zu schwammig. Sie können sich nicht klar ge­nug ausdrücken, und sie stehen auf der Seite, die finanzkräftig sind, und von denen sie ihr Bestechungsgeld bekommen.
Arm und Reich wird in Deutschland bleiben, und ich selbst vermute, dass die Situation noch schlimmer wird. Man kann sich jetzt auch fragen, wann kommt es zu einem sozialen Knall, so dass die Gesellschaft auseinanderbricht, und sich Arm und Reich bekriegen? Die Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft ist da, nur schlummert sie noch.
Liebe Freunde, hoffen wir, dass es nie zu einer Gewalt zwischen den Bevölkerungsgruppen kommen wird. Die Men­schen sollen die Probleme ohne Gewalt lösen, was auch geht, wenn man ohne Vorbehalte auf einander zugeht.

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