Montag, 14. Januar 2013

Ehepaar Wulff

Ehepaar Wulff
Jetzt hat es auch das Ehepaar Wulff geschafft, dass sie auseinandergehen. Jeder kann von jetzt ab seinen eigenen Weg gehen. Warum sie sich getrennt haben, dass wird wohl noch ein Geheimnis bleiben, denn keiner wird an die Öffentlichkeit gehen, um den Menschen in Deutschland zu erklären, warum sie nicht mehr zusammenbleiben wol­len. Vielleicht ist es auch gut so, denn man weiß nie, was sonst noch an die Öffentlichkeit kommt.
Als Präsidentenpaar waren beide wohler Freude, denn dann konnte sie auch neben ihrem Mann erstrahlen, aber mit dem Verlust des Amtes kam die Wirklichkeit zurück, und das Strahlen verging den beiden. Jetzt dürfen sie wieder als normale Bürger ihren Alltag genießen, was ihnen wahrscheinlich Freude und Spaß machen wird, ich hoffe es. Ich will nicht gehässig sein, und wünsche den beiden sehr viel Gutes in ihrem weiteren Leben.
Das Amt eines Bundespräsidenten sollte ein sauberes Amt sein und auch bleiben. Wir sind alle Menschen, und wir haben Dreck an der Hose oder Leichen im Keller, aber eigentlich jeder. Ausgenommen sind erst einmal die Neu­geborenen und Kleinkinder, ich will beide Gruppen hier einmal heraushalten. Aber danach beginnt das Sammeln von Dreck und Leichen. Sie einen schaffen es in dieser Beziehung zu Weltrekorden, die andern bleiben sehr ge­nügsam. Gut, ich habe auch so meine Leichen im Keller, aber ich möchte die Leichen nicht öffentlich darstellen.
Vor der Wahl von Herrn Wulff zum Bundespräsidenten hätte die Bundeskanzlerin schon nachforschen müssen, wie es mit dem sogenannten Leumund des Herrn Wulff steht. Sie hätte dann bestimmt erfahren, dass im Leben des Meisters Wulff einiges im Argen liegt. Es könnte natürlich auch sein, dass sie schon Manches gewusst hat, aber darüber weggegangen ist, so nach dem Motto: die anderen Bürger in der Republik merken nichts, die sind dumm wie Bohnenstroh. Aber es war nicht der Fall, denn bald kam so einiges an das Tageslicht, und warf ein schales Licht auf Herrn Wulff.
Herrn Wulff trat von seinem Präsidentenamt zurück, wenn auch mit viel Wehmut, aber scheinbar ging es nicht an­ders. Jetzt trennen sich beiden sehr Verliebten, aber ich bin der Meinung, dass die Liebe zwischen den Beiden nicht sehr groß gewesen sein kann. Wirkliche Liebe besteht dann, wenn man zu zweit alles gemeinsam durch­steht, ob es gut oder schlecht ist. Ich habe mit meiner Frau die ersten Jahre der Ehe auch gemeinsam durchgestan­den, obwohl ich als Soldat oft im Manöver oder auf anderen Übungen war. Ich denke, wir, meine Frau und ich ha­ben uns wirklich geliebt, besonders von mir weiß ich, dass ich meine Frau sehr geliebt habe, und auch heute noch, nach 48 Ehejahren liebe ich sie noch immer wie am ersten Tag unserer Begegnung.
Aber bei dem Ehepaar Wulff scheint es nicht so zu sein. Bei ihnen ging es nur um persönliches Ansehen und Glemmer, aber es ging nicht um Liebe, denn die sieht anders aus. Im Bett bestand bei denen nur Leidenschaft im Orgasmus mehr auch nicht.
Ich persönlich bin froh, dass Wulff kein Bundespräsident mehr ist, aber er hätte sich von seiner Frau nicht trennen sollen, oder hat sie sich von ihm getrennt, weil er fremd gegangen ist? Nun gut, darin kenne ich mich nicht aus, weil ich in meiner Ehe noch nie fremd gegangen bin, und ich war auch noch nie dicht daran.
Jetzt haben wir wieder ein prominentes Paar, das sich getrennt hat, was man als normal betrachten kann, denn es werden noch viele andere Paare folgen.
Manchmal hat man das Gefühl, dass die Menschen zu einer Ehe nicht geschaffen sind, sondern sie leben mehr in einer Horde wo jeder mit jedem ein Verhältnis hat. Unsere Vorfahren waren in dieser glücklichen Lage. Vielleicht sollten wir wieder Horden schaffen, denn dann könnten wir das Paar Wulff als Horden Mitglieder aufnehmen.
Ob sie sich dann besser fühlen würden, möglich wäre es.
Trotz dieser Prominententrennung kann ich beruhigt zur Tagesordnung übergehen. Bis bald meine lieben Freunde.

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