Mittwoch, 23. Januar 2013

Doktortitel

Doktortitel
Meine lieben Freunde, heute hatte ich noch in den Medien die Überschrift gesehen, dass die Uni Düsseldorf gegen eine Ministerin in Sachen Doktortitel ermittelt, und das diese Uni eventuell der Ministerin den Doktortitel aberkennen will. Gut, das ist eine Sache der Uni und nicht meine, aber in Bezug auf die Doktortitel habe ich immer ein komisches Ge­fühl, aber warum?
Es ist eigentlich leicht zu erklären, denn hinter diesen Titeln verbirgt sich immer ein Betrug, der von den Inhabern die­ser Titel inszeniert wird.
Viele Doktortitel werden an Kandidaten vergeben, die nicht einmal den Begriff oder die Begriffe „wissenschaftliche Ar­beiten oder Wissenschaftsarbeit“ nicht einmal kennen, d.h. sie wissen nicht, welche Arbeit damit zusammenhängt, wenn man wissenschaftlich arbeitet. Ich selbst hatte für meinen Abschluss eine Diplomarbeit schreiben müssen, aber die Arbeit und Vorbereitungen, die damit zusammenhingen, waren enorm, aber es war eine sehr schöne Arbeit, die ich nicht vergessen, auch wenn es schon 38 Jahre zurückliegt.
Früher hatte ich auch schon einmal daran gedacht, eine Doktorarbeit zu schreiben. Ich hatte mich bei verschieden Trä­ger eines Doktortitels über die Arbeit erkundigt und bin dann zum Entschluss gekommen, es sein zu lassen, weil es eine Mogelpackung ist. Man hat den Doktortitel und manche Menschen machen dann einen Diener vor einem oder ziehen den Hut, aber mehr Wert ist der Titel auch nicht, und außerdem ist es zweifelhaft, ob man danach wirklich wissen­schaftlich arbeiten kann.
Ich arbeite zur Zeit im sportlichen Bereich oder vielmehr im sportlichen Bereich nach dem Sport wissenschaftlich, doch mir fehlen die fundamentalen Kenntnisse in der Medizin, was für diese Arbeit sehr wichtig wäre, aber es klappt trotz­dem ganz gut, wenigstens für meine Erwartungen.
Jetzt wieder zum Doktortitel. Ich frage mich seit Wochen, sollte man diesen Titel nicht ersatzlos streichen, denn mit dem wird nur Unfug getrieben. Viele Titelanwärter bekommen sogar den Titel geschenkt. Sie schreiben irgendeine Ar­beit oder beschreiben sehr viel Papier, aber die eigentlich wissenschaftliche Arbeit bleibt aus, oder sie schreiben eine Doktorarbeit ab und bezeichnen danach, als die ihrige Arbeit, was natürlich stimmt.
Manche Doktoren-Väter überprüfen diese Arbeiten nicht mit anderen Arbeiten, sondern lassen die Arbeit als Arbeit für den Doktoren-Titel durchgehen, und freuen sich über ein reichhaltiges Honorar.
Wenn einer zu mir sagt, er habe einen Doktortitel, dann sage ich: ich freue mich darüber, aber ich sage dann, ich habe den Titel Mensch, der mir nach der Geburt verliehen wurde, auch wenn ich keine Arbeit darüber verfasst habe.
Meine lieben Freunde, man kann eigentlich über alles lästern, vielleicht werde ich in der nächsten Zeit dazu übergehen, denn erst nach dem Lästern fühle ich mich wohl. Ich hatte schon gedacht, im Dschungelcamp wäre ich gut unterge­bracht, besonders als Lästermaul.
Ich wünsche euch allen einen schönen Tag, vielleicht bis morgen.

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