Sonntag, 27. Januar 2013

Assad und seine weiblichen Krieger

Assad und seine weiblichen Krieger
Jetzt gibt es in Syrien weniger Männer, die bereit sind, für das Assad-Regime zu kämpfen und zu sterben. Es ist schon eine lobenswerte Einstellung, denn warum soll man für einen diktatorischen Oberbefehlshaber sein Leben opfern. Ich würde für die Diktatur nie mein Leben opfern, denn eine Diktatur ist mir nichts wert, sondern ich be­kämpfe die Diktatur.
Jetzt greift Assad auf Frauen zurück, um weiter gegen die Rebellen kämpfen zu können, d.h. er will seine Diktatur weiterhin aufrechterhalten, denn die persönliche Macht ist für ihn wichtig. Wenn er seine Macht verliert, dann verliert er auch seinen Reichtum und sein schönes Leben. Also muss die letzte Reserve her, und das sind in den is­lamischen Staaten die Frauen. Ansonsten sind die Frauen nur Befehlsempfängerinnen der Männer, aber wenn es um die Bedrohung der Macht geht, und wenn keine männlichen Reserven mehr zur Verfügung stehen, dann sind die Frauen als kämpferische Reserve sehr wirkungsvoll.
Wenn die Frauen, wie im Islam, nur für den Haushalt, für den Sex und für das Kinder gebären zuständig sind, dann darf man diese Frauen nicht in die Kämpfe miteinbeziehen. In den Religionen wurden die Frauen in dieser Weise abqualifiziert, weil der Mann die Macht über die Frau haben wollte, was auch in der christlichen Kirche Gang und Gebe war. Auch hier wurden die Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt, was teilweise heute noch der Fall ist. So kann in der katholischen Kirche eine Frau nie Priesterin werden, auch darf sie keinen männli­chen Priester heiraten, weil der den Zölibat unterliegt.
Aber im Islam ist es etwas erschreckender, wenn man dort sieht, wie die Frauen in der Geschlechtsreife behandelt werden. Sie werden häufig zum Heiraten gezwungen, damit der Vater seine Tochter los wird, und oft werden sie in der ehelichen Beziehung vergewaltigt, denn für den Mann haben sie für den Sex immer bereit zu sein.
Das Bild der Frau im Islam ist nicht besonders erhebend. Jetzt kommt ein Diktator, der der Meinung ist: die Frau­en müssen als weibliche Krieger meine Macht erhalten, danach müssen sie dann wieder an den Herd, ins Bett und die Kinder versorgen.
Die männlichen Krieger müssen nach dem Kampf nur ins Bett, um ihren Saft loszuwerden, dafür reicht es bei die­sen Typen gerade noch. Ich bin selbst so etwas wie ein männlicher Krieger, und ich kenne mich bei meinen Artge­nossen ganz gut aus.
Ich hoffe, dass die hübschen Frauen aus Syrien nicht mehr in einen Kampfeinsatz kommen, damit Assad von sei­nem Thron gestürzt wird, und die Menschen in Syrien mehr Freiheit bekommen, also eine Demokratie. Aber nach Assad können dann die Islamisten in das politische Geschäft mit einsteigen, und dann wird es wieder zu Kämpfen kommen.

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