Montag, 19. November 2012

Tod auf der Autobahn

Tod auf der Autobahn
In der Nacht vom 17.11.2012 auf 18.11.2012 starben 6 Menschen auf der Autobahn A 5 bei Offenburg. Ich selbst hörte diese Nachrichten am Sonntagmorgen im Radio und war auch sehr betroffen.
Man muss sich einmal vorstellen, dass in einem kurzen Moment sechs Menschen sterben. Das Leben dieser Men­schen war nur in Bruchteilen von Sekunden beendet, und wenn ich so einmal nachdenke, denn muss ich mit dem Gedanken leben, wie schnell wird das Leben eines Menschen beendet. Er ist dann nicht mehr da, und er bleibt nur noch als Erinnerung in den Gedanken der Bekannten und Freunde.
Wie ich dann in den Nachrichten mitbekam, war es ein sogenannter „Geisterfahrer“ , der diesen schweren Unfall verursachte, also ein Falschfahrer. Auch dieser Falschfahrer hat sein Leben beendet, denn er ist unter diesen To­ten, aber es sind sechs Tote insgesamt, die diesen Unfall nicht überlebt haben.
Jetzt beginnt wieder die Diskussion über diese Falschfahrer und man sucht nach Möglichkeiten, diese Geisterfahr­ten zu stoppen, aber man hat bisher scheinbar nichts gefunden. Ich denke man wird noch lange herum suchen und herum diskutieren, bis man etwas gefunden hat, und dann beginnen wieder die großen Experimente. Doch die Todeszahl kann weiter steigen, da bin ich sicher.
Es gibt einige Falschfahrer, die aus Versehen auf die falsche Fahrbahn einer Autobahn kommen, denn „Irren ist menschlich, sprach der Gockel und stieg von der Ente“ , so kann man sich auch bei der Auffahrt auf die Auto­bahn irren, oder der Falschfahrer wollte sich selbst töten, und nahm dann die falsche Auffahrt mit dem Ziel, sich zu töten und auch andere Menschen.
Was den Falschfahrer des letzten Wochenendes bewogen hat, sich selbst zu töten oder versehentlich die falsche Auffahrt genommen zu haben, das wird noch untersucht, vielleicht finden es die Ermittlungsbehörden heraus. Wenn sich der Falschfahrer selbst töten wollte, und absichtlich noch fünf andere Menschen dabei getötet hat, dann war die ganze Aktion ein fünffacher Mord, aber der Falschfahrer hat dann diese Tat mit seinem eigenen Leben bezahlt, obwohl es in der Bundesrepublik Deutschland keine Todesstrafe mehr gibt.
Ich bedaure auch diesen Falschfahrer, und auch ich hätte mich gerne mit ihm vorher unterhalten, aber es kann auch ein kurzfristige Aktion des Falschfahrers, sich zu töten, gewesen sein.
Für mich persönlich sind diese sechs Toten zu viel, und ich hoffe, die Geisterfahrten auf der Autobahn hören auf.
Meine lieben Freunde, es ist manchmal schon schlimm, die Nachrichten zu hören, wenn derartige Schreckensnachrichten verbreitet werden, aber wir sind Menschen, die im öffentlichen Leben stehen, und die alles real wahrnehmen. Man kann sich einfach nicht verstecken, weil wir alle im Leben stehen, und weil wir alles wahrnehmen. Auch der Tod ist ein Teil unseres Lebens, wenn es auch der Tod anderer Menschen ist.

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