Donnerstag, 11. Oktober 2012

Singapur

Nachdem die Schweiz mit der Bundesrepublik Deutschland einen Vertrag eingegangen ist, der den deutschen Steuerbehörden helfen soll, deutsche Steuerhinterzieher zu melden, suchen die Steuerflüchtlinge nach neuen Or­ten auf der Welt, wo sie ihr nicht versteuertes Geld gewinnbringend unterbringen können, das heißt, der eigene Staat soll keinen Zugriff auf diese Gelder bekommen.
Jetzt ist Singapur offen, und heißt indirekt den Steuer-flüchtigen für ihr Geld eine Bleibe zu geben. Die Bundesre­gierung Deutschland, hier der Finanzminister will mit dem chinesischen Staat ein Abkommen schließen, das den Steuer-flüchtigen zwingt, Angaben über die Herkunft seiner Gelder, die er in Singapur platzieren will oder möch­te, genau Auskunft gibt, und diese Auskunft wird an die deutschen Steuerbehörden weitergegeben.
Ich finde es sehr gut, wenn den Steuerhinterziehern nachgegangen wird, besonders dann, wenn sie ihre Gelder heimlich ins Ausland unterbringen wollen, um dort noch gute Gewinne zu machen, die in Deutschland nicht ver­steuert werden. Die Allgemeinheit, also das Staatsgefüge verliert dabei an Geldern, die für allgemeine Aufgaben benötigt werden, wovon alle Bürger der Staates etwas haben z.B im sozialen Bereich wie Kindergärten usw.
Aber wie kann man Menschen so motivieren, dass sie den sozialen Bereich der menschlichen Gemeinschaft so unterstützen, so dass alle Menschen etwas davon haben, aber besonders die Bedürftigen in dieser Gemeinschaft? Es ist wirklich schwer, manche Reiche so zu motivieren, weil oft der blanke Egoismus eine entscheidende Rolle spielt und der Reiche sich veranlasst sieht, für die Gemeinschaft nichts zu tun, sondern noch mehr an Kapital aus der Gesellschaft herauszuziehen.
Zwingen kann man keinen Menschen, dass er einen Teil seines Kapital der Gesellschaft für soziale Projekte übergibt. Das einzige Mittel sind hohe Steuersätze für das Kapital der reichen Mitmenschen. Aber hier muss ich auch einwenden, dass es Reiche gibt, die von sich aus durch Spenden soziale Projekte unterstützen.
Dass sich Singapur für die Steuerflucht des Kapitals anbietet, das ist wohl klar, denn Singapur ist für die Steuerbehörden nicht erreichbar. Und wenn ich die Steuerflucht nicht überprüfen kann, dann bekomme ich auch keine Steuern von dem aus geschleusten Kapital.
Ich habe keine Gelder in Singapur untergebracht, und ich würde es auch nicht tun, wenn ich auch viel Geld hätte. Hier in Deutschland muss ich auch die unterstützen, die vom Leben nicht unterstützt wurden, und die am Rande des Existenzminimums leben. Warum sollte ich es nicht tun, denn am Ende meines Lebens erwartet mich der Tod, das Sterben meines Körpers, und dann bin ich nicht mehr da.
Noch bin ich am Leben, und ich freue mich sehr darüber, weil ich dann genug an Blödsinn schreiben und sonst von mir geben kann. Darum meine lieben Freunde, freuen wir uns über die letzten Jahre des Lebens und hoffen wir, dass die restlichen Jahre unter dem Aspekt einer guten Gesundheit ablaufen.
Ich sage „servus“ bis zum Nächsten mal.

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