Mittwoch, 19. September 2012

Schmä-Vdeo gegen Islam

Das Schmäh-Video gegen Mohammed, oder ich will lieber sagen „gegen den Islam“, nimmt weiterhin dramati­sche Züge an, denn die einen wollen dieses Video zeigen und die anderen nicht, denn die einen haben Freude an diesem Video und sind der Meinung den wahren Charakter des Islams zu zeigen, und die anderen sehen darin eine Verunglimpfung des Islams, oder auch eine Verunglimpfung ihres eigenen Lebens im Islam.
Besonders Hassprediger aus dem Christentum, die dieses Video angefertigt haben, sehen darin eine Chance, ge­gen den Islam vorzugehen, um ihre eigenen Vorstellungen über einen Glauben – hier das Christentum – auszu­breiten.
Trotzdem frage ich mich: wo liegen die eigentlichen Hintergründe im Hass der Religionen gegeneinander, oder ist der Hass der Menschen, der sich über die Religionen verbreitet, oder ist es der Machtanspruch von einzelnen Menschen oder einer Gruppe von Menschen?
Aus der Vergangenheit wissen wir, dass besonders im Christentum, nachdem nach dem Entstehen dieser Religion sich ein Über- und Unterordnen der gläubigen Menschen bildete. Denn nur so entstand das Papsttum, d.h. eine Clique von Menschen übernahm die Macht, es waren die Priester, und diese schufen dann den Papst als Ober­haupt der neuen Religion oder der neuen Kirche.
Hier kamen die Machtansprüche von Menschen zur Geltung, d.h. sie hatten Macht über Menschen, und diese Menschen nutzten die Macht, um sich an Menschen zu vergehen, sie auszurauben und zu töten.
Wenn jetzt die Islamisten damit beginnen, Jesus als Schwulen darzustellen, ich weiß nicht, ob sie so etwas schon getan haben, dann beginnt in der christlichen Kirche auch ein Endrüstungssturm, besonders bei den strenggläubi­gen und radikalen Christen, die dann von einer Schändung ihrer Religion sprechen. Das Verhalten von Jesus zeigt deutlich, dass er Männern zugetan war, denn er ständig mit seinen Jüngern unterwegs. Aber auch die christliche Kirche zeigt deutlich, dass in den Reihen der Priester die Homosexualität Gang und Gebe ist. Aber auch die Hete­rosexualität, obwohl die Priester nicht heiraten dürfen, so haben sie doch ihren Geschlechtsverkehr mit Frauen und Männern. Die Verlogenheit von Religionen und deren Mitglieder kommt hier deutlich zum Tragen.
Das Schmäh-Video kann wieder ein Anlass zu religiösen Auseinandersetzungen sein, wenn nicht sogar zu einem Religionskrieg werden. Die Menschheit steht ständig am Rande zu einem weltweiten Krieg, denn der Iran will sei­ne Atombomben produzieren, und die Radikal-Islamisten wollen diese Waffe zum Einsatz bringen, obwohl der Einsatz von Atomwaffen die Menschheit als solche ausrotten kann. Die Islamisten hoffen aber auf die Gnade von Allah, diese Auseinandersetzung schadlos zu überstehen. Aber das werden sie genau so wenig wie die anderen Menschen.
Die radikalen Christen und Islamisten stehen sich jetzt gegenüber und rasselt nicht mit dem Schlagstock, sondern mit dem Säbel bzw. mit den Atomwaffen.
Die Schmähung von Mohammed war nur der äußere Anlass, um einen Grund zu haben, einen Krieg vom Zaun zu brechen. Ich wünsche viel Erfolg bei der Vernichtung der Menschheit. Wir werden nicht alle auf einmal vernich­tet, sondern ein Teil der Menschheit wird noch Jahrzehnte dahinvegetieren.
Meine lieben Freunde, man könnte von der Menschheit enttäuscht sein, aber ich betrachte mich selbst und stelle erstaunt fest, eigentlich bin ich nicht besser als die heutigen Kriegstreiber, denn in manchen Lebenssituationen verhalte ich mich genauso. Jetzt glaube ich, durch mein etwas höheres Alter reifer zu sein, aber auch durch die Menge an Lebenserfahrung reifer zu sein, aber dann stelle ich fest, man lernt nie aus.
Ich sehe und höre auch nicht weg, aber ich hoffe, dass die Menschheit zur Vernunft kommt, besonders die Radika­len der einzelnen Religionen und politischen Parteien. Wir Menschen brauchen nicht die Radikalen, sondern wir brauchen Menschen, die uns in die Richtung der Lebens, eines friedvollen Lebens führen.
Ich weiß, meine lieben Freunde, auch Ihr seid für den Frieden auf unserem Planeten, ich danke Euch.

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