Freitag, 14. September 2012

Der Mohammed-Film

Jetzt beginnt wieder einmal ein religiöser Flächenbrand in den islamischen Länder, weil amerikanische Regisseu­re einen religiösen Film über Mohammed gedreht haben, in dem der Prophet des Islams verächtlich gemacht wird.
Das Beleidigen von anderen Religionen und von Toten hat nichts mehr mit Demokratie oder freier Willensbildung zu tun, denn diese Art von Willensäußerung ist die Verächtlichmachung einer Religion, aber das darf nicht sein, weil Menschen in dieser Religion ihr Zuhause und ihre Absicherung für das eigene Leben sehen.
Besonders der Islam reagiert sehr unangenehm auf Kritiken an seiner Religion, und da besonders die strenggläubigen Menschen, aber in der christlichen und jüdischen Religion ist es auch nicht anders.
Da die USA einen negativen Ruf in der islamischen Welt hat, ist es jetzt kein Wunder, dass die Menschen islamischen Glaubens auf diesen amerikanischen Film sehr ungehalten reagieren. Dieser Film ist gerade für den Iran ein gefundenes Fressen, um große Töne zu spucken, um den Vereinigten Staaten mit einem Krieg zu drohen. Doch die Führung des Irans wird sich mit einer Kriegserklärung an die USA zurückhalten
Was mir an den Amerikanern bisher immer aufgefallen ist, das ist ihre Neigung zum Größenwahn, d.h. sie meinen, dass sie die Größten seien, und dass sie das Anrecht hätten, andere Völker zu beleidigen, wenn diese nicht den Glauben an den USA hätten. Die Amerikaner gehen davon aus, dass sie die Größen seien.
Ich hoffe, dass sich die islamische Welt etwas beruhigen wird, aber für das Ansehen der USA in der Welt ist dieser Film von negativer Bedeutung.
Vermutlich wird es keinen Krieg geben, aber die amerikanischen Bürger werden islamische Staaten vorläufig nicht mehr bereisen können, was bedauerlich ist, aber dafür können sich die amerikanischen Bürger bei den Machern des Films bedanken.
Ob die Filmmacher der republikanischen Partei angehören oder deren Parteigänger sind, dass weiß ich nicht, aber es könnte fast so sein.
Auf jeden Fall werde ich die islamische Welt nicht beleidigen, weil auch im islamischen Glauben Menschen sind, die glauben.

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