Donnerstag, 16. August 2012

Olympia London 2012

Jetzt sind die Olympischen Spiele in London beendet. Es soll ein großer Erfolg gewesen sein. Ich habe mir diese Spiele nicht am Fernseher angeschaut sowie auch die letzten Spiele, weil ich kein Interesse mehr an diesen Spie­len habe.
Als ich noch jung war, da waren es die Spiele des Dopings, denn alle Sportler haben sich das Dopingzeug in den Körper hinein geschmissen, um eine Goldmedaille zu gewinnen, um dann im eigenen Vaterland zu Ruhm und Eh­ren zu gelangen, was den Meisten dann auch gelungen ist. Besonders die chemische Industrie ist zu sehr viel Er­folgen gekommen, weil sie das Doping sehr stark gefördert hat.
Man versuchte dann mit Kontrollen dem Doping Herr zu werden, aber es ging nur teilweise, denn heute wird wei­ter gedopt, und zwar mit großem Erfolg.
Die erste Olympia-Siegerin muss ihre Goldmedaille abgeben, weil sie des Dopings überführt wurde, die nächsten Olympia-Sieger werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen.
Schade um die Spiele in London, denn es soll sehr schön dort gewesen sein. Aber das Dopen kann alle olympi­schen Spiele schnell ins Wanken bringen, denn die Menschen gieren nur nach dem sportlichen Erfolg, und dann werden alle nötigen Mittel ausgenutzt, um dieses Ziel zu erreichen: die Goldmedaille.
Auch wenn die Gesundheit darunter leiden muss, es ist scheinbar den Sportlern egal, wenn nur der große Erfolg herausspringt.
Doping war schon in den letzten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts ein angesagtes Mittel, um große Erfolge zu erzielen. Man fragte nicht danach, ob man erwischt wird oder ob man seine Gesundheit ruiniert, nein der Erfolg stand im Vordergrund, und dann auch der spätere finanzielle Erfolg. Es geht im heutigen Sport nicht mehr um die Freude am Sport, sondern nur noch um den finanziellen Erfolg, der unbedingt erzielt werden muss.
Ich mache heute noch Sport, obwohl ich 71 Jahre alt bin, aber aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr um Sie­ge zu erringen. Mein Sport war auf die Ausbildung als Soldat ausgerichtet und später als Wehr übender Soldat, um den Anforderungen des Dienstes in einer Elite-Einheit zu bestehen. Mehr eigentlich nicht, denn der Sport in einem Verein hatte mich eigentlich nicht interessiert, auch wenn ich dreifacher badischer Meister im 5000 m und 10 000 m Lauf geworden bin, also dreimal hintereinander.
Warten wir ab, was uns die Zukunft über das Doping der letzten olympischen Spiele bringt.
Die Sportler werden weiter dopten, denn sie wollen den Sieg, und auch die Annehmlichkeiten, die nach einem Sieg immer folgen. Aber was sich die Sportler durch dieses Dopten körperlich aber auch psychisch antun, werden sie wahrscheinlich schon wissen, aber sie verdrängen diese negativen Folgen sehr gerne, weil Sieg und Ansehen wichtiger sind als die Gesundheit.
Ich bin froh, nicht mehr in dieser Tretmühle herum zu tanzen, denn es ist wirklich ein Tanz auf dem Vulkan.
Freuen wir uns jetzt auf die Sportler, die des Dopings überführt werden, das ist für mich persönlich wie ein Orgasmus nach einem guten Geschlechtsverkehr.

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