Sonntag, 8. April 2012

Gedicht von Günther Grass

Es gibt wieder ein Gedicht in Deutschland, das das Fass des Anstandes zum Überlaufen bringt, weil es wieder gegen die Juden gerichtet ist. Ich möchte hier nur sagen, die Juden sind auch nur Men­schen, auch wenn sie einen anderen Glauben haben als die Christen. Doch der christliche Glauben ist ein großer Teil des jüdischen Glaubens, denn der Gründer dieses Glaubens war selbst ein Anhän­ger des jüdischen Glaubens gewesen.

Grass wusste ganz genau, dass ein Angriff auf den jüdischen Glauben und den jüdischen Menschen eine Welle von Protesten nach sich zieht, denn das dritte Reich ist vor 67 Jahren niedergegangen, damit auch die vielen Konzentrationslagern, in denen die Menschen starben, besonders die unge­fähr 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens. Man kann dieses Debakel nicht vom Tisch wi­schen, nur weil es für uns unangenehm ist, weil es im Namen des „Deutschen Volkes“ geschehen ist, aber es ist geschehen, und wir alle müssen mit diesem Geschehenen leben. Aber man kann jetzt nicht ein Gedicht über das jüdische Volk bringen, indem man dem jüdischen Volk seine Verach­tung zeigt, und zwar dieselbe Verachtung die den jüdischen Volk auch von 1933 bis 1945 gezeigt wurde.

Das Grass angeblich SS-Mann während des dritten Reiches gewesen war, so könnte man glauben, er hätte es wieder aus politischen Gründen gemacht, aber er hat es vermutlich aus Dummheit ge­macht, oder er will wieder einen Krieg gegen den Zionismus führen, den aber der Iran führen soll, den sich Grass ausgesucht hat.

Ich selbst finde es unerträglich, wenn ich den Frieden will, und ich will in Frieden leben, dann darf ich die Menschen nicht in einen Krieg treiben. Grass müsste genau wissen wie schnell man die Menschheit in Kriege oder bewaffnete Auseinandersetzungen treiben kann, es geht sehr schnell.

Das der Iran jetzt Hymnen auf Grass schreibt, das ist natürlich klar, denn derartige geistige Scharf­macherei ist etwas für Kriegstreiber, die an eine Atombombe bauen, und die selbst meinen, diese Bombe auch einsetzen zu können, ohne selbst zu Schaden zu kommen.

Wenn wir Menschen wirklich den Weltfrieden haben wollen, dann sollen wir wirklich die Menschen werden, die uns vorschweben, Menschen, die auf den Menschen zu gehen, ihn in die Arme schließen können, und die den Menschen helfen, wenn er in Not ist. Die Kirchen mit ihrem Glauben haben es nicht geschafft, denn die waren nur mit dem Erstreben von Macht und mit der Machterhaltung beschäftigt.

Wenn ich es richtig sehe, und wenn ich den Menschen verachte, dann sage ich nur: vernichtet euch, bevor es zu spät ist.

Ich hoffe nicht, dass weitere alte SS-Männer im Tribunal des Zeitgeschehens auftauchen, und ihre geistig-verschmutzte Kommentare von sich geben. Ich habe geglaubt, wir hätte die NS-Zeit schon überwunden, aber jetzt bin ich belehrt worden, es ist noch nicht so weit.

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