Donnerstag, 29. März 2012

Religionen

Man muss sich die Frage stellen: was ist eigentlich Religion? Religionen sind eine Art von Philoso­phie oder auch eine Philosophie, die Menschen sich erstellt haben, um danach leben zu können. Man könnte eine Religion auch als Lebensphilosophie bezeichnen.

Wenn man Religionen genau betrachtet, so haben sie alle die Grundtendenz nach einer Gestalt, die über den Menschen und über der Natur steht, oder es sind auch mehrere Gestalten, die diese Funkti­on einnehmen. Der Mensch nennt sie Götter.

Aber was sind diese Götter für den Menschen? Sie stellen für den Menschen Vorbilder dar, die für den Menschen nicht erreichbar sind, und diese Gestalten oder Figuren sind auch unsterblich, was wir Menschen natürlich nicht sind.

Was mir schon als Kind oder Jugendlicher aufgefallen ist, dass ist die Tatsache, dass die Götter dem Menschen sehr ähnlich sind. Auch werden dieses Götter als menschliche Figuren dargestellt, aber auch in ihrem Verhalten zeigen die Götter das Verhalten von Menschen.

So kam ich bald darauf, dass der Mensch in seiner Phantasie sich selbst als Gott dargestellt hat, aber auch dieser Darstellung seine Verhaltensweisen mitgegeben hat.

Ich habe das schon als Kind angesprochen, aber die anderen Kinder haben mich nur komisch ange­guckt, und die Erwachsenen haben dann mit Prügel gedroht, aber gesagt habe ich weiterhin alles über diese Götter.

Das Judentum begann mit der Darstellung eines Gottes in ihrer Religion, der aber keine Gestalt hat, denn er ist unsichtbar. Diese Unsichtbarkeit ist sehr nützlich für die Religion, aber auch für das Haupt dieser Religion, für Gott. Damit wird Gott etwas Unfassbares also ein Nichts, das für den Menschen auch geistig nicht erfassbar ist. Mit der Unsichtbarkeit wird Gott als etwas angezeigt, das über alles steht, über das Universum und über alles was in in diesem Universum ist.

Die religiösen Menschen haben einen unsichtbaren Partner als Träger dieser Religion und dieser Partner ist für den Menschen nicht erfassbar.

Doch auch hier habe ich schon sehr früh entdeckt, dass auch hier der Mensch seine eigenen Verhal­tensweisen dem unsichtbaren Gott mitgegeben hat, und er hat der Religion seine eigenen Gesetze mitgegeben, und hat damit dem Gott die Leistung zugeschobenen, diese Gesetze gemacht zu haben.

Ob jetzt der Gott eine vom Menschen durch Phantasie hergestellte unsichtbare Figur ist, das kann sich jeder selbst zu Gemüt führen, um seinem eigenen Gott nahe zu stehen.

Zuerst sind die Juden diesen Weg gegangen, um von der Vielzahl der Götter wegzugehen. Denn sie strebten nach einem Gott, der aber nicht personifiziert werden sollte, also blieb der neugeschaffene Gott oder die neugeschaffene Gottheit für den Menschen unsichtbar, aber es gab sogenannte „Heili­ge Schriften“, die den neuen Gott darstellten. Aber wie ich schon oben anführte, trägt der Inhalt die­ser Schriften die Hand oder den Geist des Menschen. D.h. Gott wurde durch den Menschen ge­schaffen, damit der Mensch jemanden hat, an den er sich halten oder auch klammern kann, sowie an einen Vater oder an eine Mutter. Gut, die Männlichkeit der Menschheit schuf einen Gott also einen Mann.

Das Christentum entsprang dem Gedanken der jüdischen Religion. Ein jüdischer Gläubiger mit dem Namen Jesus soll diese Religion geschaffen haben, warum, kann ich selbst nicht sagen, und ich bezweifle auch, dass überhaupt jemand genau weiß, warum diese Religion geschaffen wurde, vielleicht um einen Gegensatz zur jüdischen Religion zu schaffen, d.h.man schuf auch hier nur einen Gott. In den folgenden Jahrhunderten benannte man Jesus als Sohn Gottes, und Maria, seine Mutter, wurde zur Mutter Gottes erhoben. Auch diese Religion wurde anhand des menschlichen Geistes geschaffen, denn der Mensch benötigte etwas, um Gesetzeswerke zu erschaffen, die die Menschen zu Völkern zusammenschloss, aber unter der Führung von Menschen, die dann per Reli­gion Gott zum Führer erhoben.

Der Islam hat sich aus dem Judentum und dem Christentum entwickelt. Mohammed war der Pro­phet für die Anhänger des Islams. Auch diese Religion ist eine Schaffung, die per menschlichen Geistes erfolgte. Doch hier hat jemand aus zwei anderen Religionen die Grundlagen für die neue Religion genommen. Auch diese Religion wurde für eine gesetzliche Grundlage menschlichen Zu­sammenlebens genommen oder vielleicht auch missbraucht.

Wenn ich jetzt noch den Buddhismus in die Religionen miteinbeziehe, dann erhalte ich die Grund­lage der Philosophie, aber der Lebensphilosophie, d.h.damit soll gesagt werden, wie wir Menschen zusammenleben können. Doch hier trennen sich die Religionen, d.h.die drei Religionen Judentum, Christentum und Islam sind vorwiegend aggressive Religionen, die noch immer Aspekte des Le­bens unserer Vorfahren beinhalten wie z.B. Kriege und Töten. Der Buddhismus hingegen sieht den Menschen, und er wendet sich von der Gewalt des Menschen ab, weil er nur die Gewaltlosigkeit als Grundlage menschlichen Zusammenlebens sieht. Aber ich kann nur sagen, dass der Buddhismus eine sehr alte Religion ist, und dass diese Religion mir sehr nahe liegt.

Der Tod des Menschen lässt die Religionen der Menschen erblassen, denn im Tod sind alle Men­schen gleich.











Keine Kommentare: