Sonntag, 19. Februar 2012

Heute sind viele Fastnacht-Umzüge, denn wenn man den Fernseher einschaltet, dann kann man das Pech haben, dass man auf eine Seite kommt, wo sich ein Fastnacht-Umzug befindet. Ich selbst ste­he nicht so auf den Fastnacht-Umzug und auch nicht auf Fastnacht.

Gestern Abend haben meine Frau und ich eine Sendung über das „größte Krokodil“ gesehen. Es war eine schöne Dokumentation, und die war auch sehr interessant, denn vorher hatte ich noch nichts von einem solchen Krokodil gehört. Besonders der Schamane, der an dieser Sendung teil­nahm, war für mich sehr interessant, denn er meinte, dass er durch geistige Beeinflussung den Kon­takt zu diesen Krokodilen aufnehmen kann. Er hat es auch geschafft, denn das hatte ich deutlich ge­sehen.

Die Nacht war wieder kurz, denn der Schlaf lag bei etwa fünf Stunden. Ich denke, dass an diesem Schlaf die Medikamente Schuld sind, aber das muss ich selbst herausfinden. Schon aus diesem Grunde war der Tag sehr schlecht für mich, weil es mir nicht gut ging. Ich hoffe, dass ich heute Nacht gut schlafen kann.

Ich habe mein Arbeitszimmer umgestellt, aber morgen muss ich die alten Klamotten wegbringen. Ich habe schon gemerkt, dass ich mein Leben verändern muss, ich muss es meinem Alter anpassen, was ich auch mache.

Einen Arzttermin habe ich verpasst, aber morgen werde ich dort anrufen, um einen neue Termin zu bekommen.

Heute Nachmittag habe ich eine Dokumentation über St. Petersburg gesehen. Es ist eine wunder­volle Stadt geworden. Es ist wirklich das Venedig des Nordens, aber die Gebäude und die Kirchen in St. Petersburg sind wundervoll. Ich liebe diese Stadt, obwohl ich dort nie gewesen bin, aber diese Stadt ist wunderbar.

Sonst gab es heute nicht viel. Unsere Tochter war bei uns zum Essen, was sie jeden Sonntag macht. Ich denke, sie wird uns so erhalten bleiben, denn wir sind auch schon alt, so an und über 70 Jahre. Die Zeit vergeht sehr schnell.

Gestern bin ich wieder durch die Dragoner-Kaserne gegangen, in die ich 1960 einrückte, als hier eine neue Fallschirmjägereinheit aufgestellt wurde. Es ist eigenartig, als ich durch die Kaserne ging, kamen alte Erinnerungen auf, aber sehr schöne Erinnerungen. Ich habe mich in diesen Erinnerungen gesonnt.

Hin und wieder sah ich die alten Kameraden, von denen schon viele tot sind, bzw. ich habe viele von ihnen nicht mehr gesehen.

Die Kaserne ist verändert worden, denn hier hatte man eine „Internationale Universität“ aufgebaut, die aber schon wieder ihr Ende bekommen hat. Jetzt ist es wieder das, was es vorher war, und es sind Schulklassen und Verwaltungsämter untergebracht. Ich gehe oft durch diese Kaserne, denn ich liebe diese Erinnerungen, die mir erhalten bleiben.

So, dass war es für heute. In den nächsten Tagen werde ich mich wieder melden. Also tschüss, meine Lieben.

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