Mittwoch, 11. Januar 2012

11.Januar 2012

Der Monat Januar schreitet voran, sowie es die Zeit immer tut, denn Raum und Zeit sind die Grund­lagen unseres Universums. Keine Angst, ich werde hier keine abartige Vorlesung über Raum und Zeit halten, denn es ging mir nur um die Zeit, um zu zeigen, wie schnell sie vorübergeht, ohne dass man es richtig spürt.

Ich spüre jetzt oft im Alter die Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugendzeit. Es sind wunder­schöne Erinnerungen, die sich in meinem Gehirn bilden und und zeigen, welche schöne Zeit ich als Kind und Jugendlicher erleben durfte, auch wenn diese Zeit mit viel Armut ausgestattet war.

An meine Freunde denke ich nicht mehr, denn heute frage ich mich, waren es Freunde oder nur Be­kannte für eine gewisse Zeit? Ich denke, es waren nur Bekannte, die ich kennengelernt hatte, und die jetzt woanders leben und auch anders leben. Ich habe den Kontakt zu diesen verloren, sowie ich manches verloren habe. Heute ist meine Familie das Liebste, was ich habe, denn auf meine Frau und meine Tochter kann ich mich verlassen, denn beide stehen zu mir, und sind mir immer behilf­lich.

Heute will sich meine Frau noch einmal untersuchen lassen, um vielleicht zu erfahren, woher ihre Schwindelanfälle kommen. Ob man das feststellen kann, ist wohl fraglich, aber ich hoffe es wirk­lich. Denn wenn man etwas Konkretes dagegen unternehmen kann, dann ist uns wirklich schon ge­holfen, und wir können weiterhin in die Zukunft schauen, und das glücklich.

Die Medien bringen wieder einiges von dem Bundespräsidenten Wulff, aber eigentlich nichts Kon­kretes, denn auch Wulff schweigt sich aus, was er mit den anderen Politikern teilt. Die Politiker sind eine verschwiegene Bande wenn es um die Macht geht, oder man an einem Stuhl festklebt. Was bei mir aufstößt, ist die Haltung der Bundeskanzlerin, dass sie an dem Bundespräsidenten hängt, und das macht sie aus politischen Gründen. Man will unbedingt einen Mann aus der eigenen Partei an der Spitze des Staates haben, um diesen als Symbolfigur dem Volke darzustellen, was bei Volk eigentlich nicht gut ankommt, aber die meisten haben schon resigniert, denn gegen diese Wahlen haben sie keine Chancen, sie zu verhindern, weil die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland so ausgelegt ist.

Eigentlich sollte der Bundespräsident vom Volke gewählt werden, aber er wird von den Abgeordne­ten gewählt, weil die Abgeordneten der Meinung sind, dass das Volk den gleichen Geschmack habe wie sie, was wohl hirnrissig ist, denn wer kann nur so dumm wie die Abgeordneten sein.

Ob die Verfassung einmal verändert wird, dass glaube und denke ich nicht, denn die faulen Abge­ordneten denken nicht daran, ihre Vorteile so einfach abzugeben.

Wie werden die nächsten Tage weitergehen? Der Schnee in den Alpen wird vermutlich noch anstei­gen, und die lieben Urlauber dazu zwingen, noch länger in den Skigebieten zu bleiben. Bei uns ist das Wetter sehr mild und auch ich bin über dieses milde Wetter sehr überrascht, denn so kenne ich das Wetter nicht. Ob es daraufhin deutet, dass die allgemeine Wetterlage sich ändert, oder ob die Umwelt so belastet ist, dass das Wetter sich verändert, ich bezweifele die ganze Sache, denn in den Jahrtausenden oder Jahrmillionen vor uns, hatte sich das Wetter ständig verändert, aber darüber wird nirgends etwas geschrieben oder man kann nirgends etwas lesen.

Die Menschen sind einseitig belastet, besonders dann, wenn es um das sogenannte Schlechte geht, denn sie sagen: so etwas habe es vorher nicht gegeben, aber es gab schon vorher derartige Sachen in der Umwelt, dass sich das Wetter immer wieder veränderte.

Wir Menschen sollten lernen, in einem größeren Rahmen zu denken und zu handeln, denn bisher haben wir immer geglaubt, wir seien intelligent, aber dafür sind wir jämmerlich doof. Ich einge­schlossen.

So, meine lieben Freundinnen und Freunde, wenn ihr gläubig seit, denn betet, dass alles besser wird, und wenn nicht, dann denkt daran, dass alles besser wird, wenigstens in unserem Zeitalter. Was danach kommt, dafür werden wir nicht mehr zuständig sein.

Tschüss, meine Lieben, ich will mich jetzt etwas zurückziehen.

Keine Kommentare: