Donnerstag, 29. Dezember 2011

29.Dezember 2011

Also das neue Jahr nähert sich immer mehr. Jetzt fällt mir gerade ein, wie es gewesen sein muss, als man früher noch keinen Kalender gehabt hatte. Das lebte man eigent­lich in den Jahreszeiten, auf jeden Fall in unseren Breiten. Es gab das Frühjahr, den Sommer, den Herbst und den Winter. Dann ging es wieder von vorne los, aber ohne Silvester-Knallerei. Jetzt kann ich nach längerem Nachdenken schon sagen, es war eine andere Zeit der Wahrnehmung, aber die Grundsubstanz des Jahresablaufs ist gleich geblieben, wir sind immer noch auf die Jahreszeiten angewiesen.

In zwei Tagen beginnt die Knallerei, und auch die Verletzungen nach dem Abbren­nen der Feuerwerkskörper. Die Krankenhäuser füllen sich dann wieder, und die Men­schen sind glücklich, von einem Feuerwerkskörper verletzt worden zu sein, wenn sie dann mit ihren Verletzungen prallen zu können, die anderen sind sauer, weil sie zu blöd waren, aber so kann es passieren.

Ich halte mich an diesem Tag zurück, denn mir steht der Kopf, also meine Gedanken, nicht so auf feiern, denn das neue Jahr ist mir gleich, weil es für mich selbst keine Veränderungen gibt. Wie es die Weltpolitik sieht, dass weiß ich nicht, denn die Ge­hirne der Politiker bleiben mir verschlossen, obwohl in den meisten ist sowieso nichts drin.

Wie es meiner lieben Frau im nächsten gehen wird, ich hoffe, der Schwindel wird besser oder hört auf, so dass wir beide noch eine schöne Zeit vor uns haben.

Und wie meine Tochter in das neue Jahr kommt und sich dort hält, und ob sie in dem Jahr Arbeit bzw. eine Beschäftigung findet, ich bin gespannt wie ein Kriegsbogen der Mongolen aus der Mongolei.

Natürlich wird sich im neuen Jahr einiges verändern, vielleicht auch das, was wir nicht erwartet haben. Ich stehe nur auf die Veränderung, dass sie Politiker nicht mehr korrupt sind, und das wir Bürger als Menschen behandelt werden, besonders die ar­men Menschen in diesem Lande. Wir sind ein reiches Land, aber scheinbar haben die verlogenen Reichen etwas gegen die Menschen, die arm sind, aber mit ihnen zusam­men leben dürfen. Wir sind alle Menschen und haben ein Recht auf Leben.

Ob sich die Schlünde der Atomwaffen-Arsenale öffnen werden, um eine Breitseite auf die Menschheit abzufeuern, ich weiß es nicht, denn ich habe nicht das Talent in die Zukunft sehen zu können. Aber eines weiß ich, dass die Menschheit auf einem Pulverfass lebt, welch eine glückliche Menschheit.

Ich weiß momentan nicht, ob ich in den nächsten Tagen noch zum Schreiben komme, aber ich werde mich bemühen, meine Pflicht als Mensch und Bürger zu erfüllen.

Trotzdem sind meine Gedanken bei euch Menschen, denn ich wünsche euch immer alles Gute, den inneren und äußeren Frieden, die Zufriedenheit mit dem eigenen Le­ben und das Glück Mensch zu sein.

Wenn ich euch segnen könnte, so würde ich das jetzt gerne tun, aber ich frage mich an dieser Stelle, ob ich euch wirklich segnen darf, denn das Alter dazu habe ich noch nicht erreicht, denn es liegt noch in der Zukunft meines Lebens, aber seit trotzdem ein klein wenig gesegnet, auch wenn es nicht viel ist.

Ich wünsche euch, meine Lieben, einen wunderschönen Tag, denkt immer in der Er­innerung, wenn ihr alt seit, aber immer in die Zukunft, wenn ihr jung seit.

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