Montag, 19. Dezember 2011

19.Dezember 2011

Heute haben wir den 19.Dezember 2011, und es sind noch 5 Tage bis zum 24.De­zember. Jetzt im Augenblick kommen Gedanken hoch, die mich an die frühere Kind­heit von 1948 erinnern, als ich gerade im schulpflichtigen Alter war, und die erste Klasse der Volksschule besuchte, so hieß die Schule damals.

Es ist schon eigenartig, wenn man auf sein Leben zurück schaut, das man schon durchlaufen hat, und jetzt so am Ende seines Lebens steht, aber keine Wünsche mehr zu Weihnachten hat, aber sich ein friedliches Weihnachten wünscht, und das allen Menschen auf diesem Planeten.

Damals gab es kaum oder gar keine Geschenke, denn es gab nichts zu schenken, weil der zweite Weltkrieg gerade erst zu Ende war, und man froh war, wenn man etwas zu essen hatte. Aber ansonsten waren es ruhige Weihnachten. Wir wohnten oder lebten gerade in Süderlügum. Meine jüngste Schwester und meine Mutter sind dort geblie­ben. Meine Mutter ist jetzt schon tot. Sie starb vor etwa 10 Jahren. Ich bin 1958 von Süderlügum weggegangen und lebe seit 1960 hier in Bruchsal. 1960 wurde ich von Bayern nach Bruchsal versetzt, weil eine neue Einheit der Bundeswehr aufgestellt wurde, da hat man aus der Luftlande-Division alle guten Unteroffiziere und Offiziere zusammen gesucht, um mit denen eine neue Einheit aufzubauen. Diese Einheit wurde 1966 aufgelöst.

Ja, ich bin jetzt schon über 50 Jahre in Bruchsal. Hier habe ich meine Frau kennenge­lernt und hier wurde meine Tochter geboren. In den 70-zigern Jahren habe ich dann das Studium aufgenommen, und habe es mit drei Diplomen abgeschlossen. Aber es hat nichts gebracht, außer sehr viel Arbeit.

Hier in Bruchsal habe ich mit meiner neuen Familie immer Weihnachten gefeiert, aber der Tod meiner Schwiegermutter hat die gesamte Familie etwas durcheinander gebracht, sie ist nicht mehr die Großfamilie, sondern alle kleinen Familien gehen ihre eigenen Wege. Im Laufe der letzten Jahre gab es noch zwei Todesfälle, so dass sich die Familie verändert hat.

Ich will in den nächsten Wochen etwas über das Leben nach dem Leben schreiben, weil ich in der letzten Zeit, so in den letzten 8 Monaten eigenartige Erlebnisse durch Erinnerungen hatte, die mich dem Leben ein wenig näher brachten. Ob mir das Vor­haben gelingen wird, das weiß ich nicht, aber ich werde es versuchen.

Ich werde Teile aus meinem Schreiben aus in den Blog bringen, vielleicht gibt es von euch auch einige Anregungen.

Ich will jetzt schließen, denn für heute habe ich eigentlich genug getan. In meinem Blog „Immanuel Kant“ habe ich einige Berichte verfasst, vielleicht sollte ihr dort auch einmal nachlesen.

Also bis morgen meine Lieben.

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