Mittwoch, 14. Dezember 2011

14.Dezember 2011

Die Wissenschaft, so habe ich es heute im Internet erfahren könnte, sucht nach dem Gottesgen. Es werden Massenteilchen beschossen, um festzustellen, wie sich Materie zu Masse vereinigt oder verbindet. Die zuständigen Wissenschaftler glauben, schon etwas gefunden zu haben, aber sie sind sich noch so sicher, ob sie mit den derzeitigen Ergebnissen auch etwas anfangen können.

Ich halte mich zur Zeit mit irgendwelchen Kommentaren heraus, denn es hat keinen Sinn über etwas nachzudenken, worüber irgendwelche Erkenntnisse noch nicht da sind.

Der Mordanschlag in Lüttich, Belgien, ist etwas Abartiges, so könnte man dazu sa­gen, aber es gehört zum Menschen dazu. Die Tiere produzieren keinen derartigen Mist, aber die denkenden Menschen sind so veranlagt. Wenn es im Leben nicht mehr so weitergeht, wie es bisher weitergegangen ist, dann beginnt man mit der Selbsttö­tung, oder man zieht bei dieser Aktion noch andere Menschen mit hinein. Aber die anderen Menschen können nichts dafür, wenn es einem selbst schlecht geht, und weil man nicht in der Lage ist, darüber nachzudenken, warum es so ist. Aber andere Men­schen zu töten, um sich dann selbst zu töten, das verstehe ich eigentlich nicht.

Der Bundespräsident Wulff hat jetzt ein Problem, denn er hat noch als Ministerpräsi­dent von Niedersachsen von einem befreundeten Unternehmer-Ehepaar einen Kredit von einer halben Millionen Euro bekommen. Gerade als Landesherr und späterer Bundespräsident sollte man von derartigen Geschäften Abstand halten, denn diese Geschäfte bringen wirklich nichts ein, außer als enormen Ärger.

Er hätte seiner Partei, aber auch der Öffentlichkeit, sagen sollen, dass er einen Kredit angenommen hat, aber auch von wem. Jetzt gibt es politischen Ärger, und der Gedan­ke, dass er durch diesen Kredit bestechlich werden könnte, ist natürlich da.

Man soll allgemein bei Geldgeschäften, gerade als Politiker, sehr vorsichtig sein, denn man bewegt sich oft in den Graubereich der Bestechlichkeit, oder gibt dem Kre­ditgeber mehr Freiraum für dubiose Geschäfte.

Denn es ist wie bei den Beamten, die bestimmte kleine Geschenke annehmen und dann in Gefahr geraten, maßlos ausgenutzt zu werden.

Jetzt habe ich mich etwas länger bei dem Bundespräsidenten aufgehalten. Ich mag den Bundespräsidenten, denn er hat auch den Mut etwas zu sagen, was andere nie sa­gen würden, wenn sie in der gleichen Stellung wären.

Ich möchte mich für heute verabschieden, denn ich habe heute noch etwas anderes zu tun. Also tschüss meine Lieben.

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