Freitag, 11. November 2011

November 2011

November 2011


Dieser November ist ein wundervoller Monat, nur für die Wasserwirtschaft nicht, aber auch nicht für die Landwirte. Die hätten für diesen Monat mehr Nässe also Was­ser gehabt, aber es ist anders geworden, denn die Natur hat es sich in diesem Monat anders überlegt, denn sie brachte uns mehr Trockenheit und Sonnenschein.

Für uns normal Sterblichen war es bisher ein schöner Monat, denn man konnte spa­zieren gehen und wie ich, mit dem Rad herumfahren und alte Stätten aus früheren Jahren aufsuchen, die mit viel Erinnerungen bestückt waren.

Wenn jetzt das Bild der Natur betrachtet, so glaubt man, es sei ein Maler unterwegs gewesen, denn die Bäume haben farbige Blätter bekommen, aber sie haben diese Blätter schon abgeworfen, wenigsten ein Teil der Bäume. Es ist ein wunderschönes Bild, wenn die bunter Kronen der Laubbäume mit ihren bunten Blätter im dunklen Wald von Nadelbäumen stehen. Ich empfinde dieses Bild als gelungen, und ich sehe in der Natur den perfekten Maler, könnte sein aber auch nicht.

In dieser Zeit verändert sich alles. Manchmal ist der Tag auch vernebelt, denn es bil­den sich Nebelbänke, die dem Tag aber auch der Landschaft ein anderes Aussehen geben. Aber auch das ist schön, und es erinnert mich oft an die Zeit, in der ich als Ju­gendlicher bzw. als Kind in Nordfriesland lebte. Hier gab es im November im Nebel, denn dort war der November der Nebelmonat.

Jetzt liegt auch sehr viel Laub auf den Straßen und Wegen. Besonders im Wald sind jetzt die Wege so voller Laub, dass sie kaum noch zu erkennen sind. Aber auch der Laub auf den Wegen gibt dem Wald ein schönes Aussehen. Es ist ein buntes Ausse­hen, was den Wald verschönert, und was auch dem Menschen Freude gibt und ihn nachdenklich macht, sowie ich immer nachdenklich werde, wenn Nebel und buntes Laub zusammentreffen, aber auch die Bäume erscheinen, die ihr Laub verloren ha­ben.

Ich denke jetzt über das Leben nach, das schon hinter mir liegt. Es sind schön viele Jahre, die ausgefüllt waren, aber die auch unvergesslich für mich sind. Immer er­scheinen Bilder in meinem Gedächtnis, die mir sagen: schaue zurück in dein Leben, es war schön, auch wenn du beruflich manches nicht erreicht hast, was du erreichen wolltest, aber du hast gelebt.

Ich glaube, wenn man lebt, dann sollte man auch leben, denn jeder Tag gibt einem das Leben, was auch leben sollte. Warum hängt man sich an die Süchte des Lebens: wie Doktortitel, Reichtum, Macht usw., denn diese Süchte sind auf Zeit, aber das Le­ben dauert länger und beinhaltet das für den Menschen, was er zum Leben benötigt.

So auch den November 2011, der ein November ist oder auch war, an den man sich immer erinnern wird sowie auch an die anderen November, die auch schön waren.

Genieße das Leben, gerade die Kleinigkeiten im Leben bringen dir die Freude des Lebens, und das Leben, was man als solches auch so betrachten kann.

Das Lebensende kommt auch dann, wenn du die Gier nach anderen Dingen befriedi­gen willst, aber nichts kannst, dann wirst du unzufrieden.

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