Mittwoch, 16. November 2011

Der braune Mord am Döner

Der braune Mord am Döner


Jetzt haben wir in Deutschland die ersten braunen Mörder, die sich im Rahmen eines Kollektiv der Roten Armee-Fraktion Menschen ausländischer Herkunft hinrichteten, so auf die Art, wie es die KZ-Wächter von 1933 bis 1945 machten. Es sind Mörder, also Täter, die bis zu ihrem Lebensende weggeschlossen gehörten, aber nicht nur die, sondern auch die Hintermänner dieser Gruppe.

Was aber nicht skurriler ist, dass ist die Tatsache, dass der Verfassungsschutz seine Hände mit im Spiel hatte, besonders der Verfassungsschutz aus Thüringen. Hier kann eine Rolle mitgespielt haben, dass einige Verfassungshüter während der DDR-Zeit bei der Staatssicherheit waren, und zum Verfassungsschutz aus Kameradschaft über­nommen wurden.

Wie kann man Täter schützen oder neue Papiere geben, wenn man sich bewusst ist, dass diese Täter Straftaten und schwerwiegende Straftaten begehen, auf denen die Last hoher Freiheitsstrafen stehen.

Der Verfassungsschutz ist dazu da, um die Verfassung der Bundesrepublik zu schüt­zen, d.h. der Verfassungsschutz muss die extremen Gruppen erst unterwandern, um zu erfahren, wie groß die Gefahr ist, die von dieser Gruppe für die Verfassung aus­geht.

Bekommt der Verfassungsschutz aber Erkenntnisse, die auf strafbare Handlungen der Gruppe schließen, dann muss die Polizei also müssen die Ermittlungsbehörden ein­greifen, d.h. der Verfassungsschutz muss die verdächtigen Täter der Polizei zuführen.

Sowie es in Thüringen geschehen ist, kann und darf es einfach nicht sein, das strafba­re Handlungen verdeckt werden. Warum diese verdeckt wurden, das ist noch nicht bekannt.

Ich denke, es wird eine Panne beim Verfassungsschutz gegeben haben, denn momen­tan gibt es nur Spekulationen darüber, wie alles gewesen sein könnte. Eine genaue Klärung muss vom Verfassungsschutz selbst ausgehen, und danach muss man seine Konsequenzen aus dem Schlamassel ziehen, damit so etwas nicht wieder vorkommt.

Aber eins muss man immer bedenken, wir sind alle Menschen, und als solche ma­chen wir Fehler, denn wir sind nicht allwissend.

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