Montag, 10. Oktober 2011

Religion als Brandstifter

Jetzt gehen die ägyptischen Kopten in Kairo auf die Straße, um für ihre Religionsfrei­heit zu kämpfen. Aber warum kämpft man für etwas, was man vielleicht gar nicht will, oder weil es keinen Sinn macht dafür sein Leben auf das Spiel zu setzen?

Es ist wichtiger frei zu sein, seine freie Meinung äußern zu können und frei zu leben. Die Meinungsfreiheit sollte einen hohen Wert in der menschlichen Gesellschaft ha­ben, denn die Meinungsfreiheit führt uns dazu, genau zu wissen, wie andere Men­schen über uns selbst und über die Gesellschaft denken. Wir haben damit die Mög­lichkeit, den Menschen einzustufen, wie er zur Meinungsfreiheit der Gesellschaft steht.

Religionen haben die Meinungsfreiheit des Menschen immer unterdrückt, weil die, die die Religion vermitteln oder vorleben, die Religion als Mittel nehmen, um die Menschen zu unterdrücken. Es ist genau wie bei unseren Vorfahren, die ohne Religi­on lebten, aber nach dem Naturrecht, d.h. der Stärkste unterdrückt die Schwächeren. So ist es auch in der Religion.

Die sogenannten sozial Starken übernehmen gerne eine Religion, die in einer Gesell­schaft das Leben bestimmen, denn die Religion unterstützt die eigene Stärke erheb­lich, und lässt die Gesamtstärke dann auch anwachsen, so dass der Betreffende eine Stärke erhält, die ihm die Möglichkeit gibt, sich unangreifbar zu machen, aber was ist schon unangreifbar.

Bei den christlichen Kopten in Ägypten kommt noch die Staatsreligion des Islams hinzu. Beide Religionen haben anscheinend kein gutes Verhältnis zu einander, aber es liegt nicht an den Religionen selbst, sondern es liegt an den Menschen, die die Re­ligionen zum Kampf gegeneinander benutzen.

Jetzt legen sich die christlichen Kopten mit dem ägyptischen Militär an, und versu­chen ihre Rechte so zu erreichen, was aber immer ein fraglicher Weg ist.

Aber dieser Weg wird von Menschen vorgegeben, die nicht die Geduld haben, über lange Zeit an der Möglichkeit zu arbeiten, auch ohne Aufstand ihr Ziel zu erreichen.

Es gibt immer Menschen, die mit Gewalt ihr Ziel erreichen wollen, d.h. sie wollen schon zu eigenen Lebzeiten an die Macht kommen, und gerade diese Menschen bil­den eine Gefahr für andere Menschen.

Die Religion ist immer ein Mittel, um an die Macht zu kommen, dabei spielt die Art der Religion keine Rolle. Denn auch in der christlichen Religion haben die Religions­führer nach der weltlichen Macht gestrebt, im Islam war die Religion als Wegweiser für den Krieg, um andere Länder und Völker zu erobern.

Die Religion ist eine Art von Philosophie, die von einigen Menschen richtig verstan­den wird, aber von einem großen Teil der Menschen nicht.

In meinen Augen kann die Religion das Zusammenleben der Menschen wesentlich erleichtern, besonders dann, wenn es um Menschlichkeit unter dem Menschen geht. Denn kein Mensch darf der Unmenschlichkeit ausgesetzt werden, denn dazu sind die natürlichen Gesetze da. Wenn wir die Religionen ausschließen wollen, dann müssen wir nach den natürlichen Gesetzen leben, die für unsere Vorfahren aber auch für uns schon immer maßgebend waren und sind.

Wir müssen uns jetzt langsam entscheiden, wollen wir Menschlichkeit oder Naturge­setze?

Keine Kommentare: