Montag, 31. Oktober 2011

Augenoperation

Am Mittwoch den 26.0ktober 2011 hatte ich meine zweite Augenoperation. Im rech­ten Auge sollte wie im linken Auge der graue Star entfernt werden. Im linken Auge hatte ich am 4.September den grauen Star entfernen lassen. Damals war es ausge­zeichnet gegangen, es gab keine Schwierigkeiten aber das Wunder, dass ich wieder sehr klar sehen konnte. Man glaubt ja nicht wie schön es ist, wenn man klar ohne nebligen Schleier sehen kann.

Ich hatte den grauen Star ganz schnell bekommen, man kann sagen, so über Nacht war er da, und er trübte beide Augen erheblich, so dass ich schon nachdachte, wie ich ihn entfernen könnte. Aber bei uns gibt es einen Augenarzt, der sich auf derartige Operationen spezialisiert hatte.

Nachdem die erste Operation gut gegangen war, dachte ich gleich an die zweite und die konnte ich dann am 26.Oktober in den Angriff nehmen. Ich bin jetzt zwei Tage zu Hause, und ich spüre auch in mir die Erleichterung, wieder einen klaren Blick zu ha­ben.

Voraussichtlich werde ich eine Lesebrille gebrauchen, aber ich habe noch Zeit, denn erst am 22.November soll ich wieder zum Augenarzt zur Kontrolle, dann werde ich die Lesebrille in den Angriff nehmen. Momentan habe ich eine alte Lesebrille von meiner Frau, und ich bin froh darüber, denn jetzt kann ich ohne Störungen auch gut lesen.

Ich würde zu jeder Zeit den grauen Star entfernen lassen, denn die Lebensqualität wird dadurch wesentlich besser. Die Operation ist reine Routine. Natürlich kann auch etwas passieren, was man nie ganz verhindern kann, aber mit viel Optimismus, kann man doch die Operation für sich zu seinem Vorteil entscheiden.

Die Tage nach der Operation sind ohne Schmerzen, also kann man alles aushalten, besonders dann, wenn man schon eine Operation gut überstanden hat.

Natürlich gibt es sehr ängstliche oder auch wehleidige Menschen, aber die können es ruhig sein, denn wenn sie persönlich erleben, wie gut die Operationen verlaufen sind, dann werden auch die glücklich sein.

Ich musste mir einer Augenoperation unterziehen, denn ich konnte wirklich kaum noch richtig sehen. Jetzt durch die Lesebrille meiner Frau habe ich wieder an Lebensqualität gewonnen, was mich sehr erfreut, denn ohne diese Brille wäre ich wirklich aufgeschmissen, und die Freude hätte unter diesem Makel gelitten.

Ich hatte schon zu meiner Frau gesagt, dass ich eine derartige Operation immer wieder machen würde, denn so etwas ist optimal.

So dann bis zum nächsten Mal meine lieben Freunde.


Freitag, 28. Oktober 2011

Der Tod des Tyrannen

Der Tod des Tyrannen

Ich hatte mir selbst eine schöpferische Pause verschrieben, aber der Tod von Gaddafi hat mich wieder auf den Plan gerufen.

Man kann den Tod des Tyrannen oder von Gaddafi sehr unterschiedlich sehen, denn ich sehe ihn anders als manch anderer Mensch, denn ich liebe die Todesstrafe oder das Töten von Menschen nicht. Auch wenn das Töten in diesem Falle etwas anderes erscheint als in einem Strafmaß, so ist es das Töten eines Menschen. Es mag das Ge­fühl der Rache bei diesem Töten vorgelegen haben, aber muss denn wirklich aus Ra­che getötet werden?

Der Tyrann ist weg, aber was kommt danach? Die nächsten Tyrannen der Menschheit stehen schon in den Startlöchern, es sind die Islamisten. Wie werden die Islamisten die neugewonnene Freiheit angehen, und mit welchem Programm werden sie den Norden Afrikas beglücken? Werden die Islamisten zum ursprünglichen Islam zurück­kehren, und den Frauen die Freiheit verweigern, oder wird es einen Aufstand gegen die Islamisten geben, oder sogar ein Krieg zwischen den Islamisten und dem Rest der Weltbevölkerung oder Erdbevölkerung?

Doch momentan beschäftigt man sich mit den ersten freien Wahlen in Tunesien und später in Libyen, aber Ägypten wird auch noch hinzukommen. Da leben noch die Kopten, eine Christengemeinde, und ich denke, es wird dort zu Auseinandersetzun­gen zwischen Christen und Islamisten kommen.

Man muss die derzeitige Weltsituationen schon genau betrachten, denn auch in der Türkei und anderen islamischen Ländern haben sich Islamisten in führende Positio­nen geschlichen, aber ob sie Erfolg haben werden, das liegt auch an den Frauen, ob sie sich den Islamisten unterordnen und an der Jugend in diesen Ländern.

Ich selbst betrachte die Situation etwas skeptisch und auch vorsichtig, und ich ver­spüre in mir keine Euphorie darüber, dass die Demokratie in den nordafrikanischen Ländern gewonnen hat, denn man hat nur Tyrannen vertrieben, die Milliarden an Volksvermögen auf die Seite geschafft haben.

Vielleicht spinne ich auch und sehe schwarz, aber das tue ich nicht, ich bin nur vor­sichtig, weil zu viel an Bewegung hinter dieser demokratischen Bewegung steht.

Warten wir es ab, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Es kann auch sein, dass sich die Menschheit durch einen atomaren Krieg ganz auflöst, was auch nicht schlecht ist. Ich habe zu einer Zeit gelebt, die auch angespannt war, und war dabei Soldat gewe­sen, also immer mit dem Wissen belastet, ich könnte bald in einen Krieg ziehen, aber es blieb eine friedvolle Zeit nach dem Ende des zweiten Weltkrieges, was ich auch nicht gedacht hätte.

Montag, 17. Oktober 2011

Pause

Meine lieben Freunde, ich mache jetzt eine Pause, aber ich weiß momentan nicht, wie lange sie sein wird. In der nächsten Woche muss ich ins Krankenhaus wegen einer Augen-OP, und meine geliebte Gattin muss diese Woche am Mittwoch nach Karlsruhe in ein Krankenhaus, um im Hals Vernarbungen weg operieren zu lassen.

Ich hoffe natürlich, das alles gut geht, und meine Frau und ich uns gesund wiedersehen, das wird wohl das Wichtigste sein.

Heute am 17.Oktober hat meine liebe Tochter Geburtstag. Sie wird 37 Lebensjahre alt. Wir werden heute Mittag etwas feiern, aber irgendwo stehen die beiden Operationen im Hinterkopf. Es wird schon eine eigenartige Feier geben.

Meiner Tochter wünsche ich von hier aus alles Gute zu ihren Geburtstag und noch ein angenehmes und schönes Leben.

Ich werde mich jetzt, nach diesen Zeilen zur Ruhe zurückziehen. Auch euch meine lieben Freunde alles Gute im weiteren Leben. Mir kommt es so vor als wenn es die letzten Zeilen in meinem Leben wären.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Mensch und Macht

Die beiden Begriffe, wie Mensch und Macht, könnten als eine Begriffsvariante auf­treten, wenn man es wollte. Oder auch als Partner im Leben eines Menschen. Denn der Mensch will nicht nur leben, wenn er am Leben ist, sondern er will auch, wenn es möglich ist, über andere Menschen herrschen. Er will die Gewalt über andere Men­schen, denn er möchte mit den Menschen machen können, was er will.

Kann man es so dastehen lassen? Ich weiß es noch nicht so, denn meine Lebenserfah­rungen mit Menschen zeigen mir ein Bild vom Menschen, der nicht ohne Gewalt le­ben kann, denn die Gewalt ist eigentlich sein Begleiter im Leben.

Aus dieser Gewalt erhebt der Mensch seinen Anspruch auch auf Herrschaft. Es geht ihm nicht um die Herrschaft über die Tiere, sondern über die eigenen Artgenossen. Unseren Vorfahren ging es anfangs um die Herrschaft über die Natur, denn sie dach­ten nach, wie sie die Natur beherrschen könnten, um genügend Nahrung zu bekom­men. So auch in der Bibel die Aussage: dass der Mensch die Natur beherrschen solle. Diese Aussage hat der Mensch selbst getätigt, um einen Anspruch auf die Macht auf diesem Planeten zu erheben.

Aber es blieb nach nicht bei der Natur, denn die Menschen gingen einen Schritt wei­ter. Sie ließen sich anfangs zu Anführern, also zu Häuptlingen einer Gruppe wählen, und führten diese Gruppe zur Jagd oder auch zum Kampf gegen andere Gruppen. Daraus entwickelte sich ein Patriarch der Gewalt und der Herrschaft über Menschen, die einerseits dem zustimmten, aber andererseits auch nicht. Es muss schon damals Kämpfe um die Herrschaft gegeben haben, nur wissen wir nichts darüber. Aber meine Erfahrungen mit den Menschen, und auch meine langjährigen Beobachtungen in die­sem Bereich, zeigen mir deutlich, mit wem ich es zu tun habe, wenn ich mit Men­schen zusammen bin.

Im Prinzip habe ich es mit Wesen zu tun, die oft gleich die Gewalt über einen Men­schen übernehmen wollen. Sie wollen bestimmen, was der andere Mensch macht und was er denkt. Dieser Mensch sich ihnen bedingungslos unterwerfen. Es kommt auf die Bedingungslosigkeit an, und nicht auf die Menschlichkeit auf das Menschsein und die Art des Menschen innerhalb der Tiergemeinschaft.

Die Macht hat für den Menschen die Faszination über etwas herrschen zu können, und er kann mit dem Etwas umgehen, so wie seine Emotionen es bestimmen. Einer­seits mit viel Herzlichkeit und Menschlichkeit und im gleichen Moment mit Brutali­tät, dem Hang zur Folter und zum Töten.

Macht beinhaltet die beiden Faszinationen des menschlichen Verhaltens von Menschlichkeit und Nichtmenschlichkeit. Der Mensch strebt immer danach, seine Emotionen zu befriedigen, denn er will das Gefühl haben, geachtet aber gleichzeitig gefürchtet zu werden. Ob die Sexualität dabei eine Rolle spielt, könnte möglich sein, oder ist auch nicht auszuschließen.

Aber wie soll man dieses Phänomen ganz aus dem menschlichen Verhalten aus­schließen, und kann man das überhaupt?

Wenn ich die Menschen oft in den Medien betrachte oder auf meinen Spaziergängen, aber insbesondere das Verhalten der Menschen zu ihren Mitmenschen, dann kann ich wiederum sagen, der Mensch könnte ein Verhältnis zu seinen Mitmenschen schaffen, das ohne Herrschaft über diesen möglich ist, denn Macht hängt nur an den Emotio­nen des einzelnen Menschen. Wenn man die Emotionen des Menschen besser kon­trollieren kann, dann kann der Hang zur Macht auch abgebaut werden.

Denn der Hang zur Macht liegt zweifellos in den Emotionen des Menschen. Der Mensch lässt sich beim Streben nach Anerkennung durch andere Menschen durch diese Emotionen verleiten.

Streben wir nicht nach der Macht, sondern nach der Menschlichkeit und nach dem Leben, welches sehr kurz sein kann. Die Krankheiten auf diesem Planeten sind ein größeres Problem, das man beseitigen müsste, und das kann man nur, wenn man es gemeinsam vollzieht.


Mittwoch, 12. Oktober 2011

Altersruhesitz

Der Begriff „Altersruhesitz“ ist schon komisch, wenn man ihn so betrachtet, aber was sagt er eigentlich aus? Er kann viel aussagen, aber gleichzeitig auch nichts aus­sagen, aber für mich und die meisten älteren Menschen sagte dieser Begriff an und für sich viel aus.

Altersruhesitz bedeutet für mich, einen Sitz im Alter, um auszuruhen. Es ist wirklich so, dass man sich im Alter danach sehnt, sich richtig ausruhen zu können. Aber warum eigentlich, denn in der Werbung ist der Mensch immer jung und gesund und voller Elan, aber warum denn nicht im Alter?

Der Mensch unterliegt genauso der Entwicklung des Lebens wie andere Tiere und Pflanzen auch. Bei einigen Arten verfolgt man ein schnelles Altern und bei anderen ein langsames. Ich möchte hier keine Ursachenforschung anstellen, um herauszufin­den, warum es so ist, aber es ist so.

Ich habe genauso dem Alterungsprozess unterlegenwie andere Artgenossen auch. Es kann sein, dass es bei mir etwas langsamer gegangen ist, aber es ist gegangen, und darüber habe ich mir trotzdem keine Gedanken gemacht, warum sollte ichauch, denn ich weiß, dass wie alle dem Alterungsprozess unterliegen, warum nicht, denn ewig ist nichts auf diesem Planeten, denn selbst dieser altert und vergeht eines Tages.

Jetzt zum Altersruhesitz. Ich habe ihn schon erreicht, und er macht mir Spass, wenn auch manche Abläufe langsamer sind als früher, aber die Abläufe gehen voran und können auch beendet werden, was doch auch wichtig ist, jedenfalls für mich. Das sage ich nur offiziell, denn im Grunde genommen, stehe ich nicht so darauf dass et­was beendet wird, weil es manchmal gar nicht beendet werden kann.

Ich muss euch enttäuschen, dass ich jetzt im Alter vor lauter Ruhe sitze, das tue ich nicht, denn ich habe noch zu viel Pfeffer in meinem Hintern und bin ständig auf Ach­se. Aber das ist nicht so schlimm, denn bei anderen Artgenossen in meinem Alter geht es genauso.

Der Altersruhesitz hat dann seine vollendete Bedeutung, wenn es um die Rente bzw. das Ruhegeld geht, denn ich bekomme keine Rente sondern Pension, weil ich vorher Beamter war. Man bekommt jetzt im Alter sein Leben bezahlt, obwohl man nicht mehr arbeitet, aber wer sagt so etwas, natürlich wird gearbeitet, aber auf freiwilliger Basis ohne Geld oder andere Einnahmen.

Wie ich schon sagte, hat man im Alter einen Sitz auf dem man sich ausruhen kann. Es ist ein schönes ausruhen, wenn der Körper und die geistigen Fähigkeiten noch mitspielen würden. Manchmal ist es so, dass entweder der Körper oder der Geist oder beides nicht mehr mitspielen. Dann sieht es im Alter beschissen aus, d.h. man muss sich dann zurücknehmen und sich um gucken, was kann ich wirklich machen, wie reichen die eigenen Kräfte.

Das muss ich jeden Morgen machen, wenn ich mich nach einem nächtlichen Geran­gel aus dem Bett erhebe. Ich merke die körperlichen Qualen, die sich beim Aufste­hen einstellen, aber jetzt mache ich mir noch nicht viel daraus, sondern ich stehe auf und beginne meinen Tag wie immer.

Trotz dieser Hemmnisse ist das Alter etwas Schönes, denn man nimmt die ganze Le­benserfahrung mit, und man kann hin und wieder die Erfahrungen mit einbringen, wenn es darum geht, etwas für andere Menschen zu tun.

Das Alter ist die Basis der Menschen für eine sorgenfreie Weiterentwicklung und die Ruhe, die Ruhe für Frieden und Wohlergehen. Gäbe es das Alter nicht , dann gebe es auch keinen Frieden und keine Ruhe in der Welt des Menschen. Auch die Mensch­lichkeit würde dann fehlen.

Liebe Freundinnen und liebe Freunde achtet das Alter und den alten Menschen, denn in ihnen ist die ganze Weisheit des Universums.




Montag, 10. Oktober 2011

Religion als Brandstifter

Jetzt gehen die ägyptischen Kopten in Kairo auf die Straße, um für ihre Religionsfrei­heit zu kämpfen. Aber warum kämpft man für etwas, was man vielleicht gar nicht will, oder weil es keinen Sinn macht dafür sein Leben auf das Spiel zu setzen?

Es ist wichtiger frei zu sein, seine freie Meinung äußern zu können und frei zu leben. Die Meinungsfreiheit sollte einen hohen Wert in der menschlichen Gesellschaft ha­ben, denn die Meinungsfreiheit führt uns dazu, genau zu wissen, wie andere Men­schen über uns selbst und über die Gesellschaft denken. Wir haben damit die Mög­lichkeit, den Menschen einzustufen, wie er zur Meinungsfreiheit der Gesellschaft steht.

Religionen haben die Meinungsfreiheit des Menschen immer unterdrückt, weil die, die die Religion vermitteln oder vorleben, die Religion als Mittel nehmen, um die Menschen zu unterdrücken. Es ist genau wie bei unseren Vorfahren, die ohne Religi­on lebten, aber nach dem Naturrecht, d.h. der Stärkste unterdrückt die Schwächeren. So ist es auch in der Religion.

Die sogenannten sozial Starken übernehmen gerne eine Religion, die in einer Gesell­schaft das Leben bestimmen, denn die Religion unterstützt die eigene Stärke erheb­lich, und lässt die Gesamtstärke dann auch anwachsen, so dass der Betreffende eine Stärke erhält, die ihm die Möglichkeit gibt, sich unangreifbar zu machen, aber was ist schon unangreifbar.

Bei den christlichen Kopten in Ägypten kommt noch die Staatsreligion des Islams hinzu. Beide Religionen haben anscheinend kein gutes Verhältnis zu einander, aber es liegt nicht an den Religionen selbst, sondern es liegt an den Menschen, die die Re­ligionen zum Kampf gegeneinander benutzen.

Jetzt legen sich die christlichen Kopten mit dem ägyptischen Militär an, und versu­chen ihre Rechte so zu erreichen, was aber immer ein fraglicher Weg ist.

Aber dieser Weg wird von Menschen vorgegeben, die nicht die Geduld haben, über lange Zeit an der Möglichkeit zu arbeiten, auch ohne Aufstand ihr Ziel zu erreichen.

Es gibt immer Menschen, die mit Gewalt ihr Ziel erreichen wollen, d.h. sie wollen schon zu eigenen Lebzeiten an die Macht kommen, und gerade diese Menschen bil­den eine Gefahr für andere Menschen.

Die Religion ist immer ein Mittel, um an die Macht zu kommen, dabei spielt die Art der Religion keine Rolle. Denn auch in der christlichen Religion haben die Religions­führer nach der weltlichen Macht gestrebt, im Islam war die Religion als Wegweiser für den Krieg, um andere Länder und Völker zu erobern.

Die Religion ist eine Art von Philosophie, die von einigen Menschen richtig verstan­den wird, aber von einem großen Teil der Menschen nicht.

In meinen Augen kann die Religion das Zusammenleben der Menschen wesentlich erleichtern, besonders dann, wenn es um Menschlichkeit unter dem Menschen geht. Denn kein Mensch darf der Unmenschlichkeit ausgesetzt werden, denn dazu sind die natürlichen Gesetze da. Wenn wir die Religionen ausschließen wollen, dann müssen wir nach den natürlichen Gesetzen leben, die für unsere Vorfahren aber auch für uns schon immer maßgebend waren und sind.

Wir müssen uns jetzt langsam entscheiden, wollen wir Menschlichkeit oder Naturge­setze?

Sonntag, 9. Oktober 2011

Wohin geht mein Weg?

Das ist eine Frage, die sich mancher stellt, aber auf die er keine Antwort bekommen wird. In Wirklichkeit kann er es nur erahnen, wohin sein Weg geht. Aber ich bin der Meinung, man sollte warten und auf die Zukunft sehen, denn die Zukunft bestimmt den Weg, den wir gehen werden.

Es gibt nicht wirklich den Weg, denn es sind im Grunde genommen mehrere Wege, die irgendwohin führen, wohin man oft gar nicht will, aber die Wege zeigen uns dann den Weg. Ob wir die gezeigten Wege auch benutzen, das wird unsere eigene Sache sein, denn wir müssen letztendlich den Weg wählen, der uns angeblich dahin führt, wohin wir eigentlich wollen. Aber wollen wir oft dahin, wohin auch der Weg zeigt, oder sagen wir uns nicht selbst: wir gehen lieber woanders hin, dahin wo es schöner oder auch anders ist?

Es ist immer ein Fall der Emotionen und des geistigen oder emotionalen Einfalls zu sagen: wir gehen woanders hin.

Ich habe diese Situationen schon oft erlebt, denn mein Leben ist schon etwas länger geworden, und vieles hat sich so mit der Zeit abgeschliffen. Oft denke auch ich, ich habe das Leben, also das Meinige im Griff, aber stimmt das auch?

Ich denke nein, denn ich habe in diesen Jahren erfahren können, dass uns das Leben selbst im Griff hat und uns vorschreibt, wie wir das Leben zu leben haben. Das Le­ben gibt vor, was wir leben und wie wir leben sollen. Wir können es nicht, denn uns fehlen die Faktoren Zeit und Unsterblichkeit.

Gerade diese beiden Faktoren diktieren uns das Leben, in dem sie sagen; nur so kannst du leben, weil wir die das Leben als solches vorschreiben.

Und deshalb leben wir, ob gut oder schlecht, das ist wieder Ansichtssache, denn ein gutes Leben kann auch ein Leben ohne Reichtum sein.

Wir glauben immer, nur wenn man reich ist, dann kann man ein sehr schönes Leben führen, aber ich habe erkannt, auch ohne Reichtum kann das Leben sehr schön sein, und im Geiste sehr fruchtbar, was ich festgestellt habe.

Ich schätze die geistige Güter des Menschen sehr, denn der Geist ist unser Verbünde­ter im Leben, weil der geist am Leben festhält und versucht, den Menschen für das Leben stabil zu halten, um ihm eine Freude am Leben zu geben, was bei mir gesche­hen ist.

Auch meine Frau, aber besonders meine Tochter, haben hohe geistige Fähigkeiten, die mir immer veranlassen zu sagen, welche reiche Familie habe ich, und wie glück­lich sie ist. Besonders meine Tochter hat ein hohes Potential an Intelligenz bei oder schon vor der Geburt mitbekommen.

Ich selbst schätze alle Menschen, aber insbesondere die intelligenten und einfachen Menschen, die sich über das Leben freuen, und die im Leben stehen und das Leben bestehen.

Wenn Menschen sich über ihr eigenes Leben freuen, auch wenn es nicht den hohen Wert des Reichtums erreicht hat, sowie es einige Menschen ausdrücken, dann haben diese Menschen begriffen, was das Leben wirklich bedeutet, es bedeutet zu leben.

Bis bald meine lieben Freunde, und ich wünsche Euch alles Gute, und sende Euch die liebsten Grüße.



Donnerstag, 6. Oktober 2011

Menschlichkeit

Die Menschen sprechen heute mehr von Menschlichkeit, aber ist das deren wirkliche Überzeugung, dass die Menschen mehr an Menschlichkeit zeigen sollten, und auch mehr davon an andere Menschen weitergeben sollen?

Ich bin eigentlich für mehr Menschlichkeit, auch im Verhalten gegenüber anderen Tieren und Pflanzen, denn wir haben es in der Hand, die Natur auf unserem Erden Rund zu erhalten und zu fördern.

Es geht also nicht nur um die Menschlichkeit zwischen den Menschen also zwischen unserer Art, auch können wir einige maßgebende Aspekte auf die anderen Arten auf der Erde verlagern, um zu einer Welt zu kommen, die uns noch erhalten bleiben soll­te.

Doch wir Menschen scheinen einiges nicht verstanden zu haben, denn wir streben nach etwas, was wir Kapital nennen, und dieses Kapital stellt für uns das höchste Gut in unserem Leben dar.

Wenn ich meine lieben Mitmenschen so betrachte, gut mir kommen dann manchmal eigenartige Gedanken, aber ich möchte dann doch lieber sagen, warum bleibt ihr nicht so, wie euch die Natur geschaffen hat, denn dann hättet ihr den Grad einer ge­wissen Vollendung erreicht.

Die Natur ist das einzige Gut, was wir besitzen, denn die Natur prägt uns Menschen so, wie wir geprägt werden sollen, denn sie überlässt es nicht den Zufall, wenn es um die Prägung des Menschen geht.

Der Mensch selbst, wenn er sich prägt, dann vollzieht er mit seiner Fantasie eine Prä­gung, die mit der Natur nichts zu tun hat, sondern wirklich nur mit der Fantasie, die nicht vollkommen ist. Denn die Natur will auch erreichen, das eine neue Prägung des Körper auch naturnah ist und ausreicht, in der Natur zu überleben.

In der Natur geht es um das Überleben, und es geht nicht um die Fantasie eines Men­schen. Wenn diese Menschen nicht reich wären, und es keine Ärzte gebe, die diese Operationen nicht durch führen würden, dann bliebe alles so, wie es die Natur wollte.

Gestern hatte die Herzogin von Alba geheiratet. Sie ist 85 Jahre, aber die hatte ihr Gesicht so richtig bearbeiten lassen, so dass sie aussah, wie ein Schrecken aus einem Gruselkabinett. Gut, die Frau hat so an die drei Milliarden Euro auf ihrem Konto, zu­sammengeraubtes Vermögen der Albas, aber trotz allem täte ich mir nicht die Visage so verhunzen. Diese Menschen wissen nicht, was sie mit ihrer Freizeit anfangen sol­len. Sie haben ein gestörtes Verhältnis zu ihrem eigentlichen Leben, denn dabei gibt es viel im Leben zu tun, besonders wenn man viel Geld hat, kann man auch Men­schen dezent beglücken, denn arme Menschen gibt es überall.

Sie sah wirklich aus wie die Bäuerin, die ich von früher kannte, die Latrine hieß. Wirklich sie hieß so. Der Bauer rief immer: „Latrine komm mal her, ich muss mal!“




Mittwoch, 5. Oktober 2011

Das Universum

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich das Universum ausdehnt, und das mit rasender oder rasanter Fahrt. Wie lange sich das Universum schon ausdehnt, ich den­ke, es wird sich seit seiner Entstehung schon ausdehnen, aber damals waren wir noch nicht dabei, um es zu beobachten. Wir Menschen sind erst später erschienen, viel­leicht auch als Außerirdische, möglich ist alles, aber lassen wir diese Spinnerei.

Was geschieht mit dem Universum, wenn es sich ausdehnt? Wird es eiskalt im Uni­versum, also gefrieren wir zu einem Klumpen Eis? Oder wird es heiß im Universum, und wir vergehen oder das Universum vergeht in der Hitze?

Die Wissenschaftler nehmen an, dass es im Universum sehr kalt wird, es tritt eine neue Eiszeit auf, aber nicht nur für die Erde, sondern für das ganze Universum. Über­all in diesem Universum bekommen wir kalte Finger, und dann müssen wir auch noch Handschuhe und einen pelzgefütterten Overall tragen, damit es uns warm wird.

Das ist natürlich auch Quatsch. Bis es so weit sei sollte, dann sind wir nicht mehr hier, d.h. es wird keine Menschen mehr geben, und auch der Planet Erde sowie die Sonne werden verschwunden sein. Die Sonne wird als kleiner roter Stern durch das All schweben, denn das Feuer der Sonne wird erloschen sein.

Hier taucht dann auch die Frage nach Gott auf, aber die braucht man sich nicht stel­len, den wird es nicht geben, weil wir uns selbst einer Illusion hingegeben haben, um den nimmer satten Menschen ein Priesteramt zu geben, damit sie damit schmarotzen können, was sie auch bisher getan haben.

Überall im Universum wird es kalt sein, und es wird kein Leben in diesem Univer­sum geben, aber es könnte sei, dass das Leben wieder neu beginnt, oder das Univer­sum fällt als kalter Brocken zusammen.

Mir ist es egal, denn mir bleiben im Grunde genommen nur noch wenige Jahre zu le­ben, danach bekomme ich nichts mehr mit. Ob ich danach weiterlebe, weil ich angeb­lich eine Seele habe, weiß ich nicht, es ist eigentlich auch egal.

Ich habe gelebt, habe andere leben und sterben sehen, was gibt es noch mehr, was man erleben könnte?

Das Universum hat mir den Aufenthalt in seiner vertrauten Mitte gestattet, und ich habe den Aufenthalt angenommen. Es hat keine Vorbedingungen gegeben, und ich habe auch keine gemacht, warum sollte ich auch, denn ich kann froh sein, gelebt zu haben.

Ob das Leben etwas für die Toilette oder für den persönlichen Habitus war, kann ich schwer beurteilen, aber Toilettenartikel waren dabei.

Seit mir alle gegrüßt, ihr Außerirdischen.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Warum lebt man eigentlich?

Diese Frage stelle ich mich nicht häufig, eigentlich gar nicht, denn ich lebe, weil ich gezeugt wurde. Hinter dieser Zeugung standen nur zwei Menschen, meine Mutter so­wie mein Vater. Beide hatten eine scharfe Nacht, der Vater mit einem stehenden Rohr, das Penis genannt wird. Weiter möchte ich nichts dazu sagen, aber zur zeugung ist doch vieles gesagt worden, wenn man geboren wird, und man das Licht der soge­nannten Welt erblickt hat.

Aber zu dem Zeitpunkt weiß man noch nicht, wie es in dieser Welt zugeht, man kann sagen sehr ruppig. Die Menschen suchen ihren eigenen Weg, was ich auch getan habe, aber es gibt auch Menschen, die passen sich anderen Menschen an, um nicht aufzufallen, aber vielleicht um aufzufallen.

Ich habe die Welt erblickt und bin dann geblieben, denn wohin sollte ich. Erst später habe ich gemerkt, dass man mich nicht wollte. Meine Großmutter hatte mich gleich in ihr gütiges Herz geschlossen, aber meine Mutter wollte mich nicht, und sie liebte mich auch nicht.

Die ersten knapp vier Jahren war ich der Juwel meiner Großmutter, aber danach wur­de ich zum Ballast für meine Mutter, die sich mit ihren Kindern selbständig machte, denn sie wollte ihren Weg alleine gehen, was sie auch schaffte.

Sie blieb ein Anhängsel für den Staat, d.h. sie bekam Sozialhilfe, denn arbeiten woll­te sie nicht, d.h. sie hätte in der Landwirtschaft arbeiten müssen, und das war ihr zu viel und umziehen wollte sie auch nicht. Ihr innerer Blick war auf mich ausgerichtet, d.h. ich musste für sie arbeiten gehen und das Geld heranschaffen. So einfach war es, und damit traf ich in das Schwarze.

Ich besuchte nebenher die Realschule und ging gleich in der Landwirtschaft arbeiten, denn meine Mutter brauchte Geld. Mit dem Ende des Schulbesuchs begann meine Ausbildung bei der Fallschirmtruppe der Bundeswehr, dort bekam ich als Fallschirm­jäger Springer-Zulage, von der ich lebte, mein Gehalt habe ich dann meiner Mutter überwiesen. Ich bin wirklich so gutmütig, sowie ich es auch heute noch bin.

Ich habe dann geheiratet, als ich meine liebe Frau kennenlernte, und diese Heirat habe ich nie bereut. Wir haben eine Tochter bekommen, die sehr lieb ist und hoch in­telligent, aber mit der Arbeit der dem Arbeitsplatz klappt es nicht. Nun gut, jetzt muss ich für meine Tochter den Unterhalt bezahlen, warum, das weiß ich nicht.

Ich habe immer mehr das Gefühl, ich bin irgendetwas hinterhergelaufen, das ich selbst nicht kenne, aber das da ist, und das ist das Leben.

Das Leben sieht als solches doch komisch aus, und es ist auch komisch. Man wird gezeugt und man zeugt selbst, aber was dabei herauskommt, das ist ungewiss. Man denke ich, wärst du niemals arbeiten gegangen, sondern wärst ein fauler arbeitsloser Strick geblieben, und hättest irgendwann den Strick genommen, und dein sogenann­tes Leben beendet. Um mein Ende hätten vielleicht zwei Menschen, wie bei mir, um mich geweint, aber das wäre dann doch egal.

Nur mein Verantwortungsbewusstsein für meine zwei Frauen kann mich nicht dazu bewegen, Selbstmord zu begehen.

So lebe ich einfach weiter, und ich warte auf den natürlichen Tod, der irgendwann kommen wird.

Montag, 3. Oktober 2011

Europäer

Der derzeitige Aufstand um die Euro-Milliarden entzweit ganz Europa, besonders Deutschland leidet unter der Verschuldung einiger Euro-Länder, aber wir haben nicht bedacht, ein einheitliches Finanzsystem zu bekommen. Die verschiedenen Steuerta­bellen in den europäischen Staaten machen es schwer, dass der Staat besonders an die Reichen herankommt, denn die profitieren noch immer von den Steuererleichterun­gen von den alten Systemen, denn die Regierungen haben nicht die Steuern erhöht, um mehr an Steuern in die Staatskassen fließen zu lassen, sondern es gab für die Rei­chen Steuererleichterungen und für die Regierungen gleichzeitig ein Mehr an Schmiergeldern.

Man sollte jetzt in der Zukunft an Europa denken, d.h. an ein gleiches Steuersystem, um auch die Staatskassen zu füllen, aber auch daran denken, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, damit die Menschen selbst ihr Geld verdienen können.

Momentan gibt es nur Schuldzuweisungen oder man stöhnt vor Gefahren, die finan­ziell auf uns zukommen können, aber man denkt nicht daran, dass es schon immer Gefahren im Leben der Menschen gegeben hat, oder diese erdachten Gefahren hat es nie gegeben.

Wir Menschen sind einfach zu blöd, zu leben, d.h. wir sollten die Börsianer kräftig besteuern, denn die sorgen immer wieder für heftige Finanzkrisen, und beschuldigen dann hinterher andere Menschen, die mit den Krisen nichts zu tun haben.

Wer mehr an Geld besitzt, der bekommt es selten durch harte Arbeit, sondern eher durch Spekulationen, die betrieben werden, um sich die Taschen mit Geld zu füllen.

Aber was bewirkt bei uns Menschen der Trend nach mehr Geld?

Letztendlich steht der Tod am Ende eines Lebens, auch bei den sogenannten Reichen. Das Kapital verfällt, es geht an irgendeine Einrichtung oder an die Staatskasse, oder die sogenannten Erben teilen sich das ererbte Kapital, und streiten sich dann aus Gier um ein Mehr an Kapital.

Wenn am Ende der Lebens nicht hat, als nur noch ein bisschen Leben, dann hat man gelebt, denn das Ende des Lebens, der Tod, bringt nur den Verfall des menschlichen Körpers. Man trainiert seinen Körper, weil man in der Hoffnung ist, ewig zu leben, aber das Leben ist nur von geringer Dauer, also ein kleiner Atemzug.

Auch die Europäer werden sich weiterhin um die Verschuldung streiten, und sie wer­den vielleicht lange in dieser Verschuldung bleiben, aber irgendwann kann es auch die Ende der Menschheit einläuten, dann wird auch das Schuldenende eingeläutet, und niemand hat etwas davon.