Dienstag, 13. September 2011

Verbrechen im Osten

Jeder Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, egal wo dieser Krieg auch stattfinden mag. Der zweite Weltkrieg war ein Horror, besonders die Deutschen führ­ten einen Krieg der Unmenschlichkeit. Besonders im Osten, in Russland, wurde ein Krieg geführt, der die Russen ausrotten oder zu Sklaven machen sollte. Es wurde nicht mehr der Mensch beachtet, sondern nur noch die Ideologie der Nationalsozialis­ten, die es darauf abgesehen hatten, Land im Osten zu erobern.

Russische Menschen wurden erschossen, gehängt und die Frauen vergewaltigt. Gut, es gab auch Soldaten der Wehrmacht, die sich nicht an den Essessen der SS beteilig­ten, aber es waren zu wenige, es hätten schon mehr sein können.

Das Schlimme in diesem Krieg war das Schlagwort des Nazis, die Russen seien Un­termenschen. Das hieß dann für die Soldaten, dass man mit diesen Menschen so um­gehen könnte wie man wollte. Es gab viele junge Soldaten aber auch alte, die wirk­lich in den Russen Untermenschen sahen, aber andererseits gab auch deutsche Solda­ten die in den Russen wohl Menschen sahen, wenn auch als Feinde.

Erschießungen und Vergewaltigungen waren an der Tagesordnung, aber viele Ein­heitsführer der Wehrmacht hatten ihre Einheiten in dem Griff, sie hielten sich an die Genfer Konventionen und an die Menschlichkeit, obwohl auch dieser Krieg grausam war.

Diese Grausamkeit gegen die russische Bevölkerung traf auch die deutsche Bevölke­rung gegen 1944/45, als die ersten russischen Soldaten nach Deutschland, in Ostpreu­ßen, eindrangen. Auch hier wurde erschossen und vergewaltigt. Die Russen nahmen Rache, was aber bald vorüber war.

Dass im Krieg so etwas passiert, dass ist klar, denn der Krieg hat oft nichts mit Menschlichkeit zu tun. Es gibt keinen Krieg, von dem man sagen könnte, er sei menschlich gewesen.

Was dann sehr schlimm sein kann, wenn Kinder als Soldaten in den Krieg geschickt werden, als sogenanntes Kanonenfutter. Hier hört auch der Spaß auf, denn Kinder ha­ben nichts in einem Krieg zu tun. Es ist schlimm genug, wenn die Erwachsenen sich bekriegen, und wenn sie alles erdenklich Schlechtes machen, was die Menschen ken­nen.

Der zweite Weltkrieg hat durch die Parolen der Nazis viel Unheil angerichtet, und nach dem Krieg hat man versucht, dieses ganze Unheil aufzuarbeiten, was noch nicht ganz gelungen ist, aber hoffentlich bald sein wird.

Die kleinen Kriege im Irak und Afghanistan sind auch üble Kriege, und vielleicht noch übler wie der zweite Weltkrieg, weil eine Religion für diesen Krieg missbraucht wird, der Islam. Es sind dann wieder unheilvolle Parolen von Predigern, die Macht haben wollen, aber zuerst die vielen ungläubigen Toten.

Die jungen Menschen in Deutschland fragen ihre Großväter wie der zweite Weltkrieg war, und welche Gräuel er mit sich gebracht hat.

Was soll der Großvater dazu sagen? Er kann nur sagen: mein Junge ziehe nie in einen Krieg, denn der wird dir Unheil bringen.

Ich selbst bin froh, dass ich als Soldat der Bundeswehr in keine bewaffnete Auseinan­dersetzung gehen musste, welch ein Glück.






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