Samstag, 24. September 2011

Besuch des Papst

Mich interessiert der Papst nicht, denn er ist wie jeder Mensch nur ein Mensch. Wenn er auch ein Amt als Papst in der katholischen Kirche trägt, so ist er für mich ein Mensch mit dem Alter von über 80 Jahren. Er ist bemüht, die Gläubigen der katholi­schen Kirche zusammenzuhalten, aber es wird für ihn schwierig sein, neue Gläubige zu gewinnen, denn in dieser Kirche gibt genügend Opfer sexueller Übergriffe durch Pfarrer. Man gibt sich in der Kirche nicht die Mühe, die sexuellen Übergriffe aufzu­klären, sondern man vertuscht sie.

Die Menschen, die in der Kirche das Amt von Pfarrern bekleiden sind genau die Menschen, die wir auch draußen sehen. Die unterliegen wie alle Menschen der stän­digen Versuchung, sogenannte Sünden zu begehen, warum auch nicht. Denn Sünder muss es geben, weil eine Welt ohne Sünder keine Welt der Menschen ist.

Die Kirche entspricht nicht die Welt der Menschen. Unsere Vorfahren haben sich Götter ausgesucht, um denen die Schuld für ihre Unzulänglichkeiten zu geben, denn man wollte nicht immer an die Verwandten herantreten, um denen die Schuld für die eigene Dummheit zu geben.

Aber mit dem Christentum kam die Kirche, und mit der Kirche die Sünde des Men­schen, der Mensch als schlimmer Sünder.

Aber ich frage mich, warum soll der Mensch ein Sünder sein, wenn er Mensch ist? Der Mensch entstammt dem Tierreich und ist ein Tier, dem Körper entsprechend, aber von geistigen Potential ist der Mensch mehr, eigentlich mehr, denn er hat die Chance aus diesem Planeten ein Paradies für sich zu machen, aber seine tierische Komponente hat ihm die Zerstörungskraft gegeben, d.h. alles wird zerstört, aber warum?

Selbst die Kirche schreckt nicht zurück, die Menschen anfangs zu töten und später als Sünder an den Pranger zu stellen. Besonders die Vertreter taten sich als üble Sünder hervor, die sich an Kinder vergingen, und trotz des Zölibats, sich auch an Frauen und Männer vergingen. Es ist der Natur entsprechend gegeben, dass sich Mann und Frau zu einem Schäferstündchen treffen, so auch die katholischen Pfarrer, denn der ist auch nur ein Mann. Diesen Spruch hört man von den blöden Männer, aber dieser Spruch gehört in die Toilette zu den anderen menschlichen Abfällen.

Die Kirche soll endlich zu ihren Sünden oder auch zu den Sünden der Kirchenvertre­ter stehen, denn dann würde manches anders sein, und man würde der Kirche gegen­über offener sein. Das der Papst keinen Geschlechtsverkehr mehr ausüben kann, das ist auch mir klar, auch wenn er eine ganze Schachtel Viagra schluckt, so wie ich es auch machen müsste, aber es geht nicht um die körperlichen Bedürfnisse eines alten Mannes, sondern es geht um die geistigen Bedürfnisse einer großen Gemeinschaft, die sich Kirche nennt. Die Kirche soll aus ihrem Zwang heraustreten, und sie soll den Menschen offener gegenüber treten, damit die Menschen einen wirklichen Trost in der Kirche finden und keine frommen Sprüche.

Mit Hokuspokus kann man keinem Menschen helfen, aber sehr viel Liebe und Menschlichkeit.

Keine Kommentare: