Sonntag, 28. August 2011

Westerwelle

Unser Außenminister Westerwelle machte jetzt eine Kehrtwendung in der Aussage über den Beitrag der NATO bei der Rebellion in Libyen. Jetzt war der Angriff der NATO auf Libyen in Ordnung, und er lobte gleichzeitig die Luftführung der NATO. Aber ich frage mich: warum sagt er jetzt so etwas, obwohl er jetzt noch seine alte Meinung vertritt? Na ja, von einem weichen Außenminister kann man nicht viel er­warten. Er hätte gleich von Anfang an sagen müssen, dass der Angriff der NATO im Interesse der Freiheit der Bevölkerung von Libyen erfolgt, um eine weitere Diktatur der Familie Gaddafi zu vermeiden. Aber das hat er nicht gemacht, sondern hat nur herumgeredet. Das was er jetzt von sich gab, ist sowieso nichts Gescheites, man kann es vergessen. Hoffentlich räumt er bald seinen Sessel als Außenminister.

In Tripolis ist jetzt der Tod zu Hause. Es werden schon viele Leichen nicht mehr be­graben, sondern liegen im Gelände herum. Es breitet sich ein unermesslicher Gestank aus, wenn es noch nicht so sein sollte, dann wird es bald so sein. Das Töten hat uns gezeigt, dass wir eine neue Welt brauchen, also müssen wir demokratischer werden, auch in unserem Denken. Wir sollten die Religion nicht als Maßstab für unser Leben nehmen, sondern die Religion in Richtung des Glaubens schieben, Wir haben viele Religionen auf dieser Welt, und gerade diese Vielzahl führt oft zu Spannungen zwischen den Menschen. Als Grundsatz unseres Lebens, sollte die Freiheit des Menschen sein. Der Mensch sollte in jeder Lage sich frei entscheiden können.

Gaddafi, der große Held ist verschwunden. Man vermutet, dass er sich in Algerien aufhält, und bald wieder große Ansprachen halten wird, um wieder nach Libyen zu kommen. Es kann sein, dass er dann Terroranschläge gegen seine eigene Bevölke­rung befehlen wird. Dieser Mann ist nicht mehr voll zurechnungsfähig. Gaddafi soll­te in ein Altenheim gehen, und sich mit alten und gereiften Menschen unterhalten, um dann zu begreifen, was das Leben eigentlich bedeutet. Obwohl ehrlich gesagt, ich weiß es selbst noch nicht aber unter meinem Blog „Immanuel Kant“ , versuche ich mit eigenen Schriften das Leben selbst und andere Ungereimtheiten zu erfassen, hof­fentlich gelingt es mir.

Was soll man dann sagen, wenn es die Vereinigten Staaten von Europa geben sollte. Ich finde diesen Gedanken sehr passend zu uns. Wir hätten dann nationale Regierun­gen, aber Europa hätte nur eine Regierung. Ich weiß nicht so genau, ob die Europäer schon soweit sind, diesen Schritt zu wagen. Aber die Europäer sollten diesen Schritt machen, denn auch schon wirtschaftlich wäre es vorteilhaft, wenn Europa ein Bun­desstaat werden würde. Siehe China, die neue Wirtschaftsmacht. Es ist ein altes Kul­turvolk, und sieht den Menschen nur als Teil der Wirtschaftsmacht, aber nicht als in­dividuellen Menschen.

El Kaidas zweiter Mann soll jetzt von einer Drohne erwischt worden sein. Die Ame­rikaner werden sich freuen. Ich weiß nicht, ob ich mich freuen sollte, denn diese Menschen sollten vor einem Richter stehen, und wenn sie der mehrfachen Mordes oder der Anstiftung zum Mord schuldig sind, dann sollte man sie lebenslänglich ein­sperren. Nun gut, ich habe nicht zu entscheiden, das müssen die anderen machen.

Ein Minister spricht von sieben schwere Jahre, die uns Deutschen bevorstehen, wenn der Finanzplan sich über Europa ausbreiten soll, damit der Euro nicht instabil wird. Ich denke, Herr Schäuble hat vollkommen Recht, denn es wird nicht ohne Sparen an uns vorüberziehen. Wenn die Wirtschaftskonjunktur weiterhin kleine Flügel be­kommt, dann dürfen wir froh sein.











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