Samstag, 13. August 2011

Der Mauerbau

Der Mauerbau durch Deutschland ist jetzt 50 Jahre her. 1961 war mit einem Teil der Luftlande-Division auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken bei den Amerikaner. Plötzlich erhielten wir die Nachricht, dass sich etwas an der damaligen Zonengrenze zusammenbrauen würde, denn NVA (Nationale Volksarmee) und die Rote Armee der Sowjets war in Alarmbereitschaft. Wir wurden damals auch in Alarmbereitschaft ver­setzt. Alle hatte Alarm, aber es passierte nichts, und darüber freue ich mich noch heu­te, sonst hätte ich später meine liebe Frau nicht kennengelernt, und wir hätten heute, keine so liebe Tochter gehabt.

Jetzt errichtete die NVA im Auftrag von Ulbricht und den Sowjets eine Mauer, beson­ders in Berlin, aber ansonsten wurden Sperren errichtet, meistens Drahtsperren. Diese Sperren konnte man anfangs noch gut überwinden, aber dann wurden sie verfeinert, es gab dann einen breiten Streifen an den Sperren, der ohne Sondererlaubnis nicht be­treten werden durfte.

Mich störte dieser Unsinn nicht, denn irgendwann würden die alten Verhältnisse zu­rückkehren, was auch stimmte, siehe die Wiedervereinigung. Überall in West­deutschland also in der Bundesrepublik wurde ein großes Theater um die Mauer ge­macht, so auch bei der Bundeswehr. Vor diesen Spinnereien habe ich mich immer er­folgreich gedrückt. Besonders gleich nach dem Mauerbau hatte die Bundeswehr kaum Bock auf das Gedenken des Baus, doch später wurde immer mehr an den Mau­erbau gedacht.

Wir sehen heute, dass der Mauerbau eins gebracht hat, Naturschutzgebiete für Wild und Pflanzen, und das ist gut so.

Ich denke keinesfalls mehr an diesem Unsinn vom „Genossen Ulbricht“ , denn der hat wirklich nichts gebracht, außer den Toten an der Mauer und an den anderen Sper­ren.

Gut, man kann ein Mahnmal aufstellen, einerseits zum Gedenken an diese Mauer in Deutschland, aber andererseits zur Mahnung an andere Länder, einen derartigen Un­sinn nicht zu machen, auch dann nicht, wenn man die Armen und die Reichen tren­nen will.













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