Mittwoch, 31. August 2011

Der 30-jährige Krieg

Ihr seit bestimmt erstaunt, weil ich über den 30-jährigen Krieg schreibe. Dieses The­ma war ein Thema im Fokus. Da hat sich einer der Journalisten schlau gemacht, um über diesen Krieg zu schreiben, aber aus diesem Krieg sind viele Erzählungen be­kannt, und außerdem wissen Menschen meines Alters, dass jeder Krieg Unsinn ist und viele unangenehme Sachen nach sich zieht. Natürlich würde in diesem Krieg ausreichend geplündert, gefoltert und getötet. Man sprach wohl davon, man wolle die christliche Religion von Ketzern befreien, aber in Wirklichkeit ging es nur um Machtansprüche und Landbesitz. Die Religion spielte prinzipiell keine Rolle, auch bei den Priester nicht, obwohl diese immer so scheinheilig tun. Der Gedanke, wieder einmal einen eroberten Ort zu plündern, spielte bei den Soldaten oder Kriegern eine große Rolle. Zuerst durchquerte man das Dorf, dann wurden alle Gebäude und Stal­lungen durchsucht, ob irgendwas Wertvolles zu finden war. Dann wurden die Män­nern, wenn welche da waren, gefoltert, damit sie sagen konnten, wo das Hab und Gut versteckt war. Die Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt und anschließend tötete man einige Menschen. Also Folter, Plünderung und Tod waren die Paten dieses Krie­ges, nur waren mir diese Begleiterscheinungen gut bekannt. Jetzt meint einer im Fo­kus, er habe angeblich etwas Neues ins Spiel gebracht, aber so ist es nicht.

Die Anschläge in der islamischen Welt bleiben bestehen. Die islamistischen Radika­len wollen unbedingt die Macht, um ihre Vorstellungen über ein Leben im Islam dar­zulegen. Aber sie sollen lieber mit den Menschen reden, und ihre Vorstellungen den Menschen anbieten, denn der Mensch selbst soll entscheiden, ob ihm ein Gottesstaat gefällt oder nicht. Aber die Islamisten wissen, dass sich die Menschen von einem Gottesstaat abwenden, weil es kein Gottesstaat ist, sondern eine Diktatur, die von Menschen geführt wird, aber der kein Gott vorsteht. Die Gesetze oder eventuellen Gesetze dieses Gottesstaates stammen aus einer Zeit, die vor der Gründung der Reli­gionen lag. Diese Gesetze haben nichts mit dem Islam, Judentum und Christentum zu tun. Man hat einfach diese Gesetze mit in die Religion gezogen, um die Frauen zu unterdrücken, aber auch um Rache gegen andere zu üben. Der Islam spricht auch von der Vergebung und nicht von Rache.

Noch immer besteht der Ruf nach einer Autobahn-Maut für Pkws. Die einen wollen die Maut haben, die andern wehren sich dagegen. Aber auch Politiker wehren sich dagegen, weil sie es immer müssen, auch wenn es Unsinn ist, aber man hat etwas ge­sagt. Die Maut-Gebühr kann für den Straßenbau von Vorteil sein, denn die Straßen in Deutschland werden auch von Autofahrern aus anderen Ländern benutzt, warum sol­len die nicht das Befahren der Straßen bezahlen.

Libyen hat jetzt noch etwas zu bieten, d.h. Libyen hat auch seine Massengräber. Dort sind erschossene Gefangene des Gaddafi-Regimes begraben. Der Gaddafi meint noch immer ungeschoren davon zu kommen, aber das wird er nicht. Die Übergangsregie­rung hat für seine Ergreifung eine hohe Belohnung ausgesetzt. Auch die UN interes­siert sich für den Auftraggeber der Massenmorde. Diktatoren bleiben gleich und ha­ben auch die gleiche Vergangenheit, d.h. die Massengräber von toten politischen Gegnern. Ich findet es widerlich, aber der Mensch ist so gestrickt, denn er sagt: „die Rache ist mein“ .

Der Irak-Krieg war ein Krieg, der auf einer Lüge durch die USA geführt wurde. Ein Asylant, der Chemiker im Irak war, behauptete gegenüber dem BND, dass es im Irak rollende Chemielabors gebe, in denen biologische Kampfstoffe hergestellt werden. Das wurde aber nie bewiesen, und der Asylant habe später gesagt, dass das eine Lüge gewesen sei. Die USA ist auf diese Lüge hereingefallen, besonders Dummkopf Bush, denn die USA wollte diesen Krieg haben, und hat die Lüge als Anlass für einen An­griff auf den Irak genommen. Dummheit kennt keine Grenze, aber Skrupellosigkeit hat nicht.













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