Sonntag, 14. August 2011

Demonstranten fordern Assds Tod

Jetzt sind die Demonstranten in Syrien soweit gereizt worden, dass sie schon den Tod von Assad wollen. Am Anfang der Revolution wollten die Menschen nur eine Verfas­sungsänderung in Syrien, aber auch die Teilnahme am Reichtum des Landes am Öl­verkauf. Es ist eine sinnvolle Forderung, die die Regierung von Syrien für ihre Bür­ger hätte erfüllen können, aber diese Regierung schickte Soldaten und Panzer zur Brechung der Forderung.

Nur die Demonstranten haben diesem Gewaltakt der syrischen Regierung keine Be­achtung geschenkt, denn sie hoffte auf Hilfe von Außen, von der UN oder der NATO, aber die Hilfe kam bisher nicht, sondern blieb aus. Warum die UN und die NATO nicht reagierten, das ist mir unbekannt.

Bisher gab es in Syrien nur Tote, und diese waren ausschließlich auf Seiten der De­monstranten zu beklagen. Hier stelle ich nur fest, dass die Soldaten an der Macht des Herrn Assads festhalten, und deshalb die Treue zu ihm halten. Die Soldaten würden sogar gegen ihre eigenen Blutsverwandten mit Gewalt vorgehen.

Darüber habe ich ein eigenen Kapitel vorgesehen.

Aber jetzt wieder zur Gewalt der Machthaber. Diese wollen die Macht nicht ihrem Volk teilen, denn eine Teilung der Macht wäre mit dem Verlust von Reichtum ver­bunden. Aber Reichtum ist für dieses Machthaber von Bedeutung, denn Reichtum be­deutet auch Macht. Es geht hier nicht um den geistigen Reichtum, sondern um den materiellen Reichtum, der gleichzeitig Frauen in die Fänge dieser Machthaber strö­men lässt, denn Frauen sind für diese Männer auch wichtig, die sie wollen ihre unge­heure Potenz damit beweisen, je mehr Frauen umso mehr Potenz. Gut lassen wir es dabei.

Aber wer teilt gerne seine Macht mit anderen Menschen. Assad ist schon lange an der Macht, und er hat keine Lust, diese Macht mit dem Volk zu teilen. Denn er hat in den anderen arabischen Ländern gesehen, was nach der Machtteilung vor sich geht, oder was Demokratie für den bisherigen Machthaber bedeutet. Welcher Diktator will die Demokratie in seinem Machtbereich, keiner, ist darauf die Antwort. Und so geht Assad mit Brutalität gegen sein eigenes Volk vor. Wie lange er diese Handlungswei­sen durchhält, ist schwer zu beantworten, denn wenn die UN wirklich eine Resoluti­on gegen das Regime von Assad von sich gibt, dann kann es für die Gewalthaber in Syrien bitter werden.

Assad schielt immer zu den Araber nach Saudi-Arabien, die immer noch die Herr­scher ihres Landes sind, und jetzt auch noch Panzer aus Deutschland bekommen ha­ben, die sie wahrscheinlich gegen eigene Demonstranten einsetzen werden. Denn Saudi-Arabien will auch keine Demokratie. Für Assad ist momentan dieses Land von Bedeutung, weil er solange seine Macht aufrechterhalten kann, solange die Saudis an der Macht sind.


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