Dienstag, 19. Juli 2011

Der Abend

Nun ist mein Tagwerk zu Ende

und still erhebe ich meine Hände

zu Gott dem Herrn, um ihn zu loben

für diesen Tag. Ach hör uns droben!

Und schütze uns auch diese Nacht

mit deiner heiligen starken Macht.

O schließe sanft meine Augen zu

und gib mir eine sanfte Ruh.

Erhöre uns! Drum in Jesu Namen

spreche ich voll Zuversicht ein Amen.


Es ist ein kurzes Gedicht, das jemand spricht, der seinen Tag beschließen möchte. Es scheint ein Gedicht eines frommen Menschen zu sein. Dieser Mensch spricht Gott an, also eine mächtige Gestalt, die er anbetet und zu der er auch steht. Den Gott ist für diesen Men­schen etwas Großes und Allmächtiges. Es ist die Kraft, die über alles in dieser Welt steht, und die einen armen Menschen beschützt.

Er bittet auch gleichzeitig, dass man sein Gebet erhören soll. Scheinbar vermutet er, dass so ab und zu seine Gebete nicht so erhört werden.

Der betende Mensch bittet um eine ruhige Nacht, und um die Sicherheit in dieser Nacht, und er spricht dabei von einer heiligen starken Macht, die ihn beschützen kann.

Also ist für ihn Gott die heilige starke Macht, und so kann nur Gott die Menschen in der Nacht beschützen.

So zeigt dieser Mensch, dass er Angst vor jeder Nacht hat, aber warum? Weil die Nacht mit der Finsternis belastet ist, mit dem Unheil und der Unsichtbarkeit der Feinde, die sich durch das Dunkel der Nacht tarnen können.

Im Vertrauen auf die heilige Kraft und Stärke Gottes, schließt der Mensch seine Augen, um die Ruhe für die Nacht zu finden, denn jede Nacht bringt wieder einen neuen Tag.

Zum Schluss erheb er noch einmal die Stimme zu Gott, dass dieser ihn auch erhören soll, und dann erwähnt er noch den Namen des Religionsgründers „Jesus“, und er spricht diesen namentlich so an, dass er aus der guten Zuversicht mit einem Amen den Tag und das Gebet schließen kann.

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