Dienstag, 21. Juni 2011

Ist Serientat eine Sucht

Hier stelle ich die Frage: ob die Serientaten eine Sucht sind? Ich kann nur damit antworten: die Serientaten sind eine Sucht. Der Täter ist süchtig danach, jemanden zu töten, meist sind es Frauen, die diesen Serientätern zum Opfer fallen. Die Täter hören nach der ersten Tag nicht auf, sondern machen einfach weiter. Aber warum?

Wir Menschen müssen immer davon ausgehen, dass wir ein Suchtverhalten haben, dass ist genetisch angeboren ist. Ich glaube, jetzt sehen wir besser, dass wir nach etwas süchtig sein können, das uns gefällt. Wir sehnen uns danach, dieses zu tun, was uns zur Sucht getrieben hat, denn dann sind wir innerlich ausgeglichen und auch zufrieden.

Nehmen wir einmal den Alkohol, der uns auch süchtig machen kann. Dieses Getränk schmeckt uns ganz gut. Wenn es nach dem Schmecken ginge, dann würden wir wahrschein­lich nicht süchtig werden, aber es kommen für eine Sucht noch andere Faktoren hinzu. So kann es z.B. ein Problem sein, das wir gerne vergessen wollen, also trinken wir Alkohol, um zu einem Vergessen zu kommen. Man will über den Alkoholgenuss gleichzeitig das Pro­blem vergessen, aber das Problem bleibt, und der Trinker bekommt durch das viele Trinken einen dicken Kopf, oder auch einen kranken Kopf. Der Alkoholiker ist krank, also ist der Alkoholismus eine Krankheit.

Zurück zum Serientäter. Dieser Täter ist süchtig nach einer bestimmten Tat, die er begehen möchte. Nach dem Suchtverhalten müsste der Täter dementsprechend krank sein, also ist seine Sucht auch eine Krankheit.

Gut, jetzt komme auch ich in eine Erklärungsnot, weil in der BRD – Bundesrepublik Deutschland – nach dem Gesetz, kein psychisch-kranker Mensch bestraft werden kann, son­dern er wird auf unbestimmte Zeit in die Psychiatrie eingewiesen. Also ist ein Serientäter ein kranker Mensch. Natürlich werden seine Taten vor einem Strafgericht verhandelt, denn das Gericht muss feststellen, ob der Straftäter für seine begangene Straftat verantwortlich gemacht werden kann.

Hier ist der Psychiater gefragt, denn er muss die Frage beantworten, ist der Täter verant­wortlich oder nicht. Es ist doch kompliziert, diese frage zu beantworten, ich wollte es nicht, denn in diesem Fall würde meinerseits viel in den Fall hinein fließen, also mehr persönli­ches.

Der Serientäter hat sehr viel an Suchtverhalten gezeigt, weil er sich nicht mit einem Mord zufrieden gab, sondern noch weitere drei Morde hinzusetzte. Vielleicht waren es noch wei­tere Morde, aber lassen wir das einmal.

Und ich kann sagen, dass der Täter ein enormes Suchtverhalten an den Tag gelegt hat, also ist er nach dem Töten süchtig, und dadurch wird er zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Der Täter wird vermutlich nicht verurteilt, sondern man wird ihn in die Psychiatrie eingewiesen und zwar auf unbestimmte Zeit.

Serientaten können auf ein Suchtverhalten zurückgeführt werden. Die Täter von ihrer Sucht zu heilen, das wird unmöglich sein, denn hier spielen Dinge eine Rolle, die sehr stark auf ein verhalten zurückzuführen sind, die mit einer Lustbefriedigung zu tun haben.

Die Befriedigung der Lust, ist fast nicht in den Griff zu bekommen. Denkt einmal darüber nach, besonders über die Lustbefriedigung bei einem Orgasmus. Kurz nach dem Orgasmus kann der Mann nicht mehr, ich muss dabei von mir ausgehen, aber danach geht es dann wie­der. Weil der Orgasmus schön ist, so führt man die Handlungen weiter fort, die einen Orgas­mus herbeiführen.


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