Donnerstag, 16. Juni 2011

CDU-Grünen-Koallisation

Es ist komisch, wenn sich die Überschrift anschaut, und man stellt fest, zwei Parteien, die unterschiedlich sind, zeigen Sympathie füreinander, aber stimmt das? Ich glaube eher, dass die CDU-Vorsitzende Frau Dr. Merkel eher für die Grünen Sympathien empfindet, als die übrigen Parteimitgliedern. Die CDU ist konservativ und möchte es auch bleiben. Denn der Partei geht es um die Erhaltung der alten Werte, ob sie jetzt aktuell sind oder nicht, das rich­tete sich nach den Prinzipien der Partei. Die Grünen gehören nicht zu den Sympathieenten dieser Partei, weil für die CDU die Umwelt keine so große Rolle spielt wie für die Grünen. Jetzt zeigt Frau Merkel sehr viel Sympathien für die Partei, und es kann möglich sein, dass beide Parteien zusammen eine neue Regierung bilden. Ja, möglich ist alles.

Die Grünen gehen wahrscheinlich auf Distanz zu Kretschmar, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg ist. Der Stuttgarter Bahnhof ist scheinbar der Punkt, der auch unter den Grünen nicht so eindeutig geregelt ist. Aber vermutlich gibt es noch andere Punkte im Re­gierungsprogramm, die sich nach der Realität richten. Man kann wirklich nur das machen, was wirklich zu machen ist. Mit Spinnereien kann nicht regiert werden. Man muss immer versuchen, die Bevölkerung möglich unter einem Hut bringen, auch wenn es Meinungsver­schiedenheiten gibt. Nach dem Wahlsieg taumelten die Grünen in einer Art von Euphorie, aber jetzt wurden alle von der Realität eingeholt. Wie es weitergehen wird, warten wir ein­mal ab.

Walter Ulbricht, ehemaliger Chef der SED, hatte auch gelogen, bevor es zum Mauerbau kam. Er meinte nur, man wolle gar nichts machen, aber einige tage später wurde die Mauer gebaut. Ob er jetzt als Lügner bezeichnet werden kann, darüber kann man streiten. Denn bei uns in der Politik gab es genügend Bleibt, die ihre Mitgliedschaft zu NSDAP verleugneten.

Jetzt hat sich anhand von Unterlagen ergeben, dass viele ehemaligen Politiker der BRD in der NSDAP waren, sogar als aktive Mitglieder. Bei uns merkt man sofort, dass der politi­sche Gegner oft diffamiert wird, d.h.als Lügner hingestellt wird. Aber Lügen macht auch Spaß, besonders dann wenn herauskommt, dass alles gelogen war.

Jetzt sind die Krankenkassen mit der Insolvenz dran, denn ungefähr 20 Kassen sollen Schwierigkeiten mit dem Zahlen haben. Man hätte lieber bei den drei oder vier alten Kassen bleiben. Die neuen Kassen wurden aufgebaut, die Mitgliedsbeiträge wanderten oft in die Taschen der Vorstände, jetzt sollen die Patienten den Kassen helfen.Auch hier spielt die Gier von Menschen eine große Rolle. Die Schuldigen für die Pleiten gehen zurück in die Partei und versuchen als Politiker Karriere zu machen. Das Geld muss ja schließlich fließen, damit man angeben kann. Vielleicht bekommt man sogar das Bundesverdienstkreuz für die Krankenkassenpleite. Bleibt lieber bei den wenigen Krankenkassen, denn dann fallen die Vorstände nicht so auf, weil es wenige gibt.


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