Freitag, 6. Mai 2011

Gezielte Tötungr

Mit der gezielten Tötung meine ich, die Tötung eines Straftäters durch einen geziel­ten Schuß durch einen Polizeibeamten des SEK. Hier komme ich zurück auf die Si­tuation, die bei der Festnahme von Bin Laden bestand.

Es gitb doch viele Politiker oder auch Prominente, die der Ansicht sind, dass auch gezielt getötet werden kann, obwohl die Situation eine andere ist, und von einer derartigen Vorgehensweise abgeht. Denn ein gezielter schuß kann erst nur dann erfolgen, wenn andere Menschen durch den sogenannten Täter gefährdet werden.

Wenn der Täter festgenommen wurde, dann entfält das gezielte Töten, weil eine Festnahme erfolgt ist. So hätte man auch Bin Laden nicht töten dürfen, auch wenn er ein Straftäter war, der erhebliches Unheil über die Menschen brachte, besonders in den USA.

Der gezielte Schuß ist eine reine Racheaktion der mutmaßlichen Beamte, der die­sen Schuß angesetzt hat.

Es geht hier um Mensch, um das Leben von Menschen. Der Staat, die Gesell­schaft, ist verpflichtet dieses Leben zu achten und zu schützen, auch wenn es ein Täter ist, der viel Leid über die Menschen gebracht hat. Der Täter muß in jedem Staat vor ein Gericht gestellt werden, um verurteilt zu werden. Wie das Strafmass auch ausfällt, und wenn dabei auch die Todesstrafe herauskommt, ist unerheblich, auch wenn die Todesstrafe ein Racheakt der Staates gegen die eigenen Bürger ist, die ein Verbrechen begangen haben.

Ein gezielte Tötung eines Täter ist ein vorgezogenes Todesurteil, obwohl ein Ge­richt diese Straftaten noch nicht bewiesen hat. Bis zu einem Urteil ist ein Täter un­schuldig, denn ihm muss zuerst die Schuld nachgewiesen werde,

Gut, bei Bin Laden wäre dieses Beweislage sehr leicht und einfach, und deshalb verstehe ich auch nicht, warum Bin Laden getötet wurde, obwohl keine Notwehr bestand.

Ich stehe in einer ablehnenden Haltung gegenüber dem amerikanischen Rechts­system, weil es derartige Aktionen gegenüber Straftätern zuläßt. Es gibt noch wei­tere störende Faktoren im amerikanischen Rechtssystem, besonders auch die To­desstrafe. Dazu kommen noch Maßnahmen gegen Verdächtige, die an Foltereien erinnern, die diktatorische Staaten vollzogen haben, um einen Straftäter auf die Straftat festzunagel, die er eventuell nicht begangen hatte.

Der gezielte Schuß ist eine Racheaktion und zählt wohl zu den niedirgsten Verhal­tensweisen eines Menschen, die mit denen eines Straftäters gleichkommen. So sind wir alle dem Straftäter gleichzustellen, weil es keine Unterschiede mehr gibt.

Keine Kommentare: