Dienstag, 19. April 2011

Demokratie

In Europa gab es am Wochenende eine Wahl. Die Finnen schritten zu den Wahlur­nen, um ihr neues Parlament zu wählen, aber gleichzeitig, um eine neue Regierung an ihre Spitze zu setzen. Bei dieser Wahl kam es zu einem Rechtsruck. Aber warum fragt man sich? War es ein Missverständnis oder die Wut auf die bisheri­gen Parteien oder hatten die bisherigen Parteien abgewirtschaftet? Ich denke eher, es geht wieder einmal um die Macht von diversen Leuten wie immer. Dafür wird dann eine Währung wie der Euro vorgeschoben. Aber wenn man eine neue Wäh­rung eingeführt, dann braucht diese etwas Zeit, um zu wachsen bezw. um Stabilität zu erreichen. An der derzeitigen Instabilität des Euros sind diese Staaten selbst Schuld, weil sie über ihre Verhältnisse leben, bezw. die Banken selbst, denn man hätte auch die Preise heruntersetzen müssen, genau wie bei dem Einkommen. Finnland wird jetzt vermutlich einen anderen Weg gehen, oder den alten beibehal­ten, aber wir werden es noch sehen.

Die Ungarn haben sich eine angeblich neue Verfassung gegeben, aber die neue Verfassung ist eine, die nach Koruption riecht oder nach jedem anderen Mist. Die Ungarn sind nicht gerade begeistert, dass man eine neue Verfasung sucht, um das Volk zu gängeln. Sie haben auch gehofft, mit der Beseitigung des Kommunismus ist eine Demokratie geschaffen worden, aber jetzt kommt es scheinbar zu einem Rechtsruck in Ungarn. Es bleibt beim Menschen doch beim Alten, denn der Mensch ist scheinbar für neue politische Strömungen nicht geschaffen.

Ob die Neigung in Europa wieder nach rechts geht, so dass Deutschland das einzi­ge demokratische Land bleibt, das ist jetzt ein bischen spitz gedacht, aber die Mög­lichkeit kann es geben, hoffentlich nicht.

Für uns Europäer ist es wichtig Demokraten zu sein, aber das müssen die Men­schen noch lernen. Denn Demokratie ehißt die Politik gemeinsam zu betreiben, und man soll auch politische Gegensätze gemeinsam aus der Welt zu schaffen. In der Demokratie geht es um Menschen, und es geht nicht um die Macht eines ein­zelnen Menschen, auch wenn der Mensch die Partei in den Vordergrund schickt.

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