Dienstag, 12. April 2011

12.04.2011

Nach dem Erdbeben in Japan, und nachdem die AKW undicht wurden, hatte sich kein Vorstandsmitglied der Betreiber der AKW sehen lassen, und sich beim Volk entschuldigt. Jetzt ist einer aufgetaucht, und lässt einige Worte vom Stapel, aber damit ist das Problem für die Menschen nicht beseitigt. Es ist aber so. Wir Men­schen verpissen uns gerne, wenn wir etwas verbockt haben. So etwas macht Spass, wenn man uns erst suchen muss. Denn es kann gut sein, das man den Falschen trifft, dem man dann alles anhängen kann. Die Betreiber der AKW wissen ganz genau, dass der Bau dieser Werke in einem Erdbebengebiet ein erhöhtes Ri­siko darstellen. Jetzt hat man das Risiko zu spüren bekommen. Ich jedoch be­zweifle, dass der Vorstand der Betreiber etwas aus diesem Vorfall gelernt hat. Man wird weiterhin AKW bauen, auch wenn sie ein Risiko darstellen, denn Geld stinkt nicht. Wie bei uns die ganze Sache ausläuft, das sieht man an den Vorständen der grossen Stromanbieter. Diese gehen vor Gericht, um den Anschluss der AKW am Stromnetz zu erzwingen. Denen ist es scheinbar egal, ob viele Menschen an den Folgen der Radioaktivität sterben, denn ihnen geht es nur um das Geld. Diese Vor­stände haben das gleiche Verhalten wie die Nazis, als diese in den Konzentrations­lagern Menschen vernichteten, nur um ihre Macht zu beweisen.

Ein grosser Flüchtlingsstrom von Nordafrika kommt jetzt nach Europa. Es sind alles Wirtschaftsflüchtlinge, die sich in Europa ein besseres Leben vorstellen. Aber das sie hier nur ausgebeutet werden, das wissen sie elider nicht. Auch die Arbeitslöhne gehen nach unten, so dass auch Deutsche unter dem niedrigen Arbeitslohn leiden. Die Unternehmer freuen sich, denn sie erzielen Profite. Nur gibt es hier einen Punkt, das ist die Qualität der Produkte. Diese Produkte kann man gleich nach dem Kauf in die Mülltonne werfen. Wenn man alle Arbeitnehmer je nach Qualifikati­on bezahlt, ann wüde es nicht zu einem derartigen Abrutsch kommen. Wir Europä­er haben die Zeichen der Zeit noch nicht richtig verstanden, insbesondere nicht die Politiker. Die bekommen ihr Geld, auch wenn sie zu dämlich sind, aber die soge­nannten Normalos haben die Probleme, wenn sie Hartz IV beantragen müssen.

Wir sollten uns in den nächsten Jahren auf armselige Zeiten vorbereiten. Wer nicht viel zu verlieren hat, der darf sich glücklich schätzen.

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