Freitag, 11. März 2011

11.03.2011

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich auch in das Rüstungsgeschäft zwischen der BRD und Gaddafi eingeschaltet, und den letzten Jahren gute Geschäfte gemacht, warum eigentlich nicht. Denn wenn die BRD keine Waffengeschäfte mit Gaddafin gemacht hätte, dann wären es andere Staaten gewesen, die die guten Geschäfte gemacht hätten, und in der BRD wären dann wahrscheinlich Arbeitsplätze verloren gegangen. Natürlich konnte keiner wissen, dass es in Lybien einmal zur Revolte gegen den alten Mann kommen wür­de, aber andererseits musste man doch damit rechnen, aber was soll es, geschehen ist geschehen. Die europäische Union muss jetzt das Beste aus der ganzen Sache machen. Man kann verhandeln oder man kann auch gegen Gaddafi vorgehen. So wie ich die komi­schen Politiker kenne, werden sie vermutlich herumgröllen und gegen Gaddafin schimp­fen, aber insgeheim werden sie mit dem Öl-Despoten Kaffee oder Tee trinken. Es wird weiterhin sehr erfolgreich geredet und nichts geschieht für die Menschen in Lybien.

Marokko hat durch die Aufstände in der nordafrikanischen Region etwas kalte Füsse be­kommen, doch der König von Marokko hat Reformen angesagt, denn er will hauptsächlich das Parlament stärken, also auch die Regierung des Landes. Sowie ich den marokkani­schen König kenne, wird er mehr noch die Funktion symbolischer Art ausüben sowie in den anderen Länder, die einen König haben. Er hat sehr schnell erkannt, dass man nur mit Reformen im eigenen land derartige Revolten vorbeugen kann, denn auch er möchte kein Blutvergiessen im eigenen Land, dafür ist Marokko ein politisch stabiles Land gewor­den. Der marokkanische König sieht im Parlament, in den freien Wahlen sowie in der Frei­heit und Demokratie eines Landes die Möglichkeit, dem Land mehr Gerechtigkeit zu ge­ben.

Es gibt schon mehr Miliiardäre auf unserem Erdenrund. Aber wo gibt es die? In Asien, denn dort boomt die Wirtschaft sowie in Deutschland. Doch die Milliardäre dort haben eher die Möglichkeit ihren Staat zu bescheissen. Ich bitte um Verzeihung für das Wort „scheisse“. Aber es ist wirklich so. Der Reiche besorgt sich dort einige Politiker, die er gut bezahlt, um aus der Steuer für das Land herauszukommen, und so wird er dann spielend zum Milliardär. Ist das nicht ein Wunder?

Die Unterbringung von Häftlingen in einer Zelle wird jetzt zu einem Verfassungstheater, denn ein Strafgefangener hat vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt, weil seine Zelle nicht menschenwürdig sei, sie sei zu klein. Gut, kann ja auch sein, dass die Zellen zu klein geraten sind, aber was heißt denn schon verfassungswidrig oder menschenunwürdig? Gut, die Unterbringung von Häftlingen sollte schon der Menschenwürde eines Menschen entsprechen, aber inwieweit ist es menschenwürdig von seiten des Häftlings gegenüber seinem Opfer und dessen Angehörigen? Hier kommen Zweifel auf und ein Nachdenken darüber, wie soll das Verhältnis von Opfer und Täter geregelt werden? Die Bestrafung des Täters erfolgt durch staatliche Instanzen, was auch richtig ist, aber normalerweise müsste die Bestrafung des Täters durch die Opfer oder deren Angehörigen erfolgen, aber hier ge­schieht nichts, denn die Opfer einer Straftat gehen bei uns in Deutschland leer aus, oder sie müssen die Folgen der Straftat selbst einklagen, was oft zur Folge hat, dass die Opfer die Kosten selbst tragen müssen. Wenn eine Zelle menschenwürdig sein muss, es ist kei­ne Frage des Zweifels an dieser Darstellung, dann muss auch das Opfer einer Straftat entsprechend entschädigt werden, aber wird das je geschehen?

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