Dienstag, 8. März 2011

08.03.2011

Ich habe einen Tag leider übersprungen, aber aus technischen Gründen brauchte ich die­sen Tag, um etwas wieder zurichten. Aber heute kann ich wieder aus dem berichten, was ich in den letzten Tagen häufiger gemacht habe.

Ein langer Bürgerkrieg in Lybien? Das ist die eigentliche Frage, die auch mich beherrscht, denn ich selbst lehne einen Bürgerkrieg ab, weil er nur Unheil und Qualen über ein Volk bringt, das die Freiheit und Demokratie für sein Volk haben will. Ich sehe selbst darin, die eigentliche Forderung eines Volkes, das bisher von einem eigenwilligen Despoten regiert wurde, der sich einfach am Reichtun des Volkes beteiligte, indem er seinen Familien-Clan an die Spitze der despotischen Regierung stellte und viele Reichtümer verschwinden ließ. Aber einen Bürgerkrieg sollte es nicht geben, denn jetzt wäre es an der Zeit, die NATO in den Kampf zu schicken, um dieses Massaker in Lybien zu beenden, damit die jungen Menschen ihre Regierung aufstellen können, die sie möchten, denn sie möchten Freiheit und Demokratie für sich und ihre Familien, darum sind sie auch auf die Strasse gegangen, um den bisherigen Despoten zu verabschieden. Ich selbst hoffe nicht, dass dieser frei­heitskampf, so möchte ich ihn momentan bezeichnen, zu einem langen Kampf ausartet.

In Tunesien gab es in der Vergangenheit, vor der eigentlichen Revolution einen Mafia-Clan. Es waren die Familienmitglieder der Ben-Ali -Familie, die das Land ausgeräumt ha­ben, um im Falle eines Falles nicht leer auszugehen. Aber sowie es zur Zeit aussieht, ha­ben viele Länder das Vermögen dieser Familie gesperrt, was in Ordnung ist. Es ist aber eigentlich immer so, das Despoten Einiges an Reichtümern auf die Seite bringen, um nach einem Umsturz gut weiterleben zu können. Aber bei Ben-Ali und seiner Familie hat es scheinbar nicht so gut geklappt, ausser mit den Gold-Millionen, die sie in arabischen Ländern untergebracht haben, nur wenn diese Länder ihre Despoten selbst wegjagen, dann wird es auch dort sehr heikel.

Hier habe ich ein Schlagwort aufgeschnappt „Islamkritiker und Rechtsradikale haben sich gedanklich vereint“. Wenn man es genau überlegt, wie sich Rechtsradikale auch gegen den Islam wenden, und gleichzeitig die Islamkritiker mit ihren bedenken gegen den Islam auftreten, so ist es nicht verwunderlich, dass man auf derartige Gedanken kommt und sagt, beide hätten etwas Gemeinsames in ihrer Einstellung gegenüber dem Islam. Es mag sein, dass dieses so stimmt, aber ist es wirklich so. Islamkritischer stehen der Religion kri­tisch gegenüber, sie lehnen die Religion ab, weil sie in der christlichen Religion befangen sind. Jede Religion will über andere Religionen herrschen, d.h.sie will die Macht und ist bestrebt, andere Religionen zu verbieten. So ist es auch bei den Islamkritikern. Die Rechtsradikalen lehnen alle Ausländer ab, besonders sind die Türken dran, die den gröss­ten Ausländeranteil hier in Deutschland haben. Da die Türken gleichzeitig den Islam als Religion haben, wird auch die Religion mit abgelehnt. Aber um die Religion geht es bei den Rechtsradikalen nicht, denn die können auch ohne Religion leben bezw.sie haben ihre eigene Religion geschaffen und leben nach der.

Gemeinsamkeiten in der Religion gibt es zwischen Islamkritikern und Rechtsradikalen nicht, denn wenn man die Rechtsradikalen genau betrachtet, so stellt man fest, es geht denen nur um den Begriff „Ausländer“ sonst um nichts.

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