Dienstag, 1. März 2011

01.03.2011

Ein Despot schlachtet sein eigenes Volk ab. Aber was soll in der arabischen Welt neu dar­an sein? Das ist die Frage, die ich mir stelle? Nichts ist neu daran, denn es ist ein jahrtau­sende altes Spiel, das dort getrieben wird, denn auch bei uns hier in Europa gab es dieses Spiel, bis wir begriffen hatten, dass die Demokratie eines Volkes der beste Schutz für das Volk ist.

Gaddafi ist z.Zt. der Übeltäter, der sein Volk hinschlachten will, aber viele Lybier nehmen reissaus, und sie versuchen das Land jetzt zu verlassen.

Gaddafi hat auch Giftgas in seinen Waffenarsenalen, und er wird dieses Giftgas auch ein­setzen, wenn er dazu gezwungen wird, weil ich das Gefühl habe, dass sich Gaddafi in die Enge getrieben fühlt, und die anderen Länder müssen aufpassen, dass dieser Mann nicht das macht, was er nicht machen möchte, aber trotzdem macht, wenn er das Gefühl hat, einfach zukurz zu kommen.

Also, die Aktion in Lybien ist noch nicht vorüber, aber in den nächsten Tagen und Wochen werden wir das erleben, was wir vielleicht erleben wollten oder auch nicht.

In den anderen Länder, Tunesien und Ägypten ist z.Zt. Ruhe bezw. dort hält man sich zu­rück, aber wie wird es sein, wenn Gaddafi Lybien verlässt? Das könnte bestimmt sehr spannend werden, aber ich weiss es nicht, und ich ahne es auch nicht.


Gehen wir un unserem Freund Erdoga, dem türkischen Ministerpräsidenten. Er zeigte schon wieder seine provozierende Schulter, indem er wieder versuchte, seine Anhänger hier in der Bundesrepublik gegen die Christen aufzuhetzen. Aber ob er es wirklich so meint, wie er es darstellt, darüber kann man nur spekulieren, aber ich will es nicht, denn ich erwarte vom Ministerpräsidenten mehr an Fakten, um sagen zu können, was er wirk­lich will. Die meisten Türken passen sich dem Leben hier bei uns an, was ich auch in der Türkei machen würde, wenn ich dort leben würde.


Der liebe Onkel Guttenberg hat jetzt noch mehr an Schwierigkeiten, denn sein Doktorvater wendet sich angeblich von ihm ab, und schimpft über seinen ehemaligen Doktorranden. Ich weiss nicht, ob man jetzt nachdem es fast zu spät ist, sich von seinem Doktorranden abwenden sollte, und dann auch noch in öffentlicher Form. Der Doktorvater hätte wissen müssen, dass die Doktorarbeit nicht das darstellt, was er gerne an einer Doktorarbeit hät­te, aber wenn das Geld wichtiger zu seins cheint, dann lässt man auch eine Doktorarbeit als solche durchgehen.


Heute eine Doktorarbeit zu schreiben, ist schon schwierig, weil es Doktorarbeiten on Mass gibt, die eigentlich keine Doktorarbeiten sind, sondern nur Pladiaten, die als Doktorarbei­ten hingestellt werden, und die nie einer durchliest. Für die Beträge von 15 000 bis 30 000 Euro kann man eine Doktorarbeit bekommen, und damit auch einen Doktortitel.


Tschüss meine Lieben, ich schreibe Morgen wieder etwas.

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