Mittwoch, 19. Januar 2011

Schönheit und Intelligenz

Gestern am 18.01. erschein in den Medien ein Bericht über eine wissenschaftliche Ab­handlung von einer Verbindung von Schönheit und Intelligenz. Ich war schon beim Lesen etwas irritiert, denn so etwas hatte ich noch nicht gehört, aber diesmal doch gelesen. Der zuständige Wissenschaftler, aus den Vereinigten Staaten von Amerika, ging davon aus, dass genetische Ursachen für die sogenannte optimale Verbindung Schuld seien. Über die Anlage dieser sogenannten wissenschaftlichen Arbeit ist mir nichts bekannt, es wurde nur geäussert, man habe 37 000 Personen getestet, so auch sogenante Schönheiten Hol­lywoods, denn einige Schauspieler hätten sogar einen Universitätsabschluss, und das be­sage, dass sie intelligent seien. So kam die Begründung der Verbindung von Schönheit und Intelligenz von den Wissenschaftlicher bei mir an.

Inwieweit die Wissenschaftler Geld von der Hollywood-Mafia für eine derartige Aussage bekommen haben, weiß ich nicht, aber ich vermute, dass Geld hier eine Rolle gespielt hat. Ob so eine Schönheit ihr Diplom oder vielleicht ihren Doktor durch intellektuelle Leistun­gen bekommen hat, bezweifel ich, denn einen männlichen Prüfer kann man durch sexuel­le Angebote gefügig machen.

Aber jetzt stelle ich mir die Frage, was ist wirklich Schönheit und was Intelligenz? Der Be­griff Schönheit ist Ansichtssache, denn ich sehe darin etwas anderes, weil ich in inneren Werte eines Menschens als Schönheit betrachte, jetzt nicht die Würmer eines Menschen zum Angeln als wertvoll darstellen.

Denn das Gesamtbild des Inneren des Menschen, seine Einstellung zum Menschen und zu seiner Umwelt. Dabei spielt die äussere Schale des Menschen keine Rolle, weil die vergeht, vom Körper abfällt und den Menschen wirklich zeigt, als Wesen, das dem Verfall der Lebens preisgegeben wird.

Und die Intelligenz bedeutet nicht nur geistiges Wissen, seine geistige Einstellung allge­mein und seine soziale Bindung zu seinen Artgenossen. Einheitlich gesehen bedeutet In­telligenz: wie kann und werde ich überleben, d.h.Überlebensstrategien zu entwickeln. In­telligenz bedeutet nicht nur lesen und schreiben zu können, sondern auch denken kön­nen, ohne sich bevormunden zu lassen.

Was ich zur wissenschaftlichen Arbeit noch anmerken möchte, ist, dass sie wie üblich nur durch eine Befragung zustande gekommen ist. Um die sogenannte Vererbung von Schön­heit und Intelligenz zu eruieren, muss über zwei bis drei Generationen wissenschaftlich begleitet werden, und zwar über die Nachkommen der betreffenden Personen. Alles an­dere ist unseriös und hat mit Wissenschaft nichts zu tun. Nur in ein Reagenzglas zu spu­cken, dann umzurühren, um dann mit der Aussage zu kommen: man habe die Ursuppe des Lebens entdeckt.

Die heutige Wissenschaft ist auf Gelder angewiesen, und damit auch anfällig für Gefällig­keitsergebnisse, die nicht stimmen, aber dem Auftraggeber das Gefühl gibt, etwas für die Wissenschaft getan zu haben. Siehe Schönheit und Intelligenz.


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