Freitag, 14. Januar 2011

Betrugsverdacht

Jetzt soll eine Forscherin unter Betrugsverdacht stehen, weil sie angeblich wissenschaftli­che Ergebnisse gefälscht haben soll. D.h.sie hat angeblich aus anderen wissenschaftli­chen Arbeiten Ergebnisse in eigene Arbeiten übertragen. Aber welcher Wissenschaftler macht es nicht?

Allein schon der Normalbürger, wenn er seine Kommentare abgibt, oder er schreibt etwas in seine Web-Seite, dann übernimmt er das Gelesene in seine eigene Produktion, so dass es aussieht, als wenn er das Produkt selbst hergestellt oder erzeugt hat.

Jetzt von einem Betrug zu reden, wäre sehr scheinheilig, und man soll sich einmal selbst an die Nase fassen, oder sein Gehirn lüften, wenn man eins hat, ob es nicht sehr reizvoll anderen Artgenossen zu zeigen, dass man auch lesen kann und über das Gelesene auch einmal nachgedacht hat, um dann auch noch einen geistigen Organsmus durch die schriftliche oder mündliche Mitteilung zu haben.

Aber wir Menschen müssen lernen, wie man mit dem Leben umzugehen hat, und dazu gehört das Lesen und Schreiben, aber wohl auch das Abschreiben aus anderen Literatu­ren, die wir aber in unserem eigenen Werk als Zitat von XY benennen können, das ist doch nicht so schwer, und man tut sich dabei nicht selbst weh.

Aber warum bezeichnen wir immer geklaute Gegenstände, hier geklautes Wissen, als un­ser Eigentum? Ich denke, daran sind unsere Gene Schuld, denn seit unserem Auftauchen auf diesem Planeten, müssen wir um das Überleben kämpfen, aber auch um die Arterhal­tung, darum streben wir auch immer danach, welche Hilfsmittel sichern das eigene Über­leben und die Erhaltung der Art „homo sapiens sapiens“?

Zurück zu dem Vorwurf gegen die Wissenschaftlerin, den Namen nenne ich aus Daten­schutzgründen nicht, sie habe einen Betrug begangen, darüber bin ich mir nicht so sicher. Sie hat fremdes geistiges Eigentum als ihr Eigentum ausgegeben, aber das sollen Gerich­te klären, wenn es überhaupt dazu kommt. Aber der Betrug bezieht sich wahrscheinlich mehr auf die materiellen Werte, die sich aus der Forschungsarbeit oder den Forschungs­arbeiten ergeben haben, darüber wird dann auch ein Gericht entscheiden, oder man einig sich vorher, wie es bisher immer der Fall war.

Es kann auch sein, dass die Ergebnisse der angeblichen Forschungsarbeiten grundsätz­lich falsch sind, was man oft erst Jahre oder Jahrzehnte später durch einen Zufall ent­deckt, wenn die Todesrate von Patienten gestiegen ist, die mit den erforschten Arzeneien behandelt wurden.

Es ist der Dschungel der Forschungsarbeiten in der Medizin, denn da scheut man auch dann nicht zurück, wenn man weiß, die neuen Arzeneien haben Nebenwirkungen, die zum Tod des Patienten führen können, in der Hauptsache Forschung.

Meine lieben sogenannten Wissenschaftlicher beklaut euch gegenseitig sehr tüchtig, denn die Ergebnisse eurer Arbeiten zeigen sich später, ob sich die Forschung für die Allgemein­heit positiv gelohnt hat, oder ob sich Ergebnisse nur für Einige materiell gelohnt haben.

Das was ich hier geschrieben habe, kann nicht geklaut sein, denn wer schreibt schon et­was.

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