Sonntag, 2. Januar 2011

Attentäter

In Ägypten hat schon wieder ein Selbstmordattentäter zugeschlagen. Diesmal hatte er es auf koptische Christen abgesehen, und bei diesem Anschlag auch noch Erfolg gehabt.

Ich frage mich so langsam, wer steckt hinter diesen Anschlägen, ob Mohammed nie et­was gegen Andersgläubige hatte, denn er selbst kannte den jüdischen sowie den christli­chen Glauben, denn mit beiden Glaubensrichtungen kam er in Verbindung, weil er Kauf­mannsgehilfe war, und aus diesem Grunde war er häufig in den Ländern des Nahen Os­tens unterwegs.

Er selbst machte sich Gedanken über einen Glauben, der sich zu dem jüdischen und christlichen Glauben von der Benennung her abgrenzen sollte, indem er den namen für die neue Glaubensrichtung in Islam benannte, warum auch nicht. Denn alle Religions­schöpfer gaben ihrer Glaubensrichtung einen Namen. Der christliche Glaube bekam sei­nen Namen erst einige Jahre später seinen Namen, als dieser Glaube in den griechisch-sprachigen Bereich kam und dort christos benannt wurde.

Aber zurück zu den Sprengstoffanschlägen. Diese Anschläge zeigen deutlich, dass einige Menschen keinen Unterschied zwischen Glauben und Politik kennen oder wahrhaben wollen. Was jemand glaubt, das ist seine persönliche Sache, die geht anderen Menschen nichts an. Gut, wenn man über ein gemeinsames Gespräch zu dem Glauben findet, dann kann man darüber diskutieren, welcher Glaube der bessere sei, obwohl das nichts bringt, ausser erneuten Hass gegen den anderen Glauben.

Die Sprengstoffanschläge sind keine Argumente der Glaubensfrage, sondern Argumente nach der Frage der Macht. D.h. Einzelne in einer Glaubensgemeinschaft wollen nur die weltliche Macht erringen, um über mehr Menschen Macht zu haben, aber auch über die, die keinen Glauben oder angeblich den falschen Glaubene haben.Das Streben nach dieser weltlichen Macht löst in diesen Menschen so etwas wie einen Organsmus aus, man könn­te hier auch von einer Perversion sprechen, aber ich lasse es lieber, denn dann müsste wir Menschen in der Allgemeinheit pervers sein. Na gut, ich bin wahrscheinlich auch so ein Perversling, keine Ahnung, denn ich habe mich selbst noch nicht überprüft.

Aber das Töten von Andersgläubigen wird dann von den jeweiligen Religionsführern als Heldentat hingestellt, die schneller in den Himmel oder sonstwohinführt. Ich halte von diesen sogenannten Heldentaten garnichts, weil sie feige sind, und auf der Grundlage ei­ner Intoleranz in die Tat umgesetzt werden.

So langsam reift in mir der Gedanke, dass es zu viele lebensmüde Menschen gibt. Gut, wenn dieses Lebensmüden nicht mehr am Leben bleiben wollen, dann sollen sie alleine in das Jenseits abwandern, ohne ein solches für sie jämmerliches Ende darzustellen. Oder sie sollen Menschen das Leben retten, denn wenn sie bei einer derartigen Rettungsaktion umkommen, dann sind sie Helden für mich.

Dieses Attentat in Ägypten wird noch Folgen haben, denn die dortigen Christen werden es nicht so hinnehmen, und es wird zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen kop­tischen Christen und Muslime kommen.

Mit der dem Aussterben der Menschheit, stirbt auch die Dummheit aus, aber mit dem Aussterben der Dummheit stirbt die Menschheit aus.

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